© ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand
Video online ab 27.1.2019, 6.00 UhrVideo online ab 27.1.2019, 6.00 Uhr
Elefanten in der Maasai Mara
Faszination Erde - Der Blick von oben
Wie atemberaubend schön unsere Erde ist und wie verletzt, zeigt der Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Filmemachers Yann Arthus-Bertrand: Eine meisterhafte, berührende Liebeserklärung an unseren Heimatplaneten.
Für eineinhalb Stunden schwebt der Zuschauer über alle Erdteile weitet seinen Horizont und erlebt die Welt aus einer völlig neuen Perspektive. Um die Ursachen für ein Problem zu finden, hilft es meist, ein wenig Abstand vom diskutierten Objekt zu nehmen. Arthus-Bertrand präsentiert die sozialen und ökonomischen Probleme der Welt aus der Luft.

Zum Trocknen ausgelegte Baumwolltücher in Jaipur, Indien © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Zum Trocknen ausgelegte Baumwolltücher in Jaipur, Indien
Atoll im Great Barrier Reef, Australien  © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Atoll im Great Barrier Reef, Australien
Teeplantagen in der Region Kericho, Kenya © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Teeplantagen in der Region Kericho, Kenya

In atemberaubenden Landschaftsaufnahmen von über 50 Ländern der Erde führt die Reise über alle "Brennpunkte" der Welt, von den schmelzenden Polen hin zum sterbenden Regenwald. Der Kameramann liefert Kontrastbilder, die durch ihre Schönheit beeindrucken oder durch ihren Ernst bedrücken. Eine ruhige Kommentarstimme tut ihr Übriges, um Themen wie globale Erwärmung, den langfristigen Aufbrauch von Rohstoffen oder Trinkwassermangel beim Zuseher unter die Haut gehen zu lassen.

Mara Fluss in Kenya  © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Mara Fluss in Kenya
Wenig Schnee am Kilimandscharo © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Wenig Schnee am Kilimandscharo
Mohn- und Lavendelfelder in Frankreich  © ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand Mohn- und Lavendelfelder in Frankreich

Laut Wissenschaftlern blieben zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch zehn Jahre, um die zerstörerischen Entwicklungen durch menschliches Tun umzukehren, diese sind mittlerweile beinahe vorbei. Dass aber noch nicht alles verloren ist, zeigen Bilder von neuen Energiequellen wie Windmühlen und Solarzellen. Filmemacher Yann Arthus-Bertrand zielt gekonnt auf die emotionale Intelligenz des Publikums darauf, Menschen zum Umdenken und zu mehr Umweltbewusstsein zu bewegen.

Die Dreharbeiten dauerten insgesamt drei Jahre. Mit einer speziellen, ursprünglich für das Militär entwickelten Kamera, fing der Fotograf die Erde aus dem Hubschrauber ein. "Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst", meint Yann Arthus-Bertrand. Er zeigt mit seinem Film eine Wahrheit, die wir alle längst kennen, aber nicht glauben wollen: Die Menschheit hat ihre Heimat stärker verändert, als tragbar ist. "Es ist zu spät, ein Pessimist zu sein." So seine Devise. "Handeln Sie!"

Sendedaten
Sonntag, 27. Jänner 2019
um 23.20 Uhr
Wiederholung:
Montag, 28. Jänner 2019
um 16.50 Uhr
Stereo, 16:9, Videotext-UT
Credits
Film von Yann Arthus-Bertrand, Frankreich 2009
Originaltitel: "Home"

Sprecher: Jörg DuitDeutsche Bearbeitung: Sonja Celeghin, Christian Riehs
Thementag
Unsere Erde
Was bewegt unseren Planeten Erde, was macht ihn besonders? 3sat beleuchtet einen ganzen Tag lang den "Blauen Planeten", reist durch Dschungel, Wälder, Ozeane, Wüsten, oder Städte und wirft einen Blick auf Klima und Klimazonen.

Sonntag, 27. Jänner 2019
ab 6.30 Uhr
UN-Klimakonferenz 2018
UN-Klimakonferenz 2018
Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen beschäftigte sich 3sat ab Freitag, 30. November 2018, in Dokumentationen, Magazinen und Gesprächssendungen mit den Auswirkungen des Klimawandels und diskutiert die aktuellen Ergebnisse des Gipfels.
Regelbuch für den Klimaschutz
Die 133 Seiten von Kattowitz
Nach zähen Verhandlungen und langen Nächten wurde in der Nacht zum Sonntag in Kattowitz ein Regelbuch für den internationalen Klimaschutz verabschiedet. Immerhin.