© ZDF, Liam Daniel
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"Eine dunkle Begierde": Die Symptome seiner neuen Patientin Sabina Spielrein (Keira Knightley) sind eine Herausforderung für Dr. Jung (Michael Fassbender).
Amour fou
Sieben Spielfilme um Affären und lodernde Gefühle
Liebe, Lust und Leidenschaft, das sind die Ingredienzien einer echten Amour fou. Doch was, wenn amouröses Spiel zur Obsession wird, die alle Beteiligten in einen unkontrollierbaren Strudel der Gefühle reißt? "Amour fou" heißt die bekannte 3sat-Filmreihe, in der es um die unterschiedlichen Spielarten sexueller Beziehungen geht.

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7. bis 15. Januar 2017
Eine dunkle Begierde
© ZDF, Universal Studios
Schweiz, 1904: Die junge Patientin Sabina Spielrein wird von ihrem Arzt Dr. Carl Gustav Jung einer neuartigen Gesprächstherapie unterzogen, die dieser mit seinem Kollegen Sigmund Freud entwickelt hat. Sabina zeigt aufgrund einer schwierigen Familiengeschichte sadomasochistisch geprägte erotische Neigungen. - David Cronenbergs erotisches Historiendrama mit Michael Fassbender, Viggo Mortensen, Vincent Cassel und Keira Knightley.
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Samstag, 7. Januar 2017, 23.30 Uhr

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Jungs neue Patientin schreit, verkrampft sich und spielt mit Dreck. Für Jung eine Gelegenheit, die neue Psychoanalyse des Wiener Arztes Sigmund Freud auszuprobieren. Damit legt Jung bei Sabina schon bald masochistische Begierden frei, die in deren Kindheit angelegt wurden. Die junge, intelligente Frau, eine jüdische Studentin aus gutem Hause, reagiert ungewöhnlich gut auf die neue Methode. Und auf ihre Bitte hin macht Jung sie schließlich zu seiner Assistentin. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patientin wird immer enger, bis der verheiratete Jung sich schließlich auf eine Affäre mit Spielrein einlässt. Als Jung seinen Mentor Freud einweiht, ist dieser entsetzt. Er fürchtet um den ohnehin schon zweifelhaften Ruf der Psychoanalyse und deren potenziellen Missbrauch. Wegen Sabina Spielrein kommt es zum Bruch zwischen Freud und Jung.

Regisseur David Cronenberg nimmt sich in seinen Filmen oft die Abgründe der menschlichen Psyche vor, in "Eine dunkle Begierde" erstmals den Urvater der Psychoanalyse selbst. Als Vorlage diente ihm das Theaterstück "The Talking Cure" des britischen Dramatikers Christopher Hampton, das er mit einer auserwählten Starbesetzung verfilmte. Für Mortensen war dies nach "A History of Violence" und "Tödliche Versprechen" die dritte Zusammenarbeit mit dem kanadischen Ausnahmeregisseur. Freuds langjähriger Weggefährte und spätere Rivale C. G. Jung wird von dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender verkörpert, der mit dem Sklavendrama "12 Years a Slave" auf sich aufmerksam machte. Zwischen den beiden Gelehrten steht die hübsche Britin Keira Knightley, die hier ihre wohl bisher schwierigste Rolle meistert.

Gedreht wurde die deutsch-kanadische Koproduktion "Eine dunkle Begierde" unter anderem in Konstanz am Bodensee und an Originalschauplätzen in Wien, darunter auch in Sigmund Freuds altem Wohnhaus. Für den Soundtrack sorgte Cronenbergs langjähriger Komponist Howard Shore, der auch die Musik zu "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" schrieb.

Credits: Eine dunkle Begierde (A Dangerous Method), Spielfilm, Großbritannien/Deutschland/Kanada 2011, 95 Minuten, Regie: David Cronenberg, mit Michael Fassbender (Carl Gustav Jung), Keira Knightley (Sabina Spielrein), Viggo Mortensen (Sigmund Freud), Vincent Cassel (Otto Gross)

Swinger
© Swung Films Ltd, Jean Francois Hensgens
Das junge Glück der Journalistin Alice mit dem arbeitslosen Designer David ist von dessen sexueller Impotenz belastet. Ein Ausflug in die Swinger-Szene soll Abhilfe schaffen. - Der Debütfilm, der 2015 beim Filmfestival Edinburgh seine Premiere feierte, wagt ein delikates Experiment. Er zeigt die menschliche Verrohung sexbesessener Paare ebenso wie einen Sextempel als Feststätte der freien Liebe.
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Dienstag, 10. Januar 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

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Um einen Ausweg aus Davids Impotenz-Krise zu finden, überredet Alice ihren Partner, sich mit ihr in einer Art Selbstversuch in der Swinger-Szene umzusehen, um erotische Anregungen zu bekommen. Die Recherche soll sowohl Davids Misere beheben als auch als Material für einen karrierefördernden Bericht für Alice' Zeitschrift dienen.

Colin Kennedy gelingt es in seinem Debütfilm, die Balance zu halten zwischen erotischer Stimmung, Humor und ergreifenden Gefühlen, wenn er die Erfahrungen des Paares mit der eigenen Sexualität und der anderer Paare in der Swinger-Szene inszeniert. Dabei kann er sich auf seine einnehmenden Hauptdarsteller Elena Anaya und Owen MacDonnell verlassen. In der Rolle von Dolly, der Inhaberin des Sextempels, ist Elizabeth McGovern ("Downtown Abbey") zu sehen.

Credits: Swinger (Swung), Spielfilm, Großbritannien 2015, 84 Minuten, Regie: Colin Kennedy, mit Elena Anaya (Alice), Owen MacDonnell (David), Elizabeth McGovern (Dolly)

Der kleine Tod
© Weltkino Filmverleih GmbH, Sally Flegg
Fünf Geschichten von Mittdreißiger-Paaren, die eines eint: Sie wollen zum Orgasmus kommen. Die scheinbar sehr gewöhnlichen Pärchen aus der Vorstadt haben zudem sehr ungewöhnliche Fantasien. - Die französische Redewendung "la petite mort" (der kleine Tod) steht für Orgasmus. Die Liebeskomödie über Fetische, Geheimnisse und Schicksale zeigt, dass die schönste Nebensache der Welt riskant, romantisch, anstrengend und vor allem lustig sein kann.
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Mittwoch, 11. Januar 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

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Paul und Maeve sind ein tadelloses Mittelklasse-Paar: jung, attraktiv, erfolgreich und glücklich - jedenfalls bis Maeve den Mut aufbringt, Paul ihre geheimste sexuelle Fantasie zu offenbaren: Opfer einer Vergewaltigung durch einen Fremden zu werden. Nach anfänglichem Schock versucht Paul, die Fantasie seiner Freundin so gut es geht zu erfüllen.

Die Ehe von Phil und Maureen scheint am Ende: Durch die gehässige Kälte seiner Frau ist Phil nur noch ein Schatten seiner selbst. Intimität gibt es schon lange nicht mehr zwischen den beiden. Eines Abends nimmt Maureen versehentlich eine von Phils Schlaftabletten. Während sie still und friedlich schlummert, verliebt sich Phil wieder neu in seine Ehefrau. Nun, da sie keine Widerrede mehr gibt, kann er ihr sagen, was er ihr sonst nicht sagen kann und ihr wieder nahe kommen. Doch als Phil mehr und mehr süchtig nach seiner "neuen" Frau wird, geraten die Dinge außer Kontrolle.

Dan und Evie kämpfen um ihre Ehe. Ein Therapeut schlägt ihnen vor, mithilfe von Rollenspielen ihre Gefühle zu ergründen. Und tatsächlich bringen sie als Arzt und Patientin, Detektiv und Verdächtige neuen Schwung in ihre Beziehung - bis Dan schließlich beginnt, die Sache ein wenig zu ernst zu nehmen.

Rowena und Richard versuchen so verzweifelt, ein Kind zu bekommen, dass ihr Sexleben in eine leidenschaftslose Routine abdriftet. Als Richards Vater unerwartet stirbt, fühlt Rowena eine starke sexuelle Erregung angesichts ihres weinenden Mannes. So wird das Feuer zwischen den beiden neu entfacht und erreicht bisher unbekannte Höhen. Deshalb sucht Rowena nach immer neuen Möglichkeiten, Richard Tränen abzuringen.

Monica arbeitet als Dolmetscherin für Gebärdensprache bei einem Telefondienst. Als der charismatische Sam anruft, werden ihre Fähigkeiten auf die Probe gestellt: Er möchte, dass Monica für ihn bei einer Sex-Hotline anruft.

Regisseur Josh Lawson sagt über seinen Film: "'Der kleine Tod' dreht sich um Moral, Normalität, Monogamie, Beziehungen, Liebe, Betrug - alles mit einer sexy roten Schleife verbunden. Die Geschichte legt dem Zuschauer (hoffentlich) nahe, dass wir Sex nicht immer so ernst nehmen sollten. Es ist Teil des täglichen Lebens! Es ist eine normale Funktion des menschlichen Körpers, und aus diesem Grund denke ich nicht unbedingt, dass der Film besonders gewagt ist."

Lawson wurde am 22. Juli 1981 in Brisbane geboren. Nachdem er in seiner Heimat Australien vor allem als Fernsehdarsteller bekannt war, erlangte er internationale Bekanntheit durch Rollen in den Will-Ferrell-Komödien "Die Qual der Wahl" und "Anchorman 2" und schließlich durch die Serie "House of Lies". "Der kleine Tod" ist der erste Langfilm, bei dem er selbst Regie führte.

Credits: Der kleine Tod (The Little Death), Spielfilm, Australien/Großbritannien 2014, 92 Minuten, Regie: Josh Lawson, mit Bojana Novakovic (Maeve), Damon Herriman (Dan), Josh Lawson (Paul), Erin James (Monica), Lisa McCune (Maureen), Alan Dukes (Phil), Kate Box (Rowena), Patrick Brammall (Richard), Kate Mulvany (Evie)

Henry & June
© ZDF, Philippe Rousselot
Paris, 1931: Die junge Schriftstellerin Anaïs Nin lernt ihr literarisches Vorbild Henry Miller und dessen Ehefrau June kennen und wird sowohl seine als auch Junes Geliebte. - Der hochklassig inszenierte Spielfilm von Regisseur Philip Kaufman beruht auf tatsächlichen Ereignissen. Im Mittelpunkt steht die wechselvolle Liebesbeziehung zwischen zwei Legenden der erotischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
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Donnerstag, 12. Januar 2017, 22.25 Uhr

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Die zierliche, kapriziöse Anaïs Nin ist fasziniert von der unbändigen Lebenslust und moralischen Libertinage des zwölf Jahre älteren Henry Miller. Stück für Stück lässt sie ihr Leben im vornehmen Pariser Vorort Louveciennes mitsamt Bankiers-Gatten Hugo hinter sich und beginnt eine von künstlerischer Bewunderung und Leidenschaft geprägte Beziehung zu Henry Miller. Als dessen Frau June in Paris auftaucht, wird aus dem Liebesduo ein erotisches Trio.

Angezogen von der lasziven Schönheit der ungewöhnlichen Frau, stürzt sich Anaïs in eine völlig neue sexuelle Erfahrung. Immer komplizierter, immer verwirrender werden die Gefühlsverstrickungen der drei erotischen Abenteurer, zumal Hugo inzwischen als vierter Mitspieler seinen Platz in dem unkonventionellen Liebesbund gefunden hat: eine fragile menage à quatre, die nur ein gewagtes Spiel auf Zeit sein kann.

Philip Kaufman hat sich mit seinem Film vor allem auf Anaïs Nins Veröffentlichung "Henry, June und ich" bezogen: intime Tagebuchaufzeichnungen, die die Schriftstellerin mit Rücksicht auf ihren Mann erst nach dessen Tod für ihre Leser freigab. Sie sind das Zeugnis eines faszinierenden sexuellen Beziehungsgeflechts und einer gegenseitigen künstlerischen Beeinflussung, die nicht ohne Folgen auf die erotische Literatur der Moderne bleiben sollte.

Für sein freizügiges erotisches Meisterwerk, das auf den Filmfestspielen in Cannes präsentiert wurde, konnte Regisseur Kaufman den versierten Kameramann Philippe Rousselot gewinnen, der auch den Mittelalter-Thriller "Der Name der Rose" schauprächtig ins Bild gesetzt hatte. Als erotisches Liebestrio überzeugen Altman-Darsteller Fred Ward ("Short Cuts"), Batman-Lady Uma Thurman und die portugiesische Schauspielerin Maria de Medeiros, die an der Seite von Bruce Willis in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" zu sehen war.

Credits: Henry & June (Henry & June), Spielfilm, USA 1990, 130 Minuten, Regie: Philip Kaufman, mit Fred Ward (Henry Miller), Uma Thurman (June Miller), Maria de Medeiros (Anaïs Nin), Richard E. Grant (Hugo), Kevin Spacey (Osborn)

Linda Lovelace - Pornostar
© ZDF, Dale Robinette
Linda Lovelace, eine amerikanische Pornodarstellerin im Los Angeles der 70er Jahre, gelangt mit dem Erotikfilm "Deep Throat" zu Weltruhm. Ein sagenhafter Erfolg und ein Albtraum zugleich. - Das emotional packende Erotik-Drama "Linda Lovelace - Pornostar" beruht auf einer wahren Geschichte und wirft einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen einer ebenso erfolgreichen wie skrupellosen Wirtschaftsbranche.
Sendedaten
Freitag, 13. Januar 2017, 22.35 Uhr

Wiederholung:
Samstag, 14. Januar 2017, 2.25 Uhr
(Nacht Sa/So)

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Linda Lovelace ist ein typischer Teenager seiner Zeit: jung, schön, naiv und vor allem abenteuerlustig. Eines Tages lernt sie den attraktiven Chuck Traynor kennen, und es ist Liebe auf den ersten Blick. Um so schnell wie möglich ihr restriktives Elternhaus verlassen zu können, willigt sie euphorisch in seinen charmanten Heiratsantrag ein.

Schon bald hat das junge Paar Geldprobleme, und der zunächst so romantische Ehemann entwickelt sich zu einem cholerischen und gewalttätigen Haustyrannen. Von Geldsorgen geplagt, überredet Chuck seine ihm immer noch treu ergebene Linda schließlich, in kleinen Pornofilmen mitzuwirken.

Linda, die sich davon auch eine Filmkarriere erhofft, willigt ein und avanciert mit ihrem ersten größeren Erotikfilm, "Deep Throat", zum weltberühmten Pornostar sowie zur glamourösen Ikone der "sexuellen Revolution". Bei der Filmpremiere trifft sie auch auf Playboy-Chef Hugh Hefner, der ihr ein eindeutiges Angebot macht.

Als Chuck sie immer öfter schlägt und zur Prostitution zwingt, versucht sie dem zerstörerischen Leben zwischen Partys, heftigem Drogenmissbrauch und sexueller Ausbeutung zu entkommen.

Credits: Linda Lovelace - Pornostar (Lovelace), Spielfilm, USA 2013, 88 Minuten, Regie: Jeffrey Friedman, mit Amanda Seyfried (Linda Lovelace), Peter Sarsgaard (Chuck Traynor), Sharon Stone (Dorothy Boreman), Robert Patrick (John Boreman), James Franco (Hugh Hefner)

Der Loulou
© ZDF, ARD, Degeto
Nelly, eine junge Frau bürgerlicher Herkunft, ist mit dem gut situierten André zusammen. Doch als sie den proletarischen Lebenskünstler Loulou kennenlernt, verlässt sie André. Der ebenso charmante wie sinnliche Louis, der Loulou genannt wird, war bereits im Gefängnis, hält sich aber weiterhin mit Gelegenheitseinbrüchen über Wasser. - Regisseur Maurice Pialat hat seinen Film prominent besetzt. In den Hauptrollen spielen Isabelle Huppert, Gérard Depardieu und Guy Marchand.
Sendedaten
Freitag, 13. Januar 2017, 0.05 Uhr

Wiederholung:
Sonntag, 15. Januar 2017, 0.45 Uhr
(Nacht So/Mo)

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Nelly findet Loulous Lebenswandel ungemein spannend und zieht zu ihm in ein schäbiges Hotelzimmer. Noch nie hat sie so unbeschwert in den Tag hinein gelebt. Das ändert sich jedoch, als Nelly schwanger wird. Das Versprechen des werdenden Vaters, sich eine Arbeit zu suchen, bleibt ein Lippenbekenntnis. Während eines Geburtstagsessens, das beinahe in einer Schießerei endet, wird Nelly mit Loulous sozialer Herkunft konfrontiert. Ohne ihn zu fragen, treibt sie das Kind ab. Ihr romantischer Traum vom unkonventionellen Leben jenseits bürgerlicher Zwänge ist ausgeträumt.

Credits: Der Loulou (Loulou), Spielfilm, Frankreich 1980, 99 Minuten, Regie: Maurice Pialat, mit Isabelle Huppert (Nelly), Gérard Depardieu (Loulou), Guy Marchand (André), Jacqueline Dufranne (Mémère), Humbert Balsan (Michel), Bernard Tronczyk (Rémy)

A Crime - Späte Rache
Die brutale Ermordung seiner Frau hat das Leben des Elektrikers Vincent zerstört. Seither versucht er, den Killer zu finden, von dem er aber nur eine vage Spur hat. Am Tatort sah er einen flüchtenden Taxifahrer mit auffallend roter Jacke und einem markanten Siegelring. Vincent ist besessen von der Jagd nach dem Phantom. Seine verführerische Nachbarin Alice, schon seit langem in ihn verliebt, findet keinen Platz in seinem Leben. - Mit Harvey Keitel und Emmanuelle Béart.
Sendedaten
Sonntag, 15. Januar 2017, 23.10 Uhr

Wiederholung: 3.50 Uhr

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Alice beschließt, ihrem Glück etwas nachzuhelfen und dem Rachedurstigen einen Schuldigen zu präsentieren. Ihre Wahl fällt auf den nichts ahnenden Taxifahrer Roger, der das perfekte Opfer verkörpert. Der trockene Alkoholiker ist ein verschrobener Einzelgänger, der sich die Zeit mit Bumerang-Werfen vertreibt. Zum Schein lässt sich Alice auf eine Affäre mit Roger ein, der sein Glück kaum fassen kann. Für ihn ist die gut 20 Jahre jüngere Blondine eine aufreizende Göttin, die vom Olymp herabgestiegen ist.

Schließlich schenkt Alice ihm eine rote Jacke sowie einen prachtvollen Ring und arrangiert ein zufälliges Treffen mit Vincent. Als dieser den vermeintlichen Mörder seiner Frau erblickt, nimmt er Rache und versenkt den Unschuldigen samt seinem Taxi im Hudsdon River. Von seinen Dämonen befreit, wendet Vincent sich nun endlich Alice zu.

Während die beiden bei einem romantischen Picknick zusammensitzen, erblickt sie jedoch mit Schrecken einen Bumerang, der zwischen den Hochhäusern seine Kreise zieht.

Credits: A Crime - Späte Rache (A Crime), Spielfilm, Frankreich/USA 2006, 97 Minuten, Regie: Manuel Pradal, mit Harvey Keitel (Roger Culkin), Emmanuelle Béart (Alice Parker), Norman Reedus (Vincent Harris), Joe Grifasi (Bill), Lily Rabe (Sophie), Kim Director (Ashley), Brian Tarantina (Joe), Patrick Collins (Ben), Chuck Cooper (Will)