Als eine seiner Stamm-Beifahrerinnen hat auch Erni Mangold das Doku-Projekt sehr unterstützt: "Joschi hat uns heimlich alle gefragt, was wir davon halten, wenn er da mitmacht. Und es haben alle - weil sie dich mögen (in Richtung Joschi) - gesagt: selbstverständlich! Für dich machen wir das." Offensichtlich scheute keiner der angesprochenen Stars davor zurück, vor die Kameras in Joschis Taxi zu steigen - insgesamt 14 Künstler lässt Regisseur Wolfgang Beyer im Film vorkommen. Bereiterklärt hatten sich jedoch weitaus mehr. Die überwältigende Sympathie für Joschi Deininger ist für Erni Mangold leicht erklärt: "Es ist sehr angenehm, wenn man sich gestreichelt fühlt, ohne es spüren zu müssen. Er rückt einem nicht auf die Pelle, und er dient sich auch nicht an. Joschi bleibt immer seine eigene Persönlichkeit - und das mögen alle. Außerdem ist er ein guter Zuhörer, man merkt bei ihm, dass er wirklich zuhört. Er ist sehr angenehmen und kommunikativ." Doch bei all dem Lob muss auch ein Tadel erwähnt sein: "Leider telefoniert er auch oft, das geht mir persönlich auf die Nerven", neckt Mangold ihren "Leibfahrer". "Ja, weil du dann nicht zu Wort kommst", ist dieser um keine augenzwinkernde Antwort verlegen.
Dass Joschi auch anders kann, weiß Autor und Regisseur Wolfgang Beyer: "Wenn Joschi grantig ist, ist nicht gut Kirschen essen mit ihm. Da ist er selbst die größte Diva." Zum Glück attestieren dem Filmemacher alle Beteiligten größte Sensibilität - ohne diese wäre ein solches Projekt gar nicht möglich gewesen.