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"Noma": Hinter dem Erfolg steckt harte Arbeit und unbändige Leidenschaft, fast Besessenheit - unermüdlich entwickelt René Redzepi mit seinem engagierten Team kulinarische Spezialitäten.
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

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©  Montags um 22.25 Uhr
Mediathek
© Ephraim Erde, Erde Collection, MUSA, Eretz Israel Museum, Tel Aviv Video Auf der Suche nach Zion Was bin ich wert? - Der Mensch als Ware und RohstoffIuventa
mehr zum Thema
Noma - Das beste Restaurant der Welt
Sternekoch René Redzepi ist der gefeierte Star der nordischen Küche und ein Revolutionär der internationalen Gastronomie. Sein Restaurant Noma in Kopenhagen erhielt gleich viermal die Auszeichnung "Bestes Restaurant der Welt". Redzepi hat einen märchenhaft anmutenden Aufstieg vom Migrantenkind zum Visionär einer konsequent nordischen und saisonalen Küche hinter sich.
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Montag, 17. September 2018, 22.25 Uhr

Muhi - Über alle Grenzen
© Rina Castelnuovo-Hollander
Der sechsjährige Muhi ist Sohn eines Hamas-Aktivisten und leidet an einer Immunkrankheit, die im Gaza-Streifen nicht behandelt werden kann. Jetzt ist Muhis Heimat ein Krankenhaus in Israel. - Der feinfühlige Film fängt die Unauflösbarkeit dieser individuellen Tragödie vor dem Hintergrund eines politischen Dauerdramas im Nahen Osten ein. Es bleibt die Frage, wie es diesem ungewöhnlichen Kind eines Tages gelingen könnte, seinen eigenen Weg zu gehen.
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Montag, 24. September 2018, 22.25 Uhr

Schlagerland
Deutschland ist Schlagerland. Was macht das Schlagerland Deutschland aber eigentlich aus? Wo und wie existiert es? Der Dokumentarfilmer Arne Birkenstock schaut hinter die Kulissen der Branche. In der Provinz und auf den Großbühnen der Städte, da, wo der Schlager lebt, geht der Film auf Spurensuche nach diesem Phänomen einer deutschen Massenkultur. Die Reise durch das deutsche Schlagerland führt zu berühmten Künstlern, Nachwuchssängern und ihren Fans.
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Montag, 1. Oktober 2018, 22.25 Uhr

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Von den "Capri-Fischern" über den "Griechischen Wein" bis "Atemlos" hat der Schlager seit Jahrzehnten Lieder hervorgebracht, die mehrere Generationen auf dem Weg zum Erwachsenwerden und darüber hinaus begleitet haben. Das Genre hat sich verändert, seitdem die deutschsprachige Unterhaltungsmusik ausdifferenziert als deutscher Pop, Hip-Hop oder Chanson wahrgenommen wird und nicht mehr alles unter dem Begriff "Schlager" subsummiert wird, der genau genommen ja auch gar keine Genre-Bezeichnung ist, sondern den Erfolg eines Liedes zum Kriterium erhebt: Sprachlich ist das Wort "Schlager" nichts anderes als die Deutsche Bezeichnung für "Hit".

Heute hören Millionen Menschen die Hits von Andrea Berg und Helene Fischer. Der Schlager ist das Stehaufmännchen der deutschen Popkultur, er geht aus jeder Modernisierungskrise gestärkt hervor. Was der Schlager nie ganz loswurde, ist sein Image als Opium des Kleinbürgers. Das Bild des hässlichen Deutschen begleitete den Schlager bis in die 1970er-Jahre, als er längst das Loblied auf griechischen Wein und mexikanisches Feuerwasser sang. Denn kein Schlager ist besser als seine Zeit, und deshalb ist er wieder modern. Wir befinden uns in einer Phase extremer gesellschaftlicher Umbrüche. Was also liegt näher, als vereint und eng im Kuschelbett oder vor dem Kamin Sentimentalitäten auszutauschen?

Auf der Reise durch das Schlagerland trifft der Filmautor Alt- und Jungstars von Helene Fischer und Florian Silbereisen über Roland Kaiser, Costa Cordalis und Gitte Haenning bis zu den Ost-Schlagerstars Frank Schöbel und Ute Freudenberg. Der Film begleitet die Nachwuchssängerin Franziska Wiese, die von ihrem Plattenlabel zum neuen Schlagerstar aufgebaut wird und dabei das Auf und Ab einer Branche durchleidet, die auf der Bühne Gute Laune verbreitet und hinter den Kulissen von enormen Druck, Wettbewerb und hoher Professionalität geprägt ist.

Das Filmteam geht mit Jürgen Drews auf einen kleinen Konzertmarathon und feiert mit Fans in einer Bottroper Schlagerkneipe. Der Film stellt auch die Menschen vor, die den Schlager hinter den Kulissen vorantreiben: Texter, Produzenten und Komponisten wie Ralph Siegel, Jean Frankfurter und Kristina Bach oder Electrola-Plattenchef Jörg Hellwig sowie den Produzenten der größten TV-Schlagershow, Michael Jürgens. So entsteht ein subjektiver, aber nicht wertender Blick auf einen großen Wanderzirkus, der im Sommer eine Open-Air-Party nach der anderen mit dem gewünschten Partysoundtrack bespielt und sich - im Rahmen seiner Möglichkeiten - immer wieder neu erfinden muss.

Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens
Dokumentarfilmer Nicolas Wadimoff, ein ehemaliger Student von Jean Ziegler, nähert sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur allein geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist. - Hintersinniges Porträt des Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler.
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Montag, 8. Oktober 2018, 22.25 Uhr

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Anfang der 1960er-Jahre begegnet der junge Jean Ziegler dem damals schon legendären Che Guevara bei einer internationalen Konferenz in Genf. Er ist begeistert und will mit ihm aufbrechen, um die Welt zu verändern. Doch Che Guevara überzeugt ihn, in Europa zu bleiben, um hier gegen den "Kopf des kapitalistischen Monsters" zu kämpfen.

Seither kennt Ziegler als Schriftsteller, Professor, Abgeordneter im Schweizer Parlament und Mitarbeiter der UNO keine Ruhe, um in Büchern und Vorträgen die Macht der Manager des Finanzkapitals und deren Verantwortung für den Hunger in der Welt anzuprangern. Bis heute kämpft Jean Ziegler für eine gerechtere Welt. Treu dem Versprechen, das er einst Che Guevara gegeben hatte.

2015 ist er einer der Hauptredner bei der Münchner Großdemonstration gegen den G7-Gipfel auf Schloss Elmau. Doch als er schließlich selbst nach Kuba reist, trifft er die karibische Insel im Wandel an und sieht plötzlich seine Ideen infrage gestellt.

Im Rausch der Daten
Der Film öffnet die Türen zu einer undurchdringlichen Welt und begleitet den politischen Kampf für ein neues Datenschutzgesetz in der EU. Er gewährt einen einmaligen Blick in den Maschinenraum der EU und damit in die Wirklichkeit der modernen Demokratie. In der fesselnden und hochbrisanten Geschichte ringt eine Handvoll Politiker, Lobbyisten, Diplomaten und Bürgerrechtler um den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt.
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DIENSTAG, 9. Oktober 2018, 23.15 Uhr

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Der grüne EU-Parlamentarier Jan Philipp Albrecht und die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding bilden eine ungewöhnliche Allianz, wenn es darum geht, die Grundrechte gegen die Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu verteidigen. In einem harten, politisch komplexen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess der EU-Datenschutzreform begleitet und zu einem abendfüllenden Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Architektur der Mächte sowie den Zustand der modernen Demokratie spannend und sinnlich erlebbar macht.

Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen ist klar, dass sich die Welt im Datenrausch befindet und die persönlichsten Informationen von uns allen zur Ressource geworden sind: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts - wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht! Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft?

"Im Rausch der Daten" ist die TV-Fassung des erfolgreichen Kino-Dokumentarfilms "Democracy - Im Rausch der Daten", der im Herbst 2015 uraufgeführt wurde und in Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Österreich und Frankreich ins Kino kam. "Democracy" wurde 2016 für den deutschen Filmpreis "Lola" nominiert und gewann unter anderem den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017. Die Deutsche Film- und Medienbewertungsstelle zeichnete diesen Dokumentarfilm mit dem "Prädikat besonders wertvoll".

Kinder machen
© dpa
Das Kinderkriegen, die angeblich "natürlichste Sache der Welt", ist nicht immer die einfachste. Der Film schaut hinter die Kulissen der Reproduktionsmedizin und -industrie. Dabei geht es weder darum, die Fortpflanzungsmedizin zu lobpreisen, noch darum, sie zu stigmatisieren. Dennoch sind in jedem Moment die gesellschaftlichen, politischen und vor allem auch ethischen Implikationen spürbar. Ein Science-Fiction der Gegenwart.
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Montag, 15. Oktober 2018, 22.25 Uhr

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Der Wunsch nach Nachwuchs bewegt sich heutzutage zwischen legitimem Bedürfnis, individuellem Urinstinkt, gesellschaftlichem Druck und Lifestyle-Entscheidung. Wenn es mit dem Nachwuchs nicht klappen sollte, kommt die Fortpflanzungsmedizin ins Spiel.

Diese schenkt vielen Paaren wieder Hoffnung auf die Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches. Während künstliche Befruchtung in anderen Ländern schon fast zum guten Ton gehört, geht man in der Schweiz noch zaghaft mit der Thematik um. Doch "Social Freezing" und "Präimplantationsdiagnostik" sind Begriffe, die auch in der Schweiz im politischen oder gesellschaftlichen Kontext immer öfter zu hören sind.

American Dream Stories
Die filmische Reise führt mehr als 45.000 Kilometer mit der Eisenbahn quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika auf der Suche nach den restlichen Fragmenten des amerikanischen Traums. Der Dokumentarfilm wird dabei zu einer Bestandsaufnahme einer Nation, die vor 150 Jahren durch das Eisenbahnnetz aufgebaut wurde und sich heute infrastrukturell, wirtschaftlich und sozial auf dem Scheideweg befindet.
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Montag, 22. Oktober 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Die neue Dokumentarfilm-Staffel der Reihe "Ab 18!"
© ZDF, Jana Bürgerlin
3sat präsentiert sechs neue Dokumentarfilme, die mittels außergewöhnlicher filmischer Handschriften Geschichten vom Erwachsenwerden erzählen. Alle Filme haben im 3sat-Programm und in der 3sat-Mediathek ihre Premiere.
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29. und 30. Oktober 2018

Archiv

Rückblick 2018





Rückblick 2017



  • Raving Iran (11. September)
  • Free Speech - Fear Free (21. August)
  • Blick in den Abgrund (14. August)
  • Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden (7. August)
  • Chamissos Schatten (31. Juli)
  • Unter Blinden - Das extreme Leben des Andy Holzer (24. Juli)
  • Das Leben drehen (17. Juli)
  • Restrisiko (10. Juli)
  • Das chinesische Rezept (3. Juli)
  • Future Baby - Wie weit wollen wir gehen (26. Juni)

  • Drogen kann man nicht erschießen (19. Juni)
  • Eine Oper der Welt (12. Juni)
  • Cool Mama (29. Mai)
  • Krieg der Lügen - Curveball und der Irak-Krieg (22. Mai)
  • Die Viagra-Tagebücher (15. Mai)
  • Whatever Comes Next - Heimat und Exil (8. Mai)
  • Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat (24. April)
  • Geheimauftrag Pontifex (10. April)
  • Beyond Punishment (3. April)
  • More than Honey - Bitterer Honig (27. März)

  • Neuland (20. März)
  • Life in Progress (13. März)
  • The Power of Women (6. März)
  • Töte zuerst (20. Februar)
  • Country Roads (13. Februar)
  • Yes No Maybe - Ist Liebe nur eine Utopie? (6. Februar)
  • Der NSU-Komplex (30. Januar)
  • Population Boom (23. Januar)
  • Song from the Forest (16. Januar)
  • Children of the arctic (9. Januar)

Rückblick 2016

  • La Buena Vida - Das gute Leben (12. Dezember)
  • Kühe, Käse und drei Kinder (5. Dezember)
  • Zu Ende Leben (28. November)
  • Above and Below (14. November)
  • Broken Land (7. November)
  • FREIgestellt (31. Oktober)
  • Ab 18! (17./24. Oktober)
  • Citizenfour (10. Oktober)
  • Das dunkle Gen (26. September)
  • Yalom's Cure (19. September)
  • Homs - Ein zerstörter Traum (12. September)
  • Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten (5. September)
  • Aus dem Abseits (29. August)
  • Electroboy (22. August)
  • Zwei Stimmen aus Korea (8. August)
  • Rio 50 Grad Celsius (25. Juli)
  • The Substance - Albert Hofmanns LSD (18. Juli)
  • Der Glanz der Schattenwirtschaft (11. Juli)
  • Alphabet (6. Juni)
  • Sleepless in New York (30. Mai)
  • Workingman's Death (23. Mai)
  • Die Kirche und das Geld (9. Mai)
  • Verliebte Feinde (2. Mai)
  • Spuren eines Atomunfalls im Ural (25. April)
  • Whores' Glory (18. April)
  • Boris Nemzow - Tod an der Kremlmauer (11. April)
  • Messner (4. April)
  • Francesco und der Papst (21. März)
  • Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (14. März)
  • Millions can Walk (7. März)
  • Ai Weiwei - Never Sorry (31. Januar)
  • Population Boom (24. Januar)