Seit der Öffnung Myanmars wächst das internationale Interesse an dem südostasiatischen Land. Bislang blieb Journalisten eine Bestandsaufnahme jedoch weitgehend verwehrt.
Mit der Banken- und Finanzkrise im Jahr 2008 und nach den Ereignissen des Arabischen Frühlings im Jahr 2011 wurde die westliche Welt auf ein alternatives, religiös geprägtes Finanzsystem mit dem Namen "Islamic Finance" aufmerksam. Im Schatten des konventionellen Finanzsystems hat sich in den Golfstaaten, der Türkei und den islamisch geprägten Ländern Südostasiens ein alternatives Konzept entwickelt, das scheinbar von der Finanz- und Bankenkrise weniger betroffen ist. Aber was genau steckt hinter "Islamic Finance", wie ist es entstanden und wie unterscheidet es sich vom bekannten System? Ist es der häufig beschworene "Dritte Weg" zwischen Kapitalismus und Kommunismus?