© ORF/Geyrhalter Film
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Der Film "Die unglaubliche Reise der Familie Zid" folgt den Spuren der Abenteurer, die vor mehr als achtzig Jahren eine waghalsige Fahrt durch den amerikanischen Kontinent unternahmen.
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

Sendedaten
©  Montags um 22.25 Uhr
Mediathek
© Nadine Maas Video Auf der Suche nach Zion Z'BärgWas bin ich wert? - Der Mensch als Ware und Rohstoff
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Die unglaubliche Reise der Familie Zid
© ORF, Geyrhalter Film
Schlechte Geschäfte trieben den Wiener Fuhrunternehmer Ludwig Zid 1928 dazu, die Familie in seinen Ford zu packen und ein Abenteuer zu wagen: Bis nach Süd- und Nordamerika schaffte er es. Eine unglaublich abenteuerliche, packende Reise - oft zwischen Leben und Tod.
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Sendedaten
Montag, 18. Juni 2018, 22.30 Uhr

Alles wegen Omi
Zwei Familien, eine deutsche und eine schottische, erleben eine bis heute andauernde Freundschaft, die aus einer Einladung zu einem Weihnachtsessen im Berlin der Nachkriegszeit entstand. - Michael Teutsch erzählt in seinem Dokumentarfilm eine persönliche Geschichte über Ländergrenzen und Jahrzehnte hinweg.
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Sendedaten
Montag, 25. Juni 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Die schöne Krista
© ZDF, Carsten Waldbauer
Als Krista zur schönsten Kuh Deutschlands gewählt wird, ändert sich ihr Leben. Kann sie dem Druck standhalten? Der Dokumentarfilm begleitet Krista und ihren jungen Züchter über längere Zeit. Die Kamera ist bei Wettbewerben dabei, beim Viehdoktor oder wenn Krista endlich kalbt. Man erhält Einblicke in den Überlebenskampf norddeutscher Landwirte und in die technologische Perfektionierung der modernen Hochleistungskuh in der weltweiten Züchtungsindustrie.
Sendedaten
Montag, 2. Juli 2018, 22.25 Uhr

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"Diese Kuh hat alles, was wir von einer modernen Milchkuh verlangen. Gut im Fundament, scharf gebaut, eine großrahmige Hochleistungskuh." So charakterisiert sie der Preisrichter, als er Krista zum ersten Mal zur "Miss Holstein of Germany" kürt - zur schönsten von über 1,5 Millionen Milchkühen. Ihr Besitzer Jörg Seeger weint vor Glück. Hof und Familie sind für den jungen Landwirt sein Leben, die Rinderzucht ist seine Passion.

Durch den Triumph bei der Viehschau gehört Krista zur Elite, zur Weltelite. Jörg und seine Frau Janine hoffen, dass damit auch der wirtschaftliche Erfolg für Krista kommt. Nachwuchs von solch einem edlen Tier ist in der ganzen Welt gesucht. Die Anfragen nach Eizellen und Embryonen lassen nicht lange auf sich warten. Aber Krista soll auch selbst Kälber austragen. Die Erlöse könnte der Hof gut gebrauchen.

Doch zunächst macht die Natur einen Strich durch die Rechnung. Krista wird nicht trächtig. Als einige Zeit später Krista als erste Kuh überhaupt ihren Titel als "Miss Germany" verteidigt, hängt für ihren Besitzer der Himmel wieder voller Geigen.

Die dokumentarische Langzeit-Beobachtung über die schönste Kuh Deutschlands ignoriert nicht, dass die Viehzucht bei aller Bauernhof-Romantik ein knallhartes Geschäft ist. Ein Besuch in Kanada gewährt einen Blick in die High-Tech-Zukunft der Branche. In ihrem Dokumentarfilm-Debüt nähern sich Antje Schneider und Carsten Waldbauer ihrem Thema auf ganz bodenständige Weise und mit Leichtigkeit, Humor und Lust am Erzählen.

2014 war "Die schöne Krista" in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis. 2015 überreichten Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, dem Regie-Duo Schneider und Waldbauer den Kommunikationspreis 2015 des Verbands Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ). Laut Jury hat "'Die schöne Krista' einen wichtigen Beitrag geleistet, den Menschen die Landwirtschaft näher zu bringen, ohne wegzuschauen, wo man Kritik ansetzen könnte".

Amma und Appa
© ZDF, WDR, BR, HFF
Franziska aus Bayern liebt Jayakrishnan aus Südindien. Als die beiden heiraten, stehen für die jeweiligen Schwiegereltern einige kulturelle Selbstverständlichkeiten auf dem Prüfstand. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte zweier Ehepaare, die etwa im selben Alter und mehr als 35 Jahre verheiratet sind, aber aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen stammen: Bayern und Indien. Ihre Leben berühren sich, als sich ihre Kinder verlieben.
Sendedaten
Montag, 9. Juli 2018, 22.25 Uhr

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Während Franziskas Eltern sich aus freien Stücken füreinander entschieden haben, wurde die Ehe der Eltern von Jayakrishnan im südindischen Cuddalore innerhalb ihrer Kaste arrangiert, wie es dort seit jeher der Brauch ist. Das Vorhaben ihres Sohnes, nicht nur eine Ausländerin, sondern auch noch aus Liebe zu heiraten, stellt ihre gesamte Tradition und Lebensweise in Frage. In der Hoffnung, die kulturellen Hindernisse zu überwinden, reist das bayerische Elternpaar schließlich zu den Eltern des künftigen Schwiegersohns nach Indien.

In ihrem Dokumentarfilm "Amma und Appa" - so heißt Mama und Papa auf Tamilisch - spüren Franziska Schönenberger und Jayakrishnan Subramanian humorvoll und einfühlsam den Lebens- und Liebesgeschichten ihrer - nur auf den ersten Blick - so gegensätzlichen Elternpaare nach. Der Film begleitet Franzi und ihre Eltern auf der Reise von Bayern nach Tamil Nadu, im südlichsten Teil Indiens, um ihre zukünftigen Schwiegereltern kennenzulernen, für die die Entscheidung ihres Sohnes, eine Ausländerin zu heiraten, ein Schock war.

Vor diesem kulturellen Hintergrund wird "Amma und Appa" nicht nur zu einem Film über eine Liebe, die sich über kulturelle Grenzen hinwegsetzt, sondern auch zu einer Reflexion über Traditionen, Beziehungsmuster und die Erwartungen an die Zukunft der Kinder. Der Dokumentarfilm entstand als Koproduktion der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München und des BR und erkundet humorvoll das Ähnliche im Anderen und das Andere im Ähnlichen. "Amma und Appa" wurde in der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" auf der Berlinale 2014 uraufgeführt.

Das Mädchen vom Änziloch
© ZDF, SRF, Ciné AG, Alice Schmid
Laura, einzige Tochter einer Bauernfamilie, ist mit ihren Träumen, Ängsten und ihrem Tagebuch allein. Als ein Junge aus der Stadt zur Erntehilfe kommt, hat sie endlich einen Verbündeten.Mit ihm kann sie ihre Fantasien über das sagenumwobene Änziloch teilen, eine tiefe Felsschlucht, in die niemand sich traut. Doch ergründen muss sie es selbst. - Feinfühliges Porträt eines Mädchens, das von allen unterschätzt wird.
Sendedaten
Montag, 16. Juli 2018, 22.25 Uhr

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Das sagenumworbene Änziloch ist eine tiefe Felsschlucht im Napfgebiet in den Emmentaler Alpen. Unter den Einheimischen gilt die Devise, dass es im Änziloch spukt, und freiwillig geht man dort nicht hinunter. Die zwölfjährige Laura, die mit ihren Eltern und Brüdern auf einem nahegelegenen Hof wohnt, ist fasziniert von den Geschichten, die zum Änziloch erzählt werden. In den langen Sommerferien auf dem abgelegenen Hof kreisen ihre Fantasien ständig um die tiefe Felsschlucht. Fasziniert geht sie immer wieder an den Rand des Abgrundes, um den Geräuschen zu lauschen, die aus der Tiefe dringen.

Doch es gibt viel zu tun auf dem Hof, und ihre Eltern und älteren Brüder arbeiten hart. Auch Laura hilft mit. Sie versorgt Tiere, sieht mit an, wie ihr Großvater und die Brüder das Kaninchen mit dem schönen weißen Fell schlachten, pflegt ihr Pony, dessen Bein nicht mehr heilen will, und hilft auch beim Köhlern mit. Gesprochen wird in der Familie wenig, ihre Gedanken teilt Laura ihrem Tagebuch mit.

Bis ein Junge aus der Stadt als Erntehelfer kommt und sie endlich einen Gesprächspartner hat. Den Legenden vom Änziloch steht der aufgeklärte Junge aus der Stadt allerdings skeptisch gegenüber. Laura lernt jedoch viel von ihm und schöpft Selbstvertrauen. Als er wieder wegfährt, nimmt Laura die Erforschung der Sagen selbst in die Hand und erkundigt sich bei einer Nonne, die als einzige in ihrer Jugend einmal im Änziloch war.

Mit ihrem einzigartigen Gespür für Kinder hat die Filmemacherin Alice Schmid das Porträt eines Mädchens geschaffen, das in einer isolierten Welt lebt und von allen unterschätzt wird. Lauras Fantasien und Ängste kommen durch den Film zu Wort, und sie geht ihnen auf den Grund.

Briefe aus Athen
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung in Griechenland (1941-1944) zwischen dem Griechen Peter Coulmas und der aus Konstantinopel kommenden Kunststudentin Nelly. Der in Dresden aufgewachsene Grieche Peter Coulmas, Assistent am geheimnisvollen Deutschen Wissenschaftlichen Institut Athen - welches von der Besatzungsmacht finanziert war - war in Wahrheit aber ein Refugium des Widerstandes. Die Dokumentation zeichnet auch das Bild ihres Freundes Rudolf Fahrner, Gründer des Instituts, enger Freund der Brüder Stauffenberg und einer der wenigen Mitverschworenen des 20. Juli 1944, die die auf den Attentatsversuch auf Hitler folgenden Repression überlebt haben.
Sendedaten
Montag, 23. Juli 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Einfach leben
In "Einfach leben" zeigt Regisseur Hans Haldimann eine Lebensweise abseits der Gesellschaft. Dafür filmte er den Alltag von drei Aussteigern im Tessin: Val Lavizzara ist ein abgelegenes Seitental des Valle Maggia im Tessin. Hoch oben am Hang leben Ulrico Stamani, seine Frau Sanna und Landwirtin Katharina in der Genossenschaft Pianta Monda. Gekocht und gewaschen wird über dem Feuer. Das Gemüse kommt aus dem eigenen Garten. Die Philosophie: Es wird versucht im Einklang mit der Natur zu leben. Man will weg von den Zwängen der modernen Gesellschaft und des Kapitalismus. Der einfache Lebensstil heisst jedoch nicht, dass auf alle Technik verzichtet wird.
Sendedaten
Montag, 30. Juli 2018, 22.25 Uhr

Das Haus der Solidarität
Es ist ein Ort für Gestrandete - das "Haus der Solidarität" in Brixen in Südtirol. Rund 50 Menschen leben dort: Diebe, Obdachlose und Arbeitslose, Suchtkranke und ehemalige Flüchtlinge. - Der Film erzählt die Geschichte einer einzigartigen und freiwilligen Form des Zusammenlebens und der disziplinierten Selbstorganisation von Menschen, die üblicherweise durch das soziale Raster fallen.
Sendedaten
Montag, 6. August 2018, 22.25 Uhr

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Die Bewohner leben dort unbeaufsichtigt, nur am Tag betreut von drei Mitarbeitern, einer Sozialarbeiterin und zwei Quereinsteigern ohne soziale Ausbildung. Und freiwillig: Jeder einzelne der Bewohner könnte juristisch betrachtet jederzeit gehen und woanders leben. Doch bald wird es das Haus in dieser Form nicht mehr geben, der Orden, dem das Haus gehört, will es abreißen.

Der Dokumentarfilm von Andreas Pichler taucht tief in die Geschichten der Bewohner ein und folgt ihnen auf leisen Spuren durch die letzten Monate ihres gemeinsamen Lebens. Indem er denen folgt, die den gängigen sozialen Mustern nicht entsprechen, versucht er, modellhaft ein Bild unserer Gesellschaft zu zeichnen.

Iuventa
Ein italienscher Filmemacher begleitete Missionen der NGO "Jugend Rettet", die seit Mitte 2016 mit dem Schiff "Iuventa" im Mittelmeer unterwegs war, um Flüchtlinge aus Seenot zu retten. Im August 2017 wurde die NGO verdächtigt, mit Schleusern zusammenzuarbeiten und ihr Schiff festgesetzt. - Ein authentisches Zeitdokument, in dem der Autor bei aller Nähe zu den Protagonisten eine unabhängige Position in der Darstellung der Ereignisse einnimmt.
Sendedaten
Montag, 13. August 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Rückblick 2018



Rückblick 2017




  • Drogen kann man nicht erschießen (19. Juni)
  • Eine Oper der Welt (12. Juni)
  • Cool Mama (29. Mai)
  • Krieg der Lügen - Curveball und der Irak-Krieg (22. Mai)
  • Die Viagra-Tagebücher (15. Mai)
  • Whatever Comes Next - Heimat und Exil (8. Mai)
  • Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat (24. April)
  • Geheimauftrag Pontifex (10. April)
  • Beyond Punishment (3. April)
  • More than Honey - Bitterer Honig (27. März)

  • Neuland (20. März)
  • Life in Progress (13. März)
  • The Power of Women (6. März)
  • Töte zuerst (20. Februar)
  • Country Roads (13. Februar)
  • Yes No Maybe - Ist Liebe nur eine Utopie? (6. Februar)
  • Der NSU-Komplex (30. Januar)
  • Population Boom (23. Januar)
  • Song from the Forest (16. Januar)
  • Children of the arctic (9. Januar)

Rückblick 2016

  • La Buena Vida - Das gute Leben (12. Dezember)
  • Kühe, Käse und drei Kinder (5. Dezember)
  • Zu Ende Leben (28. November)
  • Above and Below (14. November)
  • Broken Land (7. November)
  • FREIgestellt (31. Oktober)
  • Ab 18! (17./24. Oktober)
  • Citizenfour (10. Oktober)
  • Das dunkle Gen (26. September)
  • Yalom's Cure (19. September)
  • Homs - Ein zerstörter Traum (12. September)
  • Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten (5. September)
  • Aus dem Abseits (29. August)
  • Electroboy (22. August)
  • Zwei Stimmen aus Korea (8. August)
  • Rio 50 Grad Celsius (25. Juli)
  • The Substance - Albert Hofmanns LSD (18. Juli)
  • Der Glanz der Schattenwirtschaft (11. Juli)
  • Alphabet (6. Juni)
  • Sleepless in New York (30. Mai)
  • Workingman's Death (23. Mai)
  • Die Kirche und das Geld (9. Mai)
  • Verliebte Feinde (2. Mai)
  • Spuren eines Atomunfalls im Ural (25. April)
  • Whores' Glory (18. April)
  • Boris Nemzow - Tod an der Kremlmauer (11. April)
  • Messner (4. April)
  • Francesco und der Papst (21. März)
  • Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (14. März)
  • Millions can Walk (7. März)
  • Ai Weiwei - Never Sorry (31. Januar)
  • Population Boom (24. Januar)