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TV-Premiere: "Future Baby - Wie weit wollen wir gehen"
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit zwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit" stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor - seit März 2016 auf dem neuen wöchentlichen Termin am Montag.

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Future Baby - Wie weit wollen wir gehen
© Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH
Ein Blick in die Zukunft der menschlichen Fortpflanzung mitten in der Gegenwart: Maria Arlamovsky begibt sich im Zeitalter der biologischen Reproduzierbarkeit in die Welt des Kinderwunsches. In der Begegnung mit Forschern und Ärzten, aber auch mit Eizellspenderinnen und Leihmüttern, zeichnet ihr Dokumentarfilm ein komplexes Bild der neuen Boom-Branche der medizinisch-technisierten Geburtenkontrolle.
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Montag, 26. Juni 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Das chinesische Rezept
Kopieren wird in China mit Wertschätzung betrachtet. Das Endprodukt soll jedoch besser als das Original sein. Nachahmen, Lernen und Weiterentwickeln ist alte chinesische Tradition. "Wir studieren, wir kopieren nicht", erklärt der Elektrobauer Xiaohui - ein aufschlussreicher Einblick ins chinesische Wirtschaftswesen. Regisseur Jürg Neuenschwander hat sechs Jahre in Schanghai gelebt. Er wirft einen fundierten Blick hinter die Kulissen.

Ingenieur Xiaohui Zhou baut Stereoanlagen "besser als das Original". Die Baupläne findet er im Internet, die Highend-Komponenten auf Abfalldeponien, die Kunden via Webshop. Auch Ruilin Wang, ein Unternehmer der ersten Stunde, kopiert nach chinesischem Rezept. Er entwickelt Maschinen weiter und arbeitet mit einem Schweizer Partner zusammen, der es vorzog, zu fusionieren, statt um Patente zu prozessieren. Der Drohnen-Tüftler Chuan Angelo Yu und sein Team haben große Träume: Sie möchten in die Weltgemeinschaft der High-Tech-Pioniere aufgenommen werden und suchen ihr Glück in Kalifornien.

China ist ein Wirtschaftsgigant und ein begehrter Absatzmarkt, mit einer Wirtschaft, die kopiert, was überall auf der Welt entwickelt wird, die den Westen immer mehr auch mit technisch anspruchsvollen Konsumgütern und Bestandteilen von Markenartikeln versorgt, und die - dank massiver Exportüberschüsse in Amerika, Europa und Afrika - Dienstleistungs- und Industriekonzerne sowie riesige Rohstoff- und Landwirtschaftsgebiete aufkauft. Doch wie funktioniert die wirtschaftliche und produktive Entwicklung im Alltag? Und was steckt hinter dem Vorwurf des Kopierens?
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Montag, 3. Juli 2017, 22.25 Uhr

Restrisiko
Sie haben schreckliche Verbrechen begangen: Mord, sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung. Nun fristen diese Straftäter ihr Leben im Maßregelvollzug - meist lebenslang. Kathrin Bühligs Film "Restrisiko" ist keine leichte Kost. Noch nie zuvor konnte ein Filmteam sich wochenlang in einer Einrichtung des Maßregelvollzugs aufhalten, um dort den Alltag zu beobachten und zu dokumentieren. Mit wenigen persönlichen Habseligkeiten versuchen die Gefangenen hier, so normal zu leben, wie es unter den Umständen geht. Oberstes Ziel im Maßregelvollzug dabei: Sicherung und Therapie. Denn im Gegensatz zum Justizvollzug ist für die Straftäter die Unterbringung in der Forensischen Psychiatrie immer unbefristet.

Der vielbeachtete Dokumentarfilm von Kathrin Bühligs taucht ein in eine fremde Welt, die uns sonst verschlossen bleibt. In ihr leben Menschen, die auf den ersten Blick nicht krankhaft, böse oder triebgesteuert wirken. Im Gegenteil. Sie sind ausgesprochen höflich, äußerst zuvorkommend. Und doch sind sie gefährlich, manchmal überdurchschnittlich intelligent und äußerst manipulativ. Wie Herr F., der sich seine eigene Wahrheit zurechtbastelt, damit er sich nicht mit der Realität auseinandersetzen muss. Im Maßregelvollzug wird er dazu genötigt, hier besteht ein Zwang zur Therapie.

Für ihre filmische Auseinandersetzung mit psychisch kranken Tätern im Maßregelvollzug wurden Autorin und Regisseurin Katrin Bühlig sowie Produzentin Dagmar Biller mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet.
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Montag, 10. Juli 2017, 22.25 Uhr

Das Leben drehen
Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ein schlimmeres Geschenk hätte er ihr nicht machen können. Eva hatte zeitlebens vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Denn ihr Vater, der Filmemacher Joschy Scheidegger, dokumentierte seine Familie obsessiv. Seit der Sekunde ihrer Geburt hat er jeden Schritt in Evas Leben mit der Kamera verfolgt.

Erst sein Tod bewog Eva dazu, nicht nur das riesige Filmarchiv, sondern auch die Kamera zu übernehmen. Die Regisseurin hat das Material gesichtet, weiter Quellen gesucht und Zeitzeugen interviewt. Familiengeheimnisse, Tragödien und Lebenslügen kommen ans Licht. Etwa die tabuisierte gescheiterte erste Ehe Scheideggers oder der Selbstmord eines Sohnes aus dieser Beziehung. Gewiss hat jede Familie ihre Tabus, völlige Offenheit wäre wohl kaum auszuhalten.

Zahlreiche Gespräche mit der Mutter, mit dem Bruder Kaspar, mit späteren Partnerinnen des Vaters und mit dem Halbbruder rühren dabei an die Schmerzgrenze der Befragten. Entstanden ist eine persönliche Spurensuche nach überraschenden Wahrheiten, die sich hinter den Bildern des Vaters verstecken. Eine philosophische Familiengeschichte über das Filmen und den Versuch, das Leben festzuhalten.
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Montag, 17. Juli 2017, 22.25 Uhr

Unter Blinden - Das extreme Leben des Andy Holzer
Er ist blind. Und dennoch: Am 21. Mai 2017 hat der Osttiroler Alpinist Andy Holzer nach 49 Tagen den Mount Everest erreicht und somit die sieben höchsten Gipfel der Welt erklommen. Der mit 8848 Metern höchste Berg der Welt fehlte dem Extrembergsteiger noch in seiner Sammlung der sogenannten "Seven Summits", der sieben höchsten Gipfel des Welt. Dokumentarfilmerin Eva Spreitzhofer hat Andy Holzer 2014 getroffen. Sie schuf ein beeindruckendes und berührendes Porträt des "Blind Climber", wie Andy Holzer sich selbst nennt. Es ist ein Dokumentarfilm über die Bewältigung des Lebens, über Träume und Grenzüberschreitungen.

Von seinen Eltern wurde Andy Holzer wie ein sehendes Kind erzogen, was er als die Ursache seines erfolgreichen Lebens sieht.Geschickt hat er gelernt, sich an das Leben der Sehenden anzupassen. Die blinde Welt interessiere ihn nicht, sagt er. Heute repariert er das Dach seines Hauses und ist seit 25 Jahren mit einer sehenden Frau verheiratet. Er bewegt sich an Orten, an denen man normalerweise keine Blinden vermutet - in steilen Bergen -, und er übt für einen Blinden ungewöhnliche Sportarten aus: Bergsteigen, Skifahren und Mountainbiken.

Wie befreiend es ist, zu seinen Schwächen zu stehen und sich auf seine Stärken zu konzentrieren, erzählt der Film anhand der Geschichte von Andy Holzer und der Menschen in seinem Umfeld auf spannende und witzige Weise. Das filmische Ergebnis ist eine Reise von Sehenden in eine Welt, von der uns nur ein Sinnesorgan trennt, die uns fremd und unbekannt ist, obwohl sie eigentlich mitten in unserer Welt liegt.
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Montag, 24. Juli 2017, 22.25 Uhr

Chamissos Schatten
© Ulrike Ottinger Filmproduktion
Die Beringsee: gigantische Flächen unberührter Natur, faszinierende Kulturen unterschiedlicher Ethnien, erlebbar in einem filmischen Logbuch "Chamissos Schatten" von Ulrike Ottinger. "Chamissos Schatten" dokumentiert die Reise der Filmemacherin nach Alaska und zu der Inselkette der Aleuten und entführt mit künstlerisch-ethnologischem Blick, angeregt von historischen Berichten berühmter Reisender, in eine andere Welt.
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Montag, 31. Juli 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden
© ap
Am 5. August 1962 erschütterte der Tod der Schauspielerin Marilyn Monroe die Welt. Wer war diese "Leinwandgöttin", die ein weltweites Millionenpublikum begeisterte? Filmemacher Eckhart Schmidt erzählt von der Kindheit, der Karriere, den Träumen und Traumata der Schauspielerin. Dazu spricht er mit Zeitzeugen, die Marilyn Monroe gekannt haben, mit ihr befreundet waren und mit ihr gearbeitet haben.

So kommen unter anderen die Schauspieler Mickey Rooney und Diana Herbert zu Wort, mit denen Marilyn Monroe ihre ersten Filme drehte, der Autor John Gilmore, der das Buch "Inside Marilyn Monroe" publiziert hat, sowie die Schauspielerin Jane Russell, die Marilyns Leinwandpartnerin in "Blondinen bevorzugt" war. Produzent Stanley Rubin berichtet von den Konflikten zwischen Regisseur Otto Preminger und Marilyn Monroe während der Dreharbeiten zu dem Western "Fluss ohne Wiederkehr". Tony Curtis, Marilyns Leinwandpartner in "Manche mögen's heiß", erzählt, wie die Schauspielerin von Kollegen wahrgenommen wurde. Ebenfalls zu Wort kommen der Regisseur und Autor Peter Bogdanovich, die Fotografen Murray Garrett, George Barris, Douglas Kirkland und Lawrence Schiller sowie Staatsanwalt John W. Miner, der bei der Obduktion von Marilyns Leiche anwesend war und eine eigene Theorie zum Tod der Schauspielerin vertritt.

Hunderte von Fotos, Ausschnitte aus den bedeutendsten Monroe-Filmen und Archivaufnahmen ergänzen das umfangreiche Porträt eines Stars, der an seinem eigenen Image zerbrach.
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Montag, 7. August 2017, 22.25 Uhr

Blick in den Abgrund
© ap
Der Film von Barbara Eder porträtiert sechs internationale "Profiler" (in Deutschland spricht man eher von Fall- beziehungsweise Tatortanalytikern). Ihre Arbeit beginnt, nachdem das Blut weggewischt wurde: Profiler, forensische Psychologen und Psychiater befassen sich hauptberuflich mit Vergewaltigung, Totschlag und Mord. Sie rekonstruieren Tatverläufe und Motive, erstellen Persönlichkeitsprofile und setzen blutige Puzzles zusammen.

Den größten Teil ihres Lebens haben sie mit Verbrechen und Verbrechern verbracht. Der Blick in die menschlichen Abgründe gehört zu ihrem Leben. Sie wissen, wie wenig die Täter vom Rest der Menschheit unterscheidet. Ungelöste Fälle können sie ein Leben lang verfolgen. "Freude und Glück hat man bei dieser Arbeit selten", sagt Helinä Häkkänen-Nyholm. Durchaus möglich, dass sie ein glücklicherer Mensch wäre, wäre sie nicht Profilerin, fügt sie hinzu. "Manchmal fühlt man sich klein bei der Frage nach dem Warum."

Im Mittelpunkt des Films stehen sechs sehr unterschiedliche Männer und Frauen und ihre Arbeitsweise und ihr persönlicher Umgang mit dem Bösen: Stephan Harbort aus Deutschland; Helinä Häkkänen-Nyholm aus Finnland; Robert R. Hazelwood , Helen Morrison und Roger L. Depue aus den USA; Brigadier Gérard N. Laburschagne aus Südafrika.
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Montag, 14. August 2017, 22.25 Uhr

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<b>Ab 18! - Der Struggle ist real</b><!--bis 24-10-2017 22:30Uhr--> © Britta Wandaogo
Ab 18! - Der Struggle ist real
<b>Ab 18! - Mutterglück</b><!--bis 24-10-2017 23:05Uhr--> © Stefan Kolbe
Ab 18! - Mutterglück
<b>Ab 18! - Freier Mensch</b><!--bis 17-10-2017 23:20Uhr-->
Ab 18! - Freier Mensch

<b>Ab 18! - Coming Home</b><!--bis 17-10-2017 22:35Uhr--> © Anna Piltz
(deutsch)
Ab 18! - Coming Home
<b>Ab 18! - Coming Home</b><!--bis 17-10-2017 22:35Uhr--> © Anna Piltz
(Untertitel)
Ab 18! - Coming Home
<b>Ab 18! - In der Schwebe</b><!--bis 18-10-2017 00:05Uhr--> © Zaza Rusadze
Ab 18! - In der Schwebe

<b>Electroboy</b><!--bis 21.08.2017--> © SRF
Electroboy
<b>Zwei Stimmen aus Korea</b><!--bis 08.08.2017--> © Julia Daschner
Zwei Stimmen aus Korea
<b>Der Glanz der Schattenwirtschaft</b><!--bis 10.07.2017-->
Der Glanz der Schattenwirtschaft

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