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Supersturm New York
Hurrikan Sandy
Am härtesten traf es die Menschen in New Jersey und New York, als Hurrikan "Sandy" Ende Oktober 2012 die amerikanische Ostküste traf. Noch heute kämpfen sie mit den Folgen des Wirbelsturmes.
Sintflutartige Regenfälle, entwurzelte Bäume, wochenlange Stromausfälle und massive Überschwemmungen legten nicht nur das Leben in der US-Metropole New York City lahm. Von der Karibik bis nach Kanada zerstörte der Wirbelsturm ganze Landstriche. Sandy hat sich als Katastrophensturm mit einzigartigen Dimensionen erwiesen: mit ungeheurer Größe, einer beängstigenden Zerstörungswut und der Kraft, eine ganze Stadtlandschaft vollständig umzugestalten.

© ap Auch an der Küste hinterließ Sandy eine Schneise der Verwüstung
Auch an der Küste hinterließ Sandy eine Schneise der Verwüstung
Doch nicht nur die Stadtlandschaft war betroffen. An New Yorks Küste wurden durch die Wucht der Wellen mehrere Millionen Kubikmeter Sand weggerissen. Besonders betroffen war die New York vorgelagerte Halbinsel Rockaway. Auf die knapp 18 Kilometer lange und einen guten Kilometer breite Sandbank prallten zehn Meter hohe Wellen mit Wassermassen in der Größenordnung von jeweils 1.000 olympischen Schwimmbecken. Die natürliche Barriere für das besiedelte Hinterland wurde einfach weggespült.

"Dieser Sturm war definitiv ein Sturm des 21. Jahrhunderts, denn es war der erste Sturm, bei dem die sozialen Medien zu Hilfszwecken verwendet wurden", erinnert sich Social Media Manager Emily Rahimi von der New Yorker Feuerwehr. Weil die Menschen nicht die Notrufnummer 911 wählen konnten, beantwortete sie Twitter-Meldungen.


Sendedaten
Freitag, 03. November 2017,
14.45 Uhr

Erstsendung: 23.12.2013
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