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Prämiert beim Deutschen Filmpreis 1958 mit dem Filmband in Gold als bester Nachwuchsschauspieler: Mario Adorf (l.) in der Rolle des Bruno Lüdke in Robert Siodmaks Spielfilm "Nachts, wenn der Teufel kam"
Nachkriegskino
In der Reihe "Nachkriegskino" zeigen wir insgesamt sieben Spielfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind.

Sendedaten
4. bis 9. September 2018
Die Brücke
© ZDF, MDR, Degeto
Im April 1945 geht der Zweite Weltkrieg in die letzte Phase. Während die Alliierten vorrücken, zieht das NS-Regime sein letztes Aufgebot zum "Volkssturm" ein, darunter sieben Gymnasiasten. Sie sollen eine Brücke in ihrer Heimatstadt bewachen. - Auch über 50 Jahre nach seiner Erstaufführung hat der beispielhafte Antikriegsfilm nichts von seiner Wirkung verloren.
Sendedaten
Dienstag, 4. September 2018, 20.15 Uhr

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Ein gutmütiger Unteroffizier, der für das Überleben der Schüler sorgen soll, wird bei einem Erkundungsgang als vermeintlicher Deserteur erschossen. Die unausgebildeten Rekruten sind nun ganz auf sich gestellt. Als Sigi, der Jüngste der Gruppe, bei einem Tieffliegerangriff stirbt, eröffnen seine Kameraden blindlings das Feuer auf heranrollende US-Panzer. Ein amerikanischer G.I., der nicht auf Kinder schießen will, bezahlt sein Friedensangebot mit dem Leben. Von der Gegenwehr überrascht, zieht der alliierte Verband sich zurück. Nur Hans und Albert überleben das blutige Scharmützel. Hilflos wenden diese schließlich ihre Waffen gegen ein deutsches Kommando, das die Brücke sprengen soll.

Mit bewundernswerter Sorgfalt fing Bernhard Wicki in seinem Spielfilmdebüt die chaotische Atmosphäre kurz vor der Kapitulation ein. Die geschickte Zeichnung der Rollencharaktere verdeutlicht die Sinnlosigkeit des Kampfes der Jungen, die - durch die Schule der Nazipropaganda geprägt - die realen Verhältnisse bis zur Selbstaufgabe ignorieren. Für die durchweg überzeugenden Jungdarsteller, darunter Volker Lechtenbrink als frisch Verliebter und Fritz Wepper in der tragischen Rolle des einzigen Überlebenden, wurde "Die Brücke" zum Meilenstein ihrer Karriere.

Wie kaum ein anderer Film schafft es dieses Drama mit seinen realistischen Kampfszenen, das Pathos vom heroischen Soldatentod nachhaltig zu demontieren: "Ich habe in den Jahren seit der 'Brücke' Tausende von Briefen von jungen Männern bekommen, die mir schrieben, dass sie auch aufgrund meines Films den Kriegsdienst verweigert haben. Das zählt zu den wenigen Dingen in meinem Leben, auf die ich wirklich stolz bin", so Bernhard Wicki 2004.

Credits: Die Brücke, Spielfilm, BRD 1959, 98 Minuten, Regie: Bernhard Wicki, mit Folker Bohnet (Hans Scholten), Fritz Wepper (Albert Mutz), Cordula Trantow (Franziska), Michael Hinz (Walter Forst), Frank Glaubrecht (Jürgen Borchert), Karl Michael Balzer (Karl Horber), Volker Lechtenbrink (Klaus Hager), Günther Hoffmann (Sigi Bernhard), Günter Pfitzmann (Unteroffizier Heilmann), Wolfgang Stumpf (Stern), Heinz Spitzner (Fröhlich)

Die vier im Jeep
© ZDF, Lindtberg, Schweizer, SF DRS
Wien: Ein aus sowjetischer Gefangenschaft Geflohener wird gesucht. Ein Amerikaner, ein Engländer, ein Franzose und ein Russe ermitteln. Bald stehen sie vor einer schweren Entscheidung. - Schweizer Erfolgsfilm von Regisseur Leopold Lindtberg.
Sendedaten
Dienstag, 4. September 2018, 22.35 Uhr

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Wien nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Stadt ist von den Alliierten - US-Amerikaner, Briten, Franzosen und Sowjets - besetzt und in vier Sektoren aufgeteilt. Vier Sergeants aus den jeweiligen Sektoren gehen zusammen in einem Jeep auf Patrouille: der US-Amerikaner William Long, der Engländer Harry Stuart, der Franzose Marcel Pasture und der Russe Vassilij Voroschenko.

Für eine Mission werden sie kurzfristig der sowjetischen Polizei unterstellt. Sie sollen den aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager geflüchteten Häftling Karl Idinger aufspüren und verhaften. Als sie von der Frau Karls über die wahren Umstände seiner Flucht aufgeklärt werden, nimmt der US-Soldat Partei für den Entflohenen, während sich der russische Kollege, von seinen Oberen an kurzer Leine gehalten, strikt an die Order hält. Als der Gefangene auftaucht, beginnen die Soldaten zu streiten, lassen das Paar aber schließlich laufen.

Den Goldenen Löwen des ersten Berliner Filmfestivals 1951 und eine Nomination als bester Film in Cannes erhielt das von Leopold Lindtberg in seiner Heimatstadt Wien unter schwierigen Bedingungen realisierte Drama "Die vier im Jeep". Für die schweizerische Praesens-Film AG als Produzent bedeuteten diese Auszeichnungen ein gewaltiger Prestigegewinn, der, in Zeiten des Kalten Krieges, auch durch den sowjetischen Boykott des Films nicht geschmälert wurde.

Credits: Die vier im Jeep, Spielfilm, Schweiz 1950, 99 Minuten, Regie: Leopold Lindtberg, mit Ralph Meeker (William Long), Yoseph Yadin (Vassilij Voroschenko), Viveca Lindfors (Franziska Idinger), Michael Medwin (Harry Stuart), Hans Putz (Karl Idinger), Albert Dinan (Marcel Pasture)

Der letzte Akt
© ZDF, ORF, Taurus Film
Im April 1945 treibt Adolf Hitler vom Führerbunker aus zum Endsieg an. Hauptmann Richard Wüst wird von seinem Vorgesetzten zu Hitler geschickt. Ein kritisches Wort kostet ihn das Leben.
Sendedaten
Mittwoch, 5. September 2018, 22.25 Uhr
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Wüst soll über die Lage an der Front aufklären. Als er nach mehreren Tagen endlich mit Hitler sprechen kann, und als Befehl gegeben wird, den Vormarsch der Alliierten durch die Überflutung eines U-Bahnschachtes aufzuhalten, lehnt sich Wüst gegen diese Order auf. Denn die Überflutung würde den sicheren Tod der vielen dort untergebrachten Flüchtlinge bedeuten. Wenige Stunden vor dem Ende des Krieges muss Richard Wüst seine offenen Worte mit dem Leben bezahlen und wird hingerichtet.

Credits: Der letzte Akt, Spielfilm, Österreich 1955, 110 Minuten, Regie: Georg Wilhelm Pabst, mit Albin Skoda (Adolf Hitler), Lotte Tobisch (Eva Braun), Willy Krause (Dr. Josef Goebbels), Elga Dohrn (Magda Goebbels), Hermann Erhardt (Hermann Göring), Eric Suckmann (Heinrich Himmler), Oskar Werner (Hauptmann Wüst)

Schwarzer Kies
In einem Hunsrück-Dorf wird eine US-Militärbasis errichtet. 6000 Soldaten leben nun in der Region. Obwohl niemand sie leiden kann, macht doch jeder sein Geschäft mit ihnen, auch illegal. - Erst in den vergangenen Jahren wurde Helmut Käutners Film in all seinen Qualitäten und als Zeitdokument neu entdeckt.
Sendedaten
Donnerstag, 6. September 2018, 22.25 Uhr

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Die neue US-Militärbasis im 250-Einwohner-Dorf weckt Begehrlichkeiten oder feuert sie zusätzlich an. Obwohl kaum einer die Amerikaner leiden kann, macht doch jeder seine Geschäfte mit ihnen. Teilweise skrupellos und illegal und mit dramatischen Folgen. So auch Robert Neidhardt, der als Lkw-Fahrer einem Ring von Betrügern angehört, die für einen Flughafen der Amerikaner bestimmtes Baumaterial abzweigt und schwarz weiterverkauft.

Als er seine frühere Freundin Inge wiedersieht, die nun mit einem amerikanischen Offizier verheiratet ist, geraten Gefühle und illegale Geschäfte außer Kontrolle. Nach einem Unfall während einer der betrügerischen Fahrten geht es für ihn um die nackte Existenz.

Meisterhaft gelingt Käutner mittels des Krimi-Genres eine genaue Zeitstudie von Orientierungslosigkeit und Gier im Nachkriegsdeutschland.

"Korruption und Prostitution bestimmen den Alltag in Sohnen. Straßenstrich und Amüsierbetriebe, Wirtschaftskriminalität und herzliche Abneigung zwischen Deutschen und Amerikanern prägen das Zusammenleben der Menschen. Junge und alte Generationen treffen aufeinander, wobei Käutner auf einseitige Figurenzeichnungen seiner Protagonisten verzichtet. Es ist ein düsterer Ort, den uns Käutner in 'Schwarzer Kies' präsentiert, ein tief pessimistischer Einblick auf die Jahre des Wirtschaftswunders." (Deutsche Welle online)

Wir zeigen Käutners Film "Schwarzer Kies" erstmals in einer HD-restaurierten Fassung.

Credits: Schwarzer Kies, Spielfilm, BRD 1961, 109 Minuten, Regie: Helmut Käutner, mit Hans Cossy (John Gaines), Ingmar Zeisberg (Inge Gaines), Helmut Wildt (Robert Neidhardt), Anita Höfer (Elli), Wolfgang Büttner (Otto Krahne)

Nachts, wenn der Teufel kam
© ZDF, Divina Film
Kriminalkommissar Kersten kommt einem jahrelang unentdeckt gebliebenen Serienmörder auf die Spur, doch der Fall wird von der nationalsozialistischen Führung vertuscht. - Einer der wenigen kritischen Filme der Nachkriegszeit mit Claus Holm und Mario Adorf in den Hauptrollen.
Sendedaten
Freitag, 7. September 2018, 22.25 Uhr

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Hamburg, 1944: Eine Kellnerin wird ermordet aufgefunden. Die Tat scheint zu einer ganzen Serie bisher ungeklärter Frauenmorde zu passen, auf die Kriminalkommissar Kersten durch ein altes Fahndungsplakat stößt, auf dem die ungewöhnlichen Kräfte des Täters hervorgehoben werden.

Kerstens Theorie stößt auf das Interesse des SS-Gruppenführers Rossdorf, der auf einen Modellfall zur Bestätigung der Rassentheorie hofft. Kersten liefert ihm den Mörder. Er hat in Berlin den geistesschwachen Bruno Lüdke ausfindig gemacht und überführt. Lüdke gesteht, eine große Zahl von Sexualmorden begangen zu haben.

Aber die nationalsozialistische Führungsspitze kann während der kritischen Phase des Zweiten Weltkriegs keine Enthüllung der Tatsache gebrauchen, dass ein geisteskranker Serienmörder jahrelang unentdeckt blieb. Der "Fall Lüdke" wird vertuscht. Für den Mord an der Kellnerin wird ein Mann zur Verantwortung gezogen, der die Tat mit Sicherheit nicht begangen hat.

"Nachts, wenn der Teufel kam" gehört zu den bemerkenswerten deutschen Spielfilmen der Nachkriegszeit. Das Drehbuch schrieb Werner Jörg Lüddecke nach dem gleichnamigen Tatsachenbericht von Will Berthold. Er erhielt dafür einen Bundesfilmpreis, ebenso wie George Krause (Kamera), Rolf Zehetbauer und Georg Wiel (Bauten), die Schauspieler Mario Adorf, Hannes Messemer, Werner Peters, Annemarie Düringer und vor allem Regisseur Robert Siodmak, dem mit "Nachts, wenn der Teufel kam" endgültig ein Comeback im deutschen Film gelang. Mario Adorf brilliert als unheimlicher Massenmörder - eine Rolle, die ihn in den folgenden Jahren auf das Fach des Schurken festlegte.

Bereits 1994 befasste sich auch der niederländische Kriminalist J. A. Blaauw mit den 53 Morden, die Bruno Lüdke damals zugeschrieben wurden. Sein Ergebnis: Lüdke war unschuldig. Darüber besteht in Fachkreisen inzwischen weitgehend Einigkeit.

Credits: Nachts, wenn der Teufel kam, Spielfilm, BRD 1957, 100 Minuten, Regie: Robert Siodmak, Mario Adorf (Bruno Lüdke), Werner Peters (Willi Keun), Hannes Messemer (SS-Gruppenführer Rossdorf), Annemarie Düringer (Helga Hornung), Monika John (Lucy Hansen, Kellnerin), Rose Schäfer (Anna Hohmann), Peter Carsten (Mollwitz), Claus Holm (Kriminalkommissar Axel Kersten)

Der 10. Mai
© ZDF, SRF, Franz Schnyder
Am 10. Mai 1940 marschieren in Belgien, Holland und Luxemburg Hitlers Truppen ein. Ein junger Deutscher flieht in die Schweiz, weil er auf die Hilfe alter Freunde hofft, vergeblich. - Franz Schnyders Blick auf das Verhalten seiner Landsleute angesichts der Bedrohung durch Nazi-Deutschland ist ein engagiertes Stück Schweizer Kinogeschichte.
Sendedaten
Freitag, 7. September 2018, 0.05 Uhr
(Nacht Fr/Sa)

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Auf seiner Kontrollrunde trifft der Schweizer Bahnwärter Tschumi den triefnassen deutschen Flüchtling Werner Kramer, der über den Rhein geschwommen ist. Schweizer ermöglichen es ihm, nach Zürich zu gelangen. Doch die Nachricht vom Überfall, die wie ein Schock wirkt, verändert Lage und Stimmung. Kramer sieht sich plötzlich allein. Als glücklicher Zufall erscheint es ihm da, dass er in der Bahnhofshalle seine Jugendfreundin Anna trifft. Sie ist bald die Einzige, die dem Deutschen beisteht. Misstrauen, Ablehnung und Hass werden ihm jetzt von überall entgegengebracht.

Am 11. Mai früh morgens wird klar, dass die Deutschen keinen Einmarsch in die Schweiz planen. Die Atmosphäre entspannt sich. Doch für Werner Kramer, der eine lange Nacht auf dem Polizeiposten verbringt, bleibt die bange Frage, wie seine Aussichten für ein Asylgesuch stehen.

Der 10. Mai 1940 wurde in vielfacher Hinsicht zur Bewährungsprobe, auch für die Schweiz. Franz Schnyder spiegelt den schicksalsschweren Tag aus privater Sicht: Einzelschicksale, "kleine Erfahrungen", bilden ein Mosaik, das aufs Ganze schließen lässt.

Credits: Der 10. Mai (Die Angst vor der Gewalt), Spielfilm, Schweiz 1957, 87 Minuten, Regie: Franz Schnyder, mit Heinz Reincke (Werner Kramer), Linda Geiser (Anna Marti), Emil Hegetschweiler (Emil Tschumi), Max Haufler (Neuenschwander), Fred Tanner (Albert Widmer)

Der gläserne Turm
© ZDF, Karlheinz Vogelmann
Eine Schauspielerin hat einen machtbesessenen Unternehmer geheiratet. Als ein Bühnenautor ihr eine Rolle anbietet, gerät ihre Welt ins Wanken. - In einer modernen Filmsprache inszenierte Harald Braun einen die Nachkriegszeit und ihr Primat der Wirtschaft entlarvenden Film, der mit Lillli Palmer und O. E. Hasse großartig besetzt ist und sich vom Melodram zum Kriminal- und Gerichtsfilm entwickelt.
Sendedaten
Sonntag, 9. September 2018, 16.50 Uhr

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Die Schauspielerin Katja Fleming hat ihren Beruf aufgegeben und den Unternehmer Robert Fleming geheiratet, der alles bekommt, was er will. Doch die Kälte, die Katja in einem modernen, luxuriösen Hochhaus umgibt, macht sie einsam. Da begegnet sie dem Autor John Lawrence, der sie überzeugen will, in seinem neuen Stück aufzutreten. Er macht ihr klar, dass sie ihr Leben in die eigene Hand nehmen muss. Sie willigt ein, und schon bei den Proben blüht sie regelrecht auf.

Durch die Therapie bei einem Psychologen wird ihr klar, dass sie sich von ihrem Mann trennen muss. Gleichzeitig fühlt sie sich immer stärker zu Lawrence hingezogen. Fleming aber ist nicht bereit, zu verzichten. Er verbietet Katja die Therapie und entwendet unbemerkt die Tonbandaufzeichnungen der Sitzungen. Weil er zerstören muss, was er nicht besitzen kann, will er sich und die beiden unmittelbar vor der Premiere durch Arsen töten. Doch bei dem Anschlag kommt nur er ums Leben. Katja wird des Mordes an ihrem Ehemann angeklagt. Und die Indizien sind erdrückend.

"Der gläserne Turm" ist ein in vieler Hinsicht überraschender und bemerkenswerter Film. Er zeigt ein bildsprachliches Stilbewusstsein, das hinter Filmen Michelangelo Antonionis und anderer europäischer Vertreter der filmischen Avantgarde nicht zurücksteht. Bemerkenswert ist auch die Selbstverständlichkeit, mit der dieser moderne Ansatz umgesetzt wird, ohne affektiert oder plakativ zu wirken. Ambitioniert ist die visuell einfallsreiche Inszenierung der Räume und der Menschen darin, aber auch die eingesetzte Musik ist facettenreich. Die Räume werden sinnlich erfahrbar in ihrer Demonstration von Macht und vermeintlichem, aber tatsächlich hohlem Fortschritt. Die Musik drückt die Widersprüche als Dissonanzen akustisch aus.

Überzeugend gelingt auch die plötzliche Wendung vom Melodram zum Kriminal- und Gerichtsfilm, die dem Film im letzten Drittel einen zusätzlichen Thrill verleiht. Beeindruckend sind die darstellerischen Leistungen von Lilli Palmer und O. E. Hasse. Palmer wechselt eindrucksvoll von der eingesperrt still leidenden Unternehmersgattin zur neugierigen, sich selbst austestenden Schauspielerin. Trotzdem ist Hasse das dramatische Schwergewicht des Films: zunächst souverän-machtbewusst und dämonisch, dann unerbittlich kämpfend bis zur verzweifelten Resignation.

Credits: Der gläserne Turm, Spielfilm, BRD 1957, 101 Minuten, Regie: Harald Braun, mit Lilli Palmer (Katja Fleming), Hannes Messemer (Dr. Krell), Peter van Eyck (John Lawrence), Brigitte Horney (Frau Dr. Brüning), O. E. Hasse (Robert Fleming)