© ZDF und Johann Feindt
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"Krieg und Spiele": Sollen Maschinen wirklich über Leben und Tod entscheiden?
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit zwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

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©  Montags um 22.25 Uhr
Mediathek
© ZDF, SRF Rue de BlamageInschallah
Krieg und Spiele
© ZDF und Ziv Biton, Steffen Hammeric
Teils faszinierend, doch überwiegend erschreckend sind die Erkenntnisse, die Karin Jurschicks Dokumentation über Drohnen, Roboter und künstliche Intelligenz präsentiert. Die Filmemacherin hat Militärs und Forscher in Israel und den USA besucht und Einblicke in die Produktion von Kampfdrohnen bekommen - jener unbemannten Fluggeräte, die sich in Computerspielmanier steuern lassen und zielgenau Gebäude zerstören oder Menschen töten.
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Sendedaten
Montag, 16. Oktober 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Wastecooking - Kochen statt Verschwenden
© ORF
"Kochen statt Verschwenden" lautet der Leitsatz des Salzburgers David Groß, der mit seinem Kochkunstprojekt "Wastecooking" mehr Nachhaltigkeit einfordert und für Furore sorgt. 2014, das EU-"Jahr gegen Lebensmittelverschwendung", nahm Groß zum Anlass, um durch fünf europäische Länder - Österreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich - zu reisen und sich nur von dem zu ernähren, was andere wegwerfen.
Sendedaten
Montag, 23. Oktober 2017, 22.35 Uhr

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Aber Groß "rettet" nicht nur Lebensmittel, die er in köstliche Speisen verwandelt, er trifft auch engagierte Mitstreiter mit neuen Lösungsideen im Kampf gegen die Verschwendung. Mit dabei sind Spitzenköche, Wissenschaftler und Feinschmecker, die gemeinsam mit "Wastecooking" gegen die Wegwerfgesellschaft ankochen.

Da staunen die Abgeordneten nicht schlecht: Mit seiner "Wasteküche" besucht Groß auch das EU-Parlament in Brüssel. Er schaut sich nach dem Aussortierten in der Parlamentskantine um und kocht ein schmackhaftes Mittagsmenü. Köche und Gäste sind begeistert. "Wir sollten bei uns selbst beginnen", sagt eine Abgeordnete.

Außerdem wirft der "Chef-Wastecooker" einen Blick in die Kühlschränke Salzburger Bürger, kocht auf einem französischen Fischkutter aus Beifang frische Bouillabaisse, lädt zur "Schnippeldisco" in Berlin ein oder durchforstet die Natur nach Genießbarem. Immer begleitet von dem Dokumentarfilmer Georg Misch und seinem Team, entsteht dabei ein innovativer, kulinarischer Reiseführer mit raffinierten und köstlichen Gerichten aus allerlei "geretteten" Lebensmitteln. Ein Selbstversuch mit Biss, der unseren Konsum- und Lebensstil hinterfragt.

Berge im Kopf
© ZDF, SRF-Filmformat GmbH, Matthias Affolter
Das Hochgebirge ist Fluchtort und Heimat für Bergsteiger aus vier Generationen. Auf der Suche nach dem richtigen Weg sind sie mit Lebensfragen konfrontiert, die sich alle stellen. Fragen wie: Was gebe ich für die Verwirklichung meiner Träume und Ziele auf, welche Risiken gehe ich dafür ein?
Sendedaten
Montag, 30. Oktober 2017, 22.25 Uhr

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In der Nordwand des Gross Ruchen hört man Dani Arnold, 29, im Föhnsturm fluchen. Seit seinem Geschwindigkeitsrekord an der Eigernordwand gilt er als einer der weltbesten Alpinisten. Doch der Urner will höher hinaus, eigene Grenzen übertreffen und im Alpinismus neue Maßstäbe setzen. Er ist sich aber auch bewusst, dass er die kommenden Herausforderungen nicht nur mit reiner Muskelkraft bewältigen kann. Er muss die Limits im Kopf meistern.

Stephan Siegrist, 41, ist seit mehr als zehn Jahren von Beruf Extrembergsteiger. Er lebt von immer neuen, spektakulären Abenteuern, über die er in Vorträgen berichtet. Dabei versucht der Familienvater zunehmend, Risiken zu meiden. So brach er während der Aufnahmen zum Film die Westgrat-Besteigung des 7400 Meter hohen Makalu im Himalaja wegen Höhenkopfschmerzen ab. "Vieles ist auch einfach Glück. Jeder hat wohl sein Milchbüchlein, und wenn das Kontingent voll ist, ist Lichterlöschen."

Seit er mit 40 Jahren seinen letzten alpinistischen Traum verwirklichte, durchsteigt der 60-jährige Jacques Grandjean gemeinsam mit Freunden brüchige Felswände auf der Suche nach Kristallen. Er spürt zunehmend, wie die anstrengenden Touren seinen Körper fordern und das Ende des Bergsteigerlebens naht. Heute hat er "plus de souvenirs que de projets".

Werner Munter sucht auch noch mit über 70 Jahren in den wildesten Winkeln des Val d'Hérens nach neuen Routen. Nachdem er als junger Bergsteiger einen Sturz aus einer Eiswand überlebte, begann er, sich intensiv mit der Abschätzung von Risiken im Hochgebirge zu beschäftigen. Seine Thesen revolutionierten die Lawinenkunde, er wurde ein weltweit gefragter Experte. Von absoluter Sicherheit hält er nichts. Vielmehr fragt er: Wie viel Risiko ist nötig, um sich frei entfalten zu können? Und fordert: "Es sollte ein Schulfach Risikokultur geben."


Die "Ab 18!"-Staffel 2017
© ZDF, Johannes Waltermann_Machnitzky Filmproduktion
In der fünften Staffel der Reihe "Ab 18!" zeigen wir sechs sehr unterschiedliche Dokumentarfilme über sechs sehr unterschiedliche junge Erwachsene: einen jungen US-amerikanischen Kriegsveteran ("Joe Boots"), einen aufsteigenden Snapshat-Blogger ("Ricci Superstar"), einen Nordsee-Vogelwart auf Zeit ("Einmannland"), eine junge Polin, die abgetrieben hat ("Ewas Brief"), eine 19-Jährige mit einer drogenabhängigen Mutter ("Du warst mein Leben") und eine unabhängige Politaktivistin ("Egal gibt es nicht").
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Sendedaten
Montag, 6. November 2017
Dienstag, 7. November 2017

Erstausstrahlung

Duisburger Filmwoche
"Mirr" ist der Auftaktfilm zum 3sat-Begleitprogramm anlässlich der 41. Duisburger Filmwoche. Der Dokumentarfilm wurde 2016 auf der Duisburger Filmwoche mit dem Förderpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Um 23.55 Uhr folgen die Dokumentarfilme "Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis" und um 0.45 Uhr "Arlette". Am Dienstag, 14. November strahlt 3sat um 22.25 Uhr den Dokumentarfilm "Rudolf Thome - Überall Blumen" aus. Diese Dokumentarfilme liefen in den vergangenen Jahren im Wettbewerb. 3sat ist seit 1996 Medienpartner der Duisburger Filmwoche.
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Montag, 13. November 2017, 22.25 Uhr

Rückblick 2017





Rückblick 2016