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Gerade ganz fest aneinander gebunden: Ines (Sandra Hüller) und ihr Vater (Peter Simonischek) in Maren Ades "Toni Erdmann".
Close up - Das Kinomagazin
Dienstag, 26. Juli, 21.45 Uhr
In der Juli-Ausgabe von "Close up": Maren Ades "Toni Erdmann", "Maggies Plan" von Rebecca Miller und "Der Aufenthalt" von Frank Beyer, Lieblingsfilm von Filmproduzent Nico Hofmann.
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Einmal im Monat dienstags um 21.45 Uhr empfiehlt "Close up" zwei Kinofilme. Außerdem stellen deutsche Filmemacher und Schauspieler ihre Lieblingsfilme vor.
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"Close up"-Videos in der Mediathek
© Lily Harding Pictures /LLC.
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Für "Toni Erdmann", ihre eindrucksvolle Drama-Komödie über eine Vater-Tochter-Beziehung, bekam Maren Ade in Cannes in diesem Jahr zwar keinen Preis der Internationalen Jury, aber sie war die "Siegerin der Herzen" - und der Kritiker, die sie mit dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik auszeichneten. Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Rebecca Miller wandelt auf den Spuren von Woody Allens "Stadtneurotiker" und inszenierte die lebensklug-melancholische Komödie "Maggies Plan", mit der wunderbaren Greta Gerwig ("Frances H.") und einem tollen Schauspielerensemble um Ethan Hawke und Julianne Moore. Und der Filmproduzent Nico Hofmann ("Ku'damm 56", "Unsere Mütter, unsere Väter", "Dresden") stellt seinen Lieblingsfilm "Der Aufenthalt" vor und erzählt, warum der 1982 von Frank Beyer in der DDR gedrehte Spielfilm für seine eigene Arbeit so wichtig war.
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© ZDF Video 12 Fragen an Nico Hofmann
Die Filmstudenten von heute, Thema Nationalsozialismus, Seitenwechsel, die Zukunft des Kinos und mehr
Nico Hofmann über Frank Beyer und Filmemachen in der DDR

31. Mai 2016
Die ganze Sendung anschauen © Bild: Koch Films
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Die Mai-Ausgabe mit Jodie Fosters "Money Monster", in dem George Clooney und Julia Roberts zwei Fernsehleute spielen, in deren Sendung ein Geiselnehmer stürmt, sowie mit dem dunkel-romantischen Psychothriller "Der Nachtmahr" des deutschen Regisseurs Akiz.

Außerdem stellt Journalistin und Schriftstellerin Verena Lueken ihren Lieblingsfilm "Sweetie" von Jane Campion vor. Das Langfilmdebüt der neuseeländischen Regisseurin begeisterte Lueken 1989 beim Filmfestival in Cannes. Campions Mischung aus Experimentierlust und Mainstream-Unterhaltung hat die FAZ-Filmkritikerin bis heute nicht losgelassen.
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Video 11 Fragen an Verena Lueken
Verena Lueken über die Filme von Jane CampionVerena Lueken über Jane Campions visuellen Stil

26. April 2016
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"Wild", ein tierisch-unkonventionelles Drama von Nicolette Krebitz, erzählt vom Weg einer jungen Frau aus der Einsamkeit unter Menschen hin zu einer animalischen Existenz jenseits gesellschaftlicher Konventionen und Moralvorstellungen. Ciro Guerras "Der Schamane und die Schlange" ist ein imposanter poetischer Film, der eine vergangene Kultur heraufbeschwört und diese nahezu rauschhaft erfahrbar macht. Außerdem spricht Regisseur Peter Lilienthal über seine erste große Filmliebe "Betragen ungenügend", den vergessenen Klassiker des jung gestorbenen Meisterregisseurs Jean Vigo, der von François Truffaut und vielen anderen berühmten Kollegen bewundert wurde.
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Video Peter Lilienthal über Jean Vigo - Das ganze Gespräch
9 Fragen an Peter Lilienthal

22. März 2016
Die ganze Sendung anschauen © Bild: temperclayfilm
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"Close up" im März mit "Der Wert des Menschen" von Stéphane Brizé, in dem Vincent Lindon einen arbeitslosen Familienvater spielt und dafür in Cannes 2015 als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Eine Dreiecksgeschichte erzählt die belgische Regisseurin Savina Dellicour in ihrem prämierten Debütfilm "Alle Katzen sind grau". Außerdem stellt Filmemacherin Doris Dörrie ihren Lieblingsfilm "Ikiru" vor, den der japanische Meisterregisseur Akira Kurosawa 1952 veröffentlichte.
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Video 7 Fragen an Doris Dörrie

23. Februar 2016
Die ganze Sendung anschauen © Bild: Weltkino
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"Close up" im Februar mit "Mustang", dem ersten Spielfilm der türkischen Regisseurin Deniz Gamze Ergüven - nach zahlreichen Preisen geht "Mustang" am 28. Februar auch ins Rennen um die Oscars. "Grüße aus Fukushima" sendet Doris Dörrie in ihrem neuen gleichnamigen Spielfilm, der auf der Berlinale Premiere feierte. Berlinale-Direktor Dieter Kosslick spricht über seinen Lieblingsfilm "Boyhood" von Richard Linklater.
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Video 9 Fragen an Dieter Kosslick

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InterviewInterview
Japan liegt Doris Dörrie seit vielen Jahren sehr am Herzen. Sie spricht im Interview über ihren neuen Film, in dem es wie oft bei ihr um eine Sinnsuche geht. Sie berichtet, wie die Katastrophe von Fukushima und deren Folgen in Japan weitgehend verdrängt werden und schildert außerdem, vor welches weitere Problem sie sich in der Industrienation mit animistischem Volksglauben gestellt sah.

Extra:
Entdeckungen auf der Berlinale 2016 - Die Filmredaktion 3sat berichtet vom Festival
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26. Januar 2016
Die ganze Sendung anschauen © Bild: Concorde Filmverleih GmbH
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"Close up" im Januar mit "The Hateful 8", Quentin Tarantinos dreifach Oscar-nominiertem Genre-Mix aus Western, Detektiv- und Horrorfilm. "Suffragette" von Sarah Gavron ist eine spannende Hommage an die Frauenbewegung im England des frühen 20. Jahrhunderts. Schauspieler Fahri Yardim, demnächst im Kino-Tatort "Tschiller: Off Duty" zu sehen, bewundert "The Wolf of Wall Street" von Martin Scorsese.
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Video 12 Fragen an Fahri Yardim