© dpa
Alfred Hitchcock gilt als einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte. 1899 in England geboren, startete er dort seine berufliche Karriere, wechselte jedoch Ende der dreißiger Jahre in die USA.
Alfred Hitchcock
Sechs Spielfilme des Meisterregisseurs
Meister des Suspense und Experte für abgründige Thriller: Auf Alfred Hitchcocks Werk berufen sich noch heute zahlreiche Filmemacher. 3sat widmet der Regielegende eine sechsteilige Reihe mit Spielfilmen aus vier Jahrzehnten, von "Saboteure" (1942) bis zu Hitchcocks letztem Werk "Familiengrab" (1976).
Sendedaten
4. bis 18. August 2017
Porträt
Ein Hang zu menschlichen Abgründen: Themen, Motive und Musik in Hitchcocks Filmen
Von Horst Peter Koll, Chefredakteur der Branchenzeitschrift "Filmdienst"
Alfred Hitchcock (1899-1980), Sohn eines englischen Obstimporteurs und Geflügelhändlers, begann zunächst als Zeichner von Werbung und von Zwischentiteln für Stummfilme, anschließend als Regieassistent, Drehbuchautor und Dekorateur. Zu Beginn seiner Karriere als Regisseur erwarb sich Hitchcock Anerkennung vor allem mit Kriminalfilmen ("Der Mieter", "39 Stufen"). Spätestens mit der brillanten Romanverfilmung "Rebecca" (1940) wurde deutlich, dass Hitchcock weit mehr war als ein versierter Thriller-Regisseur.

Unter seiner Regie wurde das Genre des Kriminalfilms ausgeweitet zu Essays über bürgerliche Moralvorstellungen, über die Fragilität einer scheinbar stabilen Ordnung, meist mit dem Witz einer intelligenten Komödie vorgetragen. Viele seiner Filme befassen sich mit dem Problem des Identitätsverlustes und der Ambivalenz zwischen Gut und Böse. Daneben erwies sich Hitchcock als brillanter Filmtechniker und nimmermüder Experimentator, der mit vielen Szenen Filmgeschichte machte.

Frenzy
© ZDF, Gilbert Taylor
Ein Triebtäter, der seine Opfer mit einer Krawatte stranguliert, versetzt London in Angst. Ein ehemaliger Pilot gerät ins Visier der Polizei. Seine Exfrau ist ebenfalls ermordet worden, und kurz zuvor hatte er sich mit ihr heftig gestritten. Er muss nun seine Unschuld beweisen.
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Sendedaten
Freitag, 4. August 2017, 22.00 Uhr

Familiengrab
© ZDF/Larry Barbier
Eine Hellseherin und ihr arbeitsloser Freund werden von einer alten Dame beauftragt, deren Neffen zu finden, der als Erbe eingesetzt werden soll. Die beiden Amateurdetektive können den Mann zwar ausfindig machen, dieser ist jedoch ein Krimineller.
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Sendedaten
Sonntag, 6. August 2017, 21.45 Uhr

Topas
© ZDF, Pierre Zucca
Ein übergelaufener KGB-Mann bestätigt die Vermutung, dass die Sowjetunion auf Kuba Atomraketen stationieren will. Der französische Agent André Devereaux, der auch für die CIA tätig ist, kommt dem sowjetischen Spionagering "Topas" auf die Spur.
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Sendedaten
Freitag, 11. August 2017, 22.35 Uhr

Saboteure
© NBC-U
USA während des Zweiten Weltkrieges: Als es in einer Flugzeugfabrik zu einem Brand kommt, wird der Arbeiter Barry der Sabotage beschuldigt. Um seine Unschuld zu beweisen, flieht er vor der Polizei und begibt sich auf die Suche nach dem wahren Attentäter.
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Sendedaten
Freitag, 11. August 2017, 0.35 Uhr
(Nacht Fr/Sa)

Der zerrissene Vorhang
© ZDF, 1999 Universal Studios
Wegen einer wissenschaftlichen Formel geht der amerikanische Physiker Michael Armstrong nach Ostberlin. Arbeitet er von nun an für das kommunistische Regime? Seine Verlobte Sarah, die ihm heimlich hinter den "Eisernen Vorhang" folgt, glaubt, dass er ein Verräter ist.
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Sendedaten
Freitag, 18. August 2017, 22.35 Uhr

Im Schatten des Zweifels
© NBC-U
Charles "Charlie" Oakley flüchtet vor der Polizei von New York zur Verwandtschaft nach Kalifornien. Als seine jugendliche Nichte hinter sein dunkles Geheimnis kommt, schwebt sie in Gefahr.
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Sendedaten
Freitag, 18. August 2017, 0.35 Uhr
(Nacht Fr/Sa)