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Einer der legendären Klassiker des Genres: "Zwölf Uhr mittags" mit Gary Cooper und Grace Kelly
Wilde Western
Ein 3sat-Thementag mit 9 Spielfilmen und 6 Dokumentationen
Und so sie reiten wieder: Einen ganzen Tag lang sind bei uns Abenteurer, Cowboys und Indianer in starbesetzten Klassikern des Genres unterwegs, darunter "Weites Land", "Zwölf Uhr mittags" und "Spiel mir das Lied vom Tod". Zudem gibt es Dokus über die Westküste der USA und die Eroberung des Kontinents zu sehen.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018
mehr zum Thema
Amerikas Westküste (1/5) - Washington
© ZDF, Jörg Daniel Hissen
Die Reise von Filmemacher Jörg Daniel Hissen entlang der Westküste der Vereinigten Staaten beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Unter anderem begleitet er den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik.
Sendedaten
Samstag, 3. Februar 2018, 4.35 Uhr
(Nacht Sa/So)

Wiederholung:
Sonntag, 4. Februar 2018, 5.15 Uhr
(Nacht So/Mo)

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In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Film-Team begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens.

Amerikas Westküste (2/5) - Oregon
Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen.
Sendedaten
Samstag, 3. Februar 2018, 5.20 Uhr
(Nacht Sa/So)

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Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear.

Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden "Feuermelder" Jim Shotwell auf seinem Wachturm.

Amerikas Westküste (3/5) - Nordkalifornien
© ZDF, Jörg Daniel Hissen
Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Dabei begleitet er zum Beispiel den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf dessen Hausboot in Sausalito.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018, 6.00 Uhr

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Mit der Biologin Emily Benito durchstreift Jörg Daniel Hissen die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf "The Golden State" an der Westküste der USA.

Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.

Amerikas Westküste (4/5) - Zentralkalifornien
© ZDF, Jörg Daniel Hissen
Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im "Yosemite National Park" geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018, 6.45 Uhr

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Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben.

Amerikas Westküste (5/5) - Südkalifornien
© ZDF, Jörg Daniel Hissen
Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 7.30 Uhr

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In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen.

Imperium - Der Kriegsruf der Indianer
© ZDF, Ralf Gemmecke
Als vor 500 Jahren die ersten Europäer kommen, ist die Zeit der großen indianischen Kulturen längst vorbei. Im Unabhängigkeitskrieg machen die Siedler klar: Das neue Amerika gehört ihnen. - In der Dokumentation begibt sich Maximilian Schell auf die Spur dieses gewaltigen "Clash of Civilization".
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Sonntag, 4. Februar 2018, 8.10 Uhr

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Die Indianer werden in Reservate getrieben, ihre Welt wird immer kleiner. Gegen die "Bleichgesichter" haben die Ureinwohner Nordamerikas keine Chance. Mit den Europäern wird das "Indianerland" zum "Wilden Westen" und schließlich zur "Weltmacht USA".

Mit atemberaubendem Tempo hat ein ganzer Kontinent seine Identität verändert. In der Dokumentation "Der Kriegsruf der Indianer" aus der Reihe "Imperium" sucht Maximilian Schell nach Ursache, Wirkung und Mechanismen des massiven Kulturwandels.

Old Shatterhand
© ZDF, rbb, Degeto, CCC Filmkunst
General Taylor bereitet den Friedensvertrag zwischen der Regierung und den Apachen vor. Das ist den skrupellosen Gangstern Dixon und Burker sowie Captain Bradley ein Dorn im Auge. Sie wollen um jeden Preis in den Besitz des großen Weidelandes der Apachen gelangen und versuchen zu beweisen, dass die Apachen am Frieden nicht interessiert sind.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 8.55 Uhr

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Mit Hilfe einer Horde von Outlaws und den Komantschen überfallen sie die Northern Ranch. Sie töten den Besitzer der Ranch. Die Leichen zweier Apachen, die sie zuvor getötet haben, lassen sie zurück. Tom, der kleine Sohn des Farmerehepaars, hat jedoch unbemerkt alles beobachtet und ist bei der Halbindianerin Paloma untergetaucht. Für Old Shatterhand, der Paloma zu ihrem Onkel nach Sacramento bringen will, ist Tom ein wichtiger Zeuge. Die drei schließen sich einem Treck an, der nach Westen zieht. In einer engen Schlucht werden sie von Indianern überfallen. Und wieder werden zwei tote Apachen gefunden.

Nach der Attacke zieht die Kolonne weiter nach Golden Hill. Old Shatterhand lässt Paloma und Tom bei der Barsängerin Rosemary und dem Scout Sam Hawkens zurück und reitet zu seinem Freund, Apachenhäuptling Winnetou. Den beiden erfahrenen Männern ist klar, dass Weiße und Komantschen hinter den Überfällen stecken müssen. Beim Zweikampf tötet Winnetou den Häuptling der Komantschen "Großer Bär".

Old Shatterhand kann General Taylor überzeugen, am Friedensvertrag festzuhalten. Doch auf Burkers Farm gerät Old Shatterhand in eine Falle. Winnetou, sein designierter Nachfolger Tujunga und sein "großer weißer Bruder" Old Shatterhand riskieren ihr Leben, um die Verräter zu richten und der Aussöhnung zwischen Rot und Weiß eine neue Chance zu geben.

Credits: Old Shatterhand, Spielfilm, BRD/Frankreich/Italien/Jugoslawien 1964, 113 Minuten, Regie: Hugo Fregonese, mit Lex Barker(Old Shatterhand), Pierre Brice (Winnetou), Daliah Lavi (Paloma), Guy Madison (Captain Bradley), Ralf Wolter (Sam Hawkens), Gustavo Rojo (Corporal Bush), Rik Battaglia (Dixon), Kitty Mattern (Rosemary), Alain Tissier (Tujunga), Bill Ramsey (Timpe)

Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten
© ZDF, ARD, Degeto, DIF
Das Gold eines amerikanischen Forts verschwindet während eines Indianerüberfalls spurlos - und mit ihm Kommandant Major Kingsley. Winnetou und Old Shatterhand greifen ein. - In diesem klassischen Abenteuerfilm schlüpfte Pierre Brice zum vorerst letzten Mal in die Rolle des weisen Apachen-Häuptlings, die er 30 Jahre später in "Winnetous Rückkehr" noch einmal verkörperte.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 10.50 Uhr

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Es entsteht der Verdacht, Offizier Kingsley habe sich mit dem Gold nach Mexiko abgesetzt. Winnetou und sein weißer Blutsbruder Old Shatterhand wollen Kingsleys schöner Tochter Mabel helfen, die verletzte Ehre ihres Vaters wiederherzustellen. Aber auch der hinterhältige Murdock ist mit seiner Bande auf der Suche nach dem Versteck des Schatzes.

Neben Pierre Brice prägt Lex Barker als Old Shatterhand das Gesicht dieses unterhaltsamen Karl-May-Westerns, dessen stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, gedreht im damaligen Jugoslawien, auch heute noch beeindrucken. Ralf Wolter als kauziger Sam Hawkens und Eddi Arent als Pflanzensucher Lord Castlepool sorgen für humorvolle Einlagen.

Credits: Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten, Spielfilm, BRD/Jugoslawien/Italien 1968, 85 Minuten, Regie: Harald Reinl, mit Pierre Brice (Winnetou), Lex Barker (Old Shatterhand), Karin Dor (Mabel Kingsley), Rik Battaglia (Murdock), Eddi Arent (Lord Castlepool), Ralf Wolter (Sam Hawkens), Clarke Reynolds (Cummings), Vladimir Medar(Sheriff), Wojo Govedariza (Roter Büffel), Jan Sid (Major Kingsley)

Mein großer Freund Shane
© Paramount
Großgrundbesitzer Ryker setzt kleine Farmer unter Druck, um ihr Land als Weide zu nutzen. Farmer Starrett bietet ihm die Stirn, aber nur mit dem Cowboy Shane kann er den Kampf gewinnen. - Glänzend inszenierter und ausgezeichnet gespielter Edelwestern, in dem Alan Ladd als stiller Kämpfer für Gerechtigkeit überzeugt.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 12.15 Uhr

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Cowboy Shane kommt auf seinem Weg zufällig bei der Farm von Joe Starrett vorbei und wird Zeuge, wie der Großgrundbesitzer Rufus Ryker und dessen Männer Starrett samt Familie einzuschüchtern versuchen, um ihr Land zu bekommen. Daraufhin lässt Shane sich darauf ein, für Joe Starrett zu arbeiten und ihm gegen Ryker zur Seite zu stehen. Besonders Joes Sohn Joey ist begeistert von Shane und freundet sich schnell mit ihm an.

Gemeinsam stellen sich die Farmer gegen Ryker, so dass niemand allein attackiert werden kann. Um einen Vorteil zu erlangen, heuert Ryker den Killer Jack Wilson an. Als der erste Farmer erschossen wird, bekommen die anderen Angst und wollen fliehen, doch Joe überredet sie zusammenzuhalten.

Ryker sieht ein, dass er Joe töten muss, um den Willen und Zusammenhalt der Farmer zu brechen. Er stellt ihm eine Falle, doch wird Shane von einem ehemaligen Mitglied von Rykers Bande gewarnt. Shane schlägt Joe k.o, um ihn davon abzuhalten, Ryker aufzusuchen. Shane reitet zum verabredeten Ort, wo es zum Showdown kommt.

Der Western "Mein großer Freund Shane" von Regisseur George Stevenson, mit den Stars Alan Ladd, Jack Palance und Van Heflin, ist ein ebenso spannender wie einfühlsamer Western, der durch die Freundschaft des Helden zu dem kleinen Farmersjungen einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die harte Welt der Erwachsenen im Wilden Westen einführt. Die bekannte Geschichte der Kampfes einfacher Siedler für ihr Recht auf eigenes Land gegen Großgrundbesitzer, die mit Gewalt ein Vorrecht durchsetzen wollen, bekommt durch die differenzierte Charakterzeichnung Tiefe.

Credits: Mein großer Freund Shane (Shane), Spielfilm, USA 1953, 114 Minuten, Regie: George Stevens, mit Alan Ladd (Shane), Jean Arthur (Marian Starrett), Van Heflin (Joe Starrett), Jack Palance (Jack Wilson), Brandon De Wilde (Joey)

Weites Land
© ZDF, Franz Planer
James McKay reist von Baltimore nach Westen, um Rancher-Tochter Pat zu heiraten. Deren Vater kämpft mit einem Nachbarn um den Erwerb einer Wasserquelle. McKay versucht zu schlichten. - In dem großartigen Western-Epos mit Gregory Peck gelingt es Regisseur William Wyler, Charaktere und Milieu überzeugend herauszuarbeiten.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018, 14.10 Uhr

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Der Gentleman James McKay, ein Reeder-Sohn aus Baltimore, kommt nach San Rafael, um die Rancher-Tochter Pat Terrill zu heiraten. Pats Vater, Major Henri Terrill, ist Herr über 10 000 Rinder. Bei McKays erster Ausfahrt mit Pat erlaubt sich Buck Hannassey, dessen Vater die Nachbar-Ranch gehört, einen bösen Scherz mit dem Gast des Majors.

Zwischen dem Major und dem alten Rufus Hannassey besteht seit langem erbitterte Feindschaft. Beide sind erpicht auf ein Stück Land, Big Muddy genannt, das wegen seiner Wasservorräte sehr wertvoll ist. Es gehört Julie Maragon, der Lehrerin von San Rafael. Als sie McKay kennenlernt, finden beide sich sehr sympathisch. Julie erklärt sich bereit, McKay Big Muddy zu verkaufen. Doch es kommt zum Showdown zwischen den verfeindeten Ranchern.

Credits: Weites Land (The Big Country), Spielfilm, USA 1958, 161 Minuten, Regie: William Wyler, mit Gregory Peck (James McKay), Jean Simmons (Julie Maragon), Carroll Baker (Patricia Terrill), Charles Bickford (Major Terrill), Charlton Heston (Steve Leech), Burl Ives (Rufus Hannassey), Chuck Connors (Buck Hannassey), Alfonso Bedoya (Ramon)

El Dorado
© Paramount, Harold Rosson
Ein Viehbaron engagiert einen alternden Revolverhelden, um lästige Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Dieser schlägt sich jedoch auf die Seite des versoffenen Sheriffs, eines alten Freundes. - Westernklassiker von Regie-Legende Howard Hawks mit John Wayne, Robert Mitchum und James Caan.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018, 16.50 Uhr

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Der in die Jahre gekommene Revolverheld Cole Thornton soll für den kaltschnäuzigen Viehzüchter Bart Jason die Siedler der Gegend einschüchtern. In El Dorado begegnet er seinem alten Freund J. P. Harrah, der jetzt Sheriff ist und Thornton von Jasons verbrecherischen Aktivitäten erzählt. Thornton kündigt seinen Job und landet auf der Abschussliste des korrupten Ranchers.

Die Lage wird brenzlig, als eine Bande von Killern in El Dorado auftaucht. Die beiden alten Haudegen erhalten Unterstützung durch einen jungen Mann namens Mississippi, der sich als Virtuose im Umgang mit Messern erweist. Gemeinsam geht das ungewöhnliche Trio daran, den Ganoven die Hölle heiß zu machen.

Mit "Rio Bravo" (1958) und "Rio Lobo" (1970) gehört "El Dorado" zu Howard Hawks klassischer Western-Trilogie, die Handlungs- und Stilelemente des Genres kunstvoll perfektioniert. Der hervorragend inszenierte, fotografierte und gespielte Film zählt zu den schönsten Vertretern seines Genres und ist ein Genuss nicht nur für Westernfans.

Credits: El Dorado, Spielfilm, USA 1966, 122 Minuten, Regie: Howard Hawks, mit John Wayne (Cole Thornton), Robert Mitchum(Sheriff J.P. Harrah), James Caan (Mississippi), Charlene Holt (Maudie), Michele Carey (Joey MacDonald), Arthur Hunnicut (Bull), R. G. Armstrong (Kevin MacDonald), Edward Asner (Bart Jason), Paul Fix (Doktor Miller)

Zwölf Uhr mittags
© ZDF, United Artists
Der angesehene Marshal Will Kane hat seinen Job als Gesetzeshüter in der Kleinstadt Hadleyville bereits aufgegeben, als er plötzlich vor einem einsamen Kampf auf Leben und Tod steht. - Fred Zinnemanns hochspannender Western mit dem stilbildenden Show-down zählt zu den legendären Klassikern des Genres.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 18.50 Uhr

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Vor Jahren brachte Marshal Kane den brutalen Gangster Frank Miller hinter Gitter. Als dieser an Kanes Hochzeitstag aus dem Gefängnis entlassen wird und mit dem Mittagszug in Hadleyville ankommen soll, muss sich Kane entscheiden: Verlässt er mit seiner friedliebenden Frau Amy die Stadt - oder stellt er sich dem rachsüchtigen Verbrecher und dessen Bande?

Gary Cooper erhielt für seinen Auftritt einen Oscar als bester Hauptdarsteller. An seiner Seite ist Grace Kelly zu sehen.

Rio Grande
© ZDF, Republic Pictures
Ein Kavallerie-Offizier muss sich in seinem texanischen Fort gegen regelmäßige Indianerüberfälle wehren, steckt aber auch in Schwierigkeiten mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn. - Western von Regie-Legende John Ford mit John Wayne und Maureen O'Hara in den Hauptrollen.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 20.15 Uhr

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Der Nordstaatenoffizier Kirby Yorke muss im Bürgerkrieg eine Plantage niederbrennen, die zum Familienbesitz seiner Frau gehört. Jene trennt sich daraufhin von ihm. 15 Jahre später: Am Rio Grande, dem Grenzfluss zwischen den USA und Mexiko, steht der Lieutenant Colonel auf gefahrvollem Posten, denn die ständigen Angriffe der Indianer lassen das Land nicht zur Ruhe kommen.

Unter den Rekruten entdeckt er eines Tages seinen einzigen Sohn Jeff. Dieser respektiert ihn - aber mehr als Vorgesetzten denn als Vater. Yorkes Frau will für ihren Sohn die Entlassung aus dem Militärdienst erreichen. Als Jeff jedoch bleiben will, entschließt sie sich, ebenfalls unter den Soldaten zu leben. Eine Aussprache zwischen dem Offizier und seiner Frau lässt die alte Zuneigung wiederaufkommen.

Als bei einem Indianerüberfall Kinder auf dem Weg nach Fort Bliss geraubt werden, bringt Yorke den Indianern auf mexikanischem Gebiet eine entscheidende Niederlage bei. Diese Überschreitung seiner Befugnisse zieht zwar eine Strafversetzung nach sich, doch für den Lieutenant Colonel wendet sich alles zum Guten.

John Ford (1894-1973) gilt immer noch als einer der Großen des amerikanischen Films. Schon bei seinen frühen Regiearbeiten werden seine breite, epische Erzählweise, das meisterliche Handwerk und die künstlerische Sorgfalt sichtbar. Mit seinen ersten beiden Kavalleriefilmen "Fort Apache" ("Bis zum letzten Mann", 1948) und "She Wore a Yellow Ribbon" ("Der Teufelshauptmann", 1949) habe "Rio Grande" (1950) wenig gemeinsam, schreibt Filmjournalist John Baxter. "Ford zeigt eine sonderbare Bitterkeit in der Story einer entzweiten Armeeoffiziersfamilie, die schmerzliche Anstrengungen unternimmt, um wieder zusammenzufinden. Es geht um Individualität und unabhängiges Handeln."

Credits: Rio Grande, Spielfilm, USA 1950, 100 Minuten, Regie: John Ford, mit John Wayne (Lieutenant Colonel Kirby Yorke), Maureen O'Hara (Kathleen Yorke), Claude Jarman jr. (Kavallerist Jeff Yorke), Ben Johnson (Kavallerist Travis Tyree), Harry Carey jr. (Kavallerist Sandy Boone)

Spiel mir das Lied vom Tod
© ZDF, BR, Kineos
Ein Viehbahnhof, irgendwo im Wilden Westen: Ein wortkarger Revolvermann kommt mit dem Zug an. Am Bahnsteig erwarten ihn drei angeheuerte Killer. Doch der Fremde ist schneller. Er erschießt seine Gegner und zieht weiter nach Flagstone, wo der Gangster Frank und der Eisenbahnunternehmer Morton einer Witwe ihr Land rauben wollen. - 3sat zeigt diesen Klassiker in der restaurierten internationalen Kinofassung.
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Sonntag, 4. Februar 2018, 21.55 Uhr

Nachtwiederholung: 2.35 Uhr

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In Flagstone erhält die Frau gemeinsame Hilfe von dem Fremden, der stets eine Mundharmonika mit sich trägt, und dem Banditen Cheyenne. Dabei hat der Mann mit der Mundharmonika noch eine persönliche Rechnung mit dem Gangster Frank offen, die er in einem Duell begleichen will.

"Es war einmal der Westen" lautet der italienische Originaltitel von Sergio Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", das zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte zählt. Leone ließ sich für sein luxuriös ausgestattetes und opernhaft inszeniertes Westernepos von Märchen ebenso wie der klassischen Mythologie inspirieren, zitiert dabei den US-amerikanischen Western ebenso wie den Italowestern, den er mit Filmen wie "Für eine Handvoll Dollar" Mitte der 1960er Jahre begründet hatte.

"Spiel mir das Lied vom Tod", seinerzeit in Deutschland von geschätzten 13 Millionen Zuschauern im Kino gesehen, gilt heute Westernfans als "Apotheose des Westerngenres", als einer der letzten großen Höhepunkte des "amerikanischsten" aller Genres. Tatsächlich entstand Leones Western-Endspiel jedoch weitgehend in Europa, wo in den italienischen Cinecittà-Studios und im spanischen Almería gedreht wurde.

Aus den USA kamen vor allem die Stars des Films: Charles Bronson, der in der Rolle des schweigsamen Rächers zur Ikone wurde; Henry Fonda, der hier gegen Typ als Schurke besetzt ist, sowie der Charakterschauspieler Jason Robards, der den Banditen Cheyenne spielt. Im Zentrum des Westernmärchens steht jedoch die überragende Claudia Cardinale, die über alle Männer triumphiert. Unvergessen ist auch die opernhafte Filmmusik Ennio Morricones, die Filmgeschichte schrieb.

Credits: Spiel mir das Lied vom Tod (C'era una volta il West / Once Upon a Time in the West), Spielfilm, Italien/USA 1968, 160 Minuten, Regie: Sergio Leone, mit Charles Bronson (Mann mit der Mundharmonika), Claudia Cardinale (Jill McBain), Henry Fonda (Frank), Jason Robards (Cheyenne), Gabriele Ferzetti (Morton), Frank Wolff (Brett McBain), Keenan Wynn (Sheriff), Paolo Stoppa (Sam), Marco Zuanelli (Wobbles)

Duell am Missouri
© Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc
Der reiche Rancher Braxton setzt den exzentrischen Killer Lee Clayton auf eine Bande von Pferdedieben an. Clayton ermordet einen nach dem anderen, bis nur noch der Bandenchef am Leben ist. - In dem spannenden Spätwestern von Arthur Penn brillieren Marlon Brando als grausamer Killer und Jack Nicholson als Rächer seiner Freunde in einem Duell auf Leben und Tod.
Sendedaten
Sonntag, 4. Februar 2018, 0.35 Uhr
(Nacht So/Mo)

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Tom Logan, ein Pferdedieb, lässt sich mit seiner Bande in der Nähe des reichen Ranchers David Braxton nieder. Braxton übt gnadenlose Selbstjustiz gegen Leute, die seinen Besitz schmälern wollen. Als er gegen Logans Bande allein nicht mehr ankommt, holt er sich Lee Clayton zu Hilfe, einen grausamen und exzentrischen Kopfgeldjäger.

Als Logan den Killer beim Baden überrascht, hindern ihn seine Skrupel daran, den Wehrlosen zu erschießen. Ein Fehler, denn Clayton macht sich daran, Logans Kumpane einen nach dem anderen kaltblütig zu töten, bis nur noch Logan am Leben ist. Schließlich begreift Logan, dass er dem Killer nur entgehen kann, wenn er ebenso skrupellos handelt wie dieser. Zwischen den beiden Widersachern entbrennt ein tödliches Duell.

"Duell am Missouri" ist eine eindrucksvolle Konfrontation zweier großer Stars. Marlon Brando spielt den grausamen Kopfgeldjäger als neurotischen Exzentriker, der in extremen Verkleidungen auftritt, Jack Nicholson agiert eher verhalten. Der Kontrast der Darstellungsweise macht den besonderen Reiz des spannenden Films von Arthur Penn ("Bonnie und Clyde", "Little Big Man") aus.

Credits: Duell am Missouri (The Missouri Breaks), Spielfilm, USA 1975, 121 Minuten, Regie: Arthur Penn, mit Marlon Brando (Lee Clayton), Jack Nicholson (Tom Logan), Kathleen Lloyd (Jane Braxton), John McLiam (David Braxton), Randy Quaid (Little Tod), Frederic Forrest (Cary), Harry Dean Stanton (Calvin)