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Wilde Western
Elf Spielfilme von der Genre-Parodie bis zu den Klassikern
Hut auf, Pferd gesattelt, Colt geladen, und sie reiten wieder: Am Sonntag, 18. September, zeigt 3sat ab 6.35 Uhr weitere "Wilde Western". Mit einem großen Spektrum zwischen Stan und Ollies Westernparodie bis zu Robert Aldrichs hartem Actionepos "Keine Gnade für Ulzana" entführen elf Spielfilme und eine Dokumentation knapp 24 Stunden lang in die Welt der Cowboys und der Indianer.
Sendedaten
Sonntag, 18. September 2016
ab 6.35 Uhr
Laurel & Hardy - Im Wilden Westen
© ZDF Stax Graves
Stan und Ollie kommen in ein Wildwest-Städtchen, um eine wertvolle Urkunde zu überbringen, die den Besitz einer Goldmine bestätigt. Erst nach vielen Schwierigkeiten geraten sie bei einem Waisenmädchen an die rechtmäßige Empfängerin. Doch deren Vormund und seine skrupellose Partnerin wollen das ganze Gold für sich. - Ein Klassiker des Slapsticks mit den Starkomikern in Hochform.
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Sonntag, 18. September, 6.35 Uhr

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Credits: Laurel & Hardy - Im Wilden Westen (Way Out West), Spielfilm, USA 1937, 63 Minuten, Regie: James W. Horne, mit Stan Laurel (Stan), Oliver Hardy (Ollie), James Finlayson (Fin)

Winnetous Rückkehr (1/2)
Winnetou hat seinen vermeintlichen Todesschuss überlebt und wohnt seitdem still und zurückgezogen in einer Höhle im Gebirge. Doch bald ist es mit der Ruhe vorbei. In einer Sturmnacht sucht der skrupellose Skalp-Jäger Spencer mit Frau und Kind bei ihm Unterschlupf. Am Tag darauf folgt Winnetou ihrer Spur und beobachtet, wie Spencer mit zwei Kumpanen Jagd auf Indianer vom Stamm der Assiniboins macht.
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Sonntag, 18. September, 7.40 Uhr

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Gemeinsam mit dem redlichen Quäker John Mayotte nimmt Winnetou den Kampf gegen die Desperados auf. Zurück bleibt Marys kleiner Sohn. Kish-Kao-Ko, die Frau vom jungen Häuptling Tanka, nimmt den weißen Jungen in Pflege. Bei einem Versuch, das Kind zurückzuholen erschießt Spencer den alten Häuptling Tasha-Tunga. Als der junge Tanka ihn stellt, bietet ihm der feige Bandit seine Frau Mary im Tausch gegen sein eigenes Leben an.

In "Winnetous Rückkehr" übernimmt Pierre Brice nach mehr als 30 Jahren erneut die Rolle des tapferen Indianers.

Credits: Winnetous Rückkehr (1/2), Fernsehfilm, Deutschland 1997, 87 Minuten, Regie: Marijan Vajda, mit Pierre Brice, Candice Daly, Tobias Hoesl, Pierre Semmler, Manuel Trautsch

Winnetous Rückkehr (2/2)
Auf einem seiner Streifzüge durch die Berge findet Winnetou jenen alten Medizinmann, der ihm einst das Leben gerettet hat. Der alte Mann liegt im Sterben und hat noch einen letzten Wunsch. Winnetou soll sich weiter um den Stamm der Assiniboins kümmern, damit die Indianer in der neuen Welt der Weißen nicht vollständig untergehen. Winnetou verspricht es. Doch das gestaltet sich als fast unmöglich.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 9.05 Uhr

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Nur gemeinsam mit dem Quäker John Mayotte, dessen Sohn Timmy, dem zehnjährigen Indianerjungen "Kleiner Biber" und dem schwarzen Quäkerkutscher Balthasar kann er ein Blutvergießen zwischen den Assiniboins unter ihrem neuen Häuptling Wash-Ti, dem rücksichtslosen Holzbaron Robert De Will und den Siedlern verhindern. Dabei trifft er auch wieder auf Mary, die Frau des in die Flucht geschlagenen Spencer, die inzwischen mit ihrem kleinen Sohn bei den Siedlern lebt. Die beiden entdecken ihre Zuneigung zueinander.

Zweiter Teil von "Winnetous Rückkehr", in dem Pierre Brice nach mehr als 30 Jahren erneut die Rolle des tapferen Indianers übernimmt.

Credits: Winnetous Rückkehr (2/2), Fernsehfilm, Deutschland 1997, 87 Minuten, Regie: Marijan Vajda, mit Pierre Brice, Candice Daly, Pierre Semmler, Manuel Trautsch, Christoph Moosbrugger

Unter Geiern
© ZDFARD Degeto
Die Llano Estacado ist eine Gebirgsregion, die von der brutalen Geier-Bande beherrscht wird. Als diese gegen die Schoschonen intrigieren, werden Old Surehand und Winnetou darin verwickelt. Immer wieder rauben die Banditen unter Führung des brutalen Preston die vorbeiziehenden Siedlerfamilien aus und provozieren Auseinandersetzungen mit dem Indianerstamm der Schoschonen. So auch, als sie die Farm des Bärenjägers Baumann überfallen.
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Sonntag, 18. September, 10.35 Uhr

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Als Old Surehand, sein kauziger Freund Old Wabble und die junge Diamantenhändler-Tochter Annie auf der Farm eintreffen, finden sie ein Bild der Verwüstung vor - gnadenlos wurde Baumanns Familie von der Geier-Bande ermordet. Dabei hat die Bande die Spuren so geschickt gelegt, dass der Verdacht zunächst auf die Schoschonen fällt. Die Intrige scheint aufzugehen: Blind vor Trauer und Zorn beschuldigt Baumann, der während des Überfalls mit seinem Freund Winnetou und seinem Sohn Martin auf der Jagd war, den Schoschonen-Häuptling Wokadeh des Mordes.

In dieser angespannten Situation können auch Winnetous und Surehands Vermittlungsversuche nicht mehr helfen - der zutiefst gekränkte Wokadeh ist entschlossen, sich an Baumann zu rächen. Unterdessen gelingt es Winnetou und Surehand, das Intrigenspiel der Ganoven zu entlarven. Dabei finden sie heraus, dass Preston und seine Bande einen Siedlertreck in einen tödlichen Hinterhalt locken wollen. Winnetou, Surehand, Baumann und Wabble reiten auf getrennten Wegen los, um den Plan zu vereiteln und die wahren Mörder von Baumanns Familie zu überführen. Sie hoffen, dadurch auch Wokadeh zu besänftigen.

Kurz darauf fallen Annie und Martin der Geier-Bande in die Hände. Baumann und Surehand werden von den Schoschonen gefangen genommen. Zwar gelingt es Winnetou, Martin und Annie zu befreien, während Surehand von den Schoschonen die Freiheit geschenkt bekommt, doch um zu verhindern, dass die Indianer Baumann hinrichten und die Geier-Bande den hilflosen Siedlertreck überfällt, müssen Winnetou und Surehand die Schoschonen auf ihre Seite bringen. Denn nur mit Hilfe der Indianer haben sie eine Chance, die Banditen zu besiegen.

Credits: Unter Geiern, Spielfilm, BRD/Frankreich/Italien/Jugoslawien 1964, 88 Minuten, Regie: Alfred Vohrer, mit Pierre Brice (Winnetou), Stewart Granger (Old Surehand), Götz George (Martin Baumann), Elke Sommer (Annie Helmers), Walter Barnes (Baumann)

Old Surehand
© ZDFARDDegeto
Der Trapper Old Surehand beobachtet den Überfall auf eine Eisenbahnlinie. Die Banditen können entkommen, provozieren auf ihrer Flucht jedoch einen Konflikt mit den Komantschen - ein Krieg droht.Als der Sohn des Ranchers Mac Hara getötet wird, schieben die Gangster den Indianern die Bluttat in die Schuhe. Auch Tou-Wan, Sohn des Komantschen-Häuptlings Maki-Moteh, fällt in Mason City einem feigen Mordanschlag zum Opfer. Damit zerbricht der Frieden.
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Sonntag, 18. September, 12.00 Uhr

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Um einen Krieg mit den Komantschen doch noch abzuwenden, bittet Old Surehand seinen Freund, den Apachen-Häuptling Winnetou, um Hilfe. Schließlich findet Surehand mit Unterstützung seines alten Freundes Old Wabble heraus, dass es sich bei dem Anführer der Gangster um jenen Mann handelt, der einst seinen Bruder ermordete: Jack O'Neal, Veteran der Südstaaten-Armee, den alle nur den "General" nennen. Er ist es auch, der den Indianern Waffen liefert und ihren Hass schürt.Mit dem Versprechen, die Mörder seines Sohnes zu überführen, gelingt es Old Surehand, Maki-Motehs Kriegsplänen Einhalt zu gebieten.

Derweil versucht der junge Gerichtsassistent Toby, die US-Truppen zu stoppen, welche die Indianer bekämpfen sollen. Unterwegs fällt er jedoch dem "General" in die Hände. Als Winnetou Toby aus der Gewalt der Banditen befreit, belauschen die beiden Männer, wie sich der "General" des Mordes an Tou-Wan rühmt. Trotz dieses Beweises scheint ein Blutbad zwischen Armee und Indianern unabwendbar: In einem Talkessel gehen die Soldaten Maki-Motehs Männern in die Falle. Gegen jede Chance versucht Winnetou, dem Komantschen-Häuptling die Wahrheit über dessen angeblichen Freund, den "General", zu berichten. Und auch Old Surehand wartet nur darauf, den wahren Mörder endlich zur Strecke zu bringen.

Credits: Old Surehand, Spielfilm, BRD/Jugoslawien 1965, 86 Minuten, Regie: Alfred Vohrer, mit Stewart Granger (Old Surehand), Pierre Brice (Winnetou), Leticia Roman (Judith), Wolfgang Lukschy (Richter Edwards), Larry Pennell (General Jack O'Neal)

Der Ölprinz
© ZDFARDDegeto
Dank Winnetou und Old Surehand erlauben die kriegerischen Navajo-Indianer einer Gruppe Siedler, sich auf ihrem Land niederzulassen. Doch der "Ölprinz" spinnt bereits eine tödliche Intrige. Angeführt von dem Pionier Bill Campbell, machen sich die deutschen Auswanderer auf ihren weiten Weg zum Shelly-See. Doch auch der Bandit "Ölprinz", der sich als seriöser Geschäftsmann ausgibt, ist auf dem Weg dorthin. Er braucht das Land für einen Betrug.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 13.25 Uhr

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Auf dem für die Siedler bestimmten Land hat der Schurke einen Bohrturm mit einer fingierten Ölquelle errichtet, die er für viel Geld an den gutgläubigen Bankier Duncan verkaufen will. Um die störenden Siedler aus dem Weg zu räumen, lässt er deren Scout Billy Forner ermorden und durch einen seiner Leute ersetzen. Doch Old Surehand kommt den Machenschaften auf die Schliche und führt nun selbst die Siedler an.

Als auch der nächste Versuch, die Siedler am Chinla-River in einen Hinterhalt zu locken, fehlschlägt, greift der Bandit zu einer weiteren List: Der Ölprinz erklärt dem Navajo-Häuptling Mokaschi, die Siedler hätten ihm vorgelogen, arm zu sein, um sich das Land der Indianer zu erschleichen. In Wahrheit jedoch besäßen sie einen versteckten Goldschatz. Als Mokaschi die Siedler zur Rede stellen will, nutzt der Ölprinz die Gelegenheit, den Häuptlingssohn ermorden zu lassen. Die Navajos wollen nun blutige Rache an den Siedlern nehmen. Old Surehand bleibt nur wenig Zeit, um dem Schurken das Handwerk zu legen.

Credits: Der Ölprinz, Spielfilm, BRD/Jugoslawien 1965, 87 Minuten, Regie: Harald Philipp, mit Stewart Granger (Old Surehand), Pierre Brice (Winnetou), Macha Meril (Lizzy), Harald Leipnitz (Ölprinz), Terence Hill (Richard Forsythe)

Mit Dynamit und frommen Sprüchen
© ZDF Dave Sutton und Susie Tracy (4)
Wegen allzu großer Schieß- und Trinkfreudigkeit hat man Marshal Cogburn von seinem Posten abberufen. Doch dann unternimmt eine Bande einen spektakulären Überfall auf eine Eskorte. Doch durch die Bedrohung ist der erfahrene Mann plötzlich wieder gefragt. Man bietet Cogburn eine hohe Belohnung, wenn er die Banditen unschädlich macht. - Western mit John Wayne, Katharine Hepburn, viel trockenem Humor und schönen Landschaftsaufnahmen.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 14.55 Uhr

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In Fort Ruby, wo die Desperados kurz zuvor gewütet haben, findet Rooster nur noch die resolute und bibelfeste Tochter des Pfarrers, Eula Goodnight, und den Indianerjungen Wolf lebend vor. Beide begleiten den Ex-Marshal bei der Verfolgung der Banditen.

Credits: Mit Dynamit und frommen Sprüchen (Rooster Cogburn), Spielfilm, USA 1975, 104 Minuten, Regie: Stuart Millar, mit John Wayne (Rooster Cogburn), Katharine Hepburn (Eula Goodnight), Anthony Zerbe (Breed), Richard Jordan (Hawk), John McIntire (Richter Parker), Richard Romancito (Wolf), Strother Martin (McCoy)

Wiederholung: Sonntag, 18. September, 1.50 Uhr (Nacht So/Mo)

Der Mann, der Liberty Valance erschoss
© ZDF John Ford Productions
Senator Ransom Stoddard macht Karriere, nachdem er in einem Duell den berüchtigten Banditen Liberty Valance erschossen hat. Jahre später enthüllt er die Wahrheit. Der klassische Western mit James Stewart und John Wayne gilt heute als einer der großen Filme John Fords und als eines der interessantesten Spätwerke des Genres.
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Sonntag, 18. September, 16.35 Uhr

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Vor mehr als 50 Jahren war der spätere Politiker Ransom Stoddard als junger Anwalt unterwegs, als er in Shinebone von dem Banditen Liberty Valance überfallen und brutal zusammengeschlagen wurde. Der gesetzestreue Stoddard beschloss, sich dort als Anwalt niederzulassen. Aber gegen den rücksichtslosen Liberty Valance war er, nur mit dem Gesetz bewaffnet, hilflos. Als er sich schließlich auf ein bewaffnetes Duell einließ, endete dies mit dem Tod des gefürchteten Banditen.

Ransom Stoddard wurde als großer Held gefeiert, er gewann die Zuneigung seiner späteren Ehefrau Hallie und eine einflussreiche politische Stellung. Als ein ehemaliger Freund stirbt, der seinerzeit mit ihm um Hallies Gunst konkurriert hatte, enthüllt der Senator vor Journalisten, dass nicht er, sondern der Rivale den Banditen getötet hat.Diese Wahrheit hat aber der Kraft des Mythos' nichts mehr entgegenzusetzen. "Wenn die Legende zur Wahrheit geworden ist, druckt die Legende!", entscheidet der Redakteur - ein Verweis auf die mythologischen Qualitäten des Western als Legende von der Geburt der nordamerikanischen Zivilisation.

Der hier exemplarisch dokumentierte Versuch, dem rückständigen Wilden Westen zu Gesetz und Ordnung zu verhelfen, mündet in die Reflexion über Chaos und Ordnung, Individuum und Gesellschaft, Krieg und Frieden, Dichtung und Wahrheit. Die Aussage des Reporters am Ende des Films wurde zum geflügelten Wort: "When the legend becomes fact, print the legend." Es ist die Zeit, da der Westen nicht mehr das große, weite Land darstellt. John Fords eigentlicher Held, der von John Wayne gespielte rechtschaffene Viehzüchter Doniphon als Vertreter des alten, freiheitsliebenden Lebens im Westen, bleibt auf der Strecke. Er bezahlt den Preis für den Einzug der Zivilisation und die Befriedung des gesetzesfreien Territoriums.

John Wayne, am 26. Mai 1907 als Sohn eines schottischen Einwanderers geboren, hatte schon 1930 eine Rolle in dem Wildwestfilm "Der große Treck" von Raoul Walsh. Seinen Durchbruch verdankte er Regisseur John Ford, der ihm 1939 für die Rolle des Ringo Kid in "Höllenfahrt nach Santa Fé" großes schauspielerisches Können abverlangte.

Dass der "Duke" im Kino über Jahrzehnte so authentisch wirkte, lag auch an der Übereinstimmung zwischen Filmrollen und persönlichen Überzeugungen. Wayne hielt die Ideale des konservativen Amerika hoch, auf der Leinwand wie im privaten und gesellschaftlichen Leben. John Wayne starb 1979 in Los Angeles.

Credits: Der Mann, der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance), Spielfilm, USA 1961, 119 Minuten, Regie: John Ford, mit James Stewart (Ransom Stoddard), John Wayne (Tom Doniphon), Vera Miles (Hallie Stoddard), Lee Marvin (Liberty Valance), Edmond O´Brien (Dutton Peabody), John Carradine (Major Cassius Starbuckle), Lee Van Cleef (Reese)

Wiederholung: Sonntag, 18. September, 23.50 Uhr

Der Teufelshauptmann
© ARD Degeto
Ein grauhaariger, verwitweter US-Kavallerie-Captain erreicht während der Indianer-Unruhen im Jahr 1876 die Altersgrenze, gibt aber aus Verantwortung dennoch sein Kommando nicht ab. Auf einer gefährlichen Patrouille im Indianer-Gebiet kann er die Indianer überlisten und Blutvergießen verhindern. - Meisterhaft gestalteter John-Wayne-Western mit stimmungsvollen Bildern, die dem zeitgenössischen Westernmaler Remington nachempfunden sind.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 18.35 Uhr

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Die legendäre Schlacht am Little Big Horn hat der US-Armee eine bittere Niederlage beschert. Nun fürchtet Major Allshard, Befehlshaber eines kleinen Forts im Westen des Landes, angesichts der angespannten Lage um die Sicherheit seiner Frau Abby und seiner Nichte Olivia. Daher erhält der erfahrene Hauptmann Nathan Brittles, der kurz vor seiner Pensionierung steht, den Auftrag, die Frauen mit seiner Patrouille zu einer Postkutschenstation zu bringen, von wo aus sie in sicheres Territorium reisen können.

Die hübsche Olivia hat zwei Verehrer unter den Soldaten. Zwar hat sie sich längst entschieden, doch lässt sie die hitzköpfigen Rivalen bewusst im Unklaren, wer der Auserwählte ist. Gemeinsam mit dem trinkfesten, aber herzensguten Sergeant Quincannon und einem kleinen Trupp Soldaten eskortiert Brittles die Frauen zu der Station Sudrose Wells. Dort müssen sie jedoch feststellen, dass die Indianer ihnen zuvorgekommen sind: Die Station ist völlig verwüstet, fast alle Männer und Frauen wurden getötet.

"Der Teufelshauptmann" ist der mittlere Film einer "Kavallerie-Trilogie", die John Wayne als Offizier zeigt, wobei der "Teufelshauptmann" die menschlich anrührendste Figur darstellt. Fernab von einem stupiden, säbelrasselnden Armee-Heroismus gibt Wayne einen vereinsamten, seine Ehre verteidigenden Offizier, der den Frieden ohne Waffen sucht. Neben deftigen und komischen Zwischenspielen dominiert das schauspielerisch durchgefeilte Porträt eines charaktervollen Mannes, der in seinem Soldatenberuf vorrangig die Aufgabe der Friedenserhaltung sieht.

Credits: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon), Spielfilm, USA 1949, 100 Minuten, Regie: John Ford, mit John Wayne (Hauptmann Nathan Brittles), Joanne Dru (Olivia), John Agar (Leutnant Cohill), Ben Johnson (Sergeant Tyree), Harry Carey (Leutnant Pennell jr.)

Die vier Söhne der Katie Elder
© ZDF Paramount Pictures
Am Grab der Mutter sehen sich die Söhne eines amerikanischen Farmers wieder. Als sie erfahren, dass ihr Vater ermordet wurde, machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Die führt John, Tom, Matt und Bud Elder, die vier sehr ungleichen Söhne, in eine dramatische Auseinandersetzung mit dem Mörder und seiner Bande. - Großer Westernklassiker von Henry Hathaway mit John Wayne und Dean Martin.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 20.15 Uhr

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Der aufwändig und kraftvoll inszenierte Western mit differenziert gezeichneten Hauptcharakteren gilt seit langem als Klassiker. John Wayne absolvierte die anstrengenden Außenaufnahmen in Mexiko, obwohl ihm kurz zuvor bei einer Krebsoperation der größte Teil der Lunge entfernt worden war.

Credits: Die vier Söhne der Katie Elder (The Sons of Katie Elder), Spielfilm, USA 1965, 118 Minuten, Regie: Henry Hathaway, mit John Wayne (John Elder), Dean Martin (Tom Elder), Michael Anderson (Bud Elder jr. ), Earl Holliman (Matt Elder), Martha Hyer (Mary Gordon), Jeremy Slate (Ben Latta), James Gregory(Morgan Hastings), Paul Fix (Sheriff Billy Wilson)

Wiederholung: Sonntag, 18. September, 3.35 Uhr (Nacht So/Mo)

Keine Gnade für Ulzana
© ZDF Joseph F
Der Chiricahua-Apache Ulzana ist mit sieben Kriegern aus dem Reservat in San Carlos ausgebrochen und übt mordend und plündernd grausame Rache. Um die Siedler und ihre Familien zu schützen, wird ein Leutnant mit der Verfolgung der Apachen beauftragt. - Robert Aldrichs Western mit Burt Lancaster wirft einen vorurteilsfreien Blick auf das Fehlverhalten beider Seiten.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 22.10 Uhr

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Die Soldaten werden von zwei erfahrenen Kundschaftern begleitet: dem Scout McIntosh und dem Apachen Ke-Ni-Tay. Der Spur der Verwüstung folgend, versuchen sich die beiden Kundschafter in die Gedankengänge von Ulzana hineinzuversetzen, um sich auf seinen nächsten Schritt vorzubereiten. Zudem versucht McIntosh den unerfahrenen Leutnant De Buin vor voreiligen Aktionen zu bewahren, denn der junge Mann will sich in seiner neuen Position unbedingt beweisen. Als McIntosh auf einem Erkundungsritt Ulzanas Sohn tötet, zieht er die Rache des Indianers auf sich. Sein Plan ist, Ulzana mit einer Eskorte in einen Hinterhalt zu locken.

Nach vielen erfolgreichen Hollywoodproduktionen kehrte Regisseur Robert Aldrich 1972 wieder zu seinem früheren Genre, dem Western, zurück und schuf mit "Keine Gnade für Ulzana" ein mutiges Actionepos, in dem er die Indianer wieder als stolzes Volk präsentierte. Der Gewissenskonflikt des jungen Leutnants steht im Zentrum der Handlung, McIntoshs Aufgabe ist es, ihn so "unauffällig" wie möglich zu lenken und anzuleiten. Dieser feinfühlige, auch gesellschaftskritische Ansatz - der für beide Seiten um Verständnis wirbt - hebt den Film aus der Masse der Western heraus und gibt Burt Lancaster Gelegenheit, die ganze Bandbreite seines Könnens zu zeigen.

Credits: Keine Gnade für Ulzana (Ulzana's Raid)Spielfilm, USA 1972, 100 Minuten, Regie: Robert Aldrich, mit Burt Lancaster(McIntosh), Bruce Davidson (Leutnant Garnett DeBuin), Richard Jaeckel(Sergeant), Jorge Luke (Ke-Ni-Tay)

Fest im Sattel - Eine Cowboykirche
© ZDF Petra Haffner
In der kalifornischen Kleinstadt Norco scheint die Zeit stillzustehen: Auf 25 000 Einwohner kommen 30 000 Pferde, Kutschen gehören zum Straßenbild. Sonntags reitet man in die Cowboykirche. Die Messe findet im Freien statt, statt Orgelmusik werden Country-Lieder gespielt, gebetet wird im Sattel - in verschmierten Stiefeln und dreckigem Hemd. - Der Film berichtet über ein Gotteshaus, in dem Nostalgie und Naturverbundenheit aufeinandertreffen.
Sendedaten
Sonntag, 18. September, 5.30 Uhr (Nacht So/Mo)

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Credits: Fest im Sattel - Eine Cowboykirche, Deutschland 2013, 44 Minuten, Film von Petra Haffter und Katja Lau