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© ORF/fandango srl Lupe
Im Bild: Aniello Arena (Luciano, 2.v.l.), Loredana Simioli (Maria, 3.v.l.), Nando Paone (Massimone, 4.v.l.), Nunzia Schiano (4.v.l.vorne), Giuseppina Cervizzi, Nello Iorio (Massimone, r.).
Reality
Der Film "Reality" steht in der Tradition der Commedia all'italiana, jener schwarzen Komödie, die auf satirische und sogar beängstigende Weise die soziale, kulturelle und politische Wirklichkeit der Halbinsel widerspiegelt, ohne die Realität allzu sehr zu verzerren. "Reality" wurde 2012 mit dem Großen Preis der Jury in Cannes ausgezeichnet.
Inhalt:
Der temperamentvolle und lebensfrohe Luciano besitzt einen Fischstand auf dem Markt mitten in Neapel. Mit seiner komödiantischen Art bringt er seine Kinder zum Lachen, auch mit seinen Kunden und seiner vielköpfigen Verwandtschaft treibt er alberne Späße.

© ORF/fandango srl Lupe
Im Bild: Aniello Arena (Luciano)
Eines Tages, bei einem Einkaufsbummel im Kaufhaus, überreden ihn seine Kinder, bei einem Casting für die berühmte Reality-TV Show "Grande Fratello", dem italienischen Pendant zu "Big Brother", mitzumachen.

Zunächst sieht Luciano das Ganze nur als Spaß, doch nach und nach steigert er sich in die Sache hinein. Noch läuft alles gut, doch der Anruf der Produktionsfirma, auf den er so sehnlich wartet, bleibt aus. Nichts anderes zählt mehr für ihn, seine Familie, seine Freunde, seine Arbeit … alles unwichtig. Als er eines Tages anfängt, seine Möbel an Obdachlose zu verschenken, weil er glaubt, dass sie Spione der Produktionsfirma sind, reißt seiner Frau Maria der Geduldsfaden …


Sendedaten
Donnerstag, 31. März 2016
um 22.25 Uhr
Stereo, 16:9
Credits
Spielfilm, Italien/Frankreich 2012

Regie: Matteo Garrone

Mit Aniello Arena (Luciano), Loredana Simioli (Maria), Raffaele Ferrante (B-Promi Enzo), Nello Iorio (Massimone), Nando Paone (Michele) u.a.
Filmfestivals
Der Film "Reality" war 2012 für eine Goldene Palme nominiert (diese erhielt dann der Film "Amour" von Michael Haneke), es reichte aber immerhin für den Großen Preis der Jury in Cannes.Über diesen Preis durfte sich Matteo Garrone bereits 2008 für seinen Film "Gomorra" freuen.
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