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Alfred Sisley gilt als der erfolgloseste Impressionist, aber auch als der konsequenteste.
Alfred Sisley
Maler des flüchtigen Augenblicks
Man nennt ihn in einem Atemzug mit den großen französischen Impressionisten Monet, Degas und Renoir. Doch Zeit seines Lebens wurden die Werke des britischen Malers Alfred Sisley ignoriert.
Heute hängen seine Bilder in allen wichtigen Museen der Welt. Filmautor Werner Raeune ist in Frankreich und England auf Spurensuche zu Sisley gegangen. Bis auf wenige Ausnahmen kann man seine Motive heute noch fast unverändert wiederfinden.

Verkannter Farbzauberer
Wegen seiner Licht erfüllten Landschaftsdarstellungen, seinem Sinn für feinste Nuancen gilt Alfred Sisley als der Poet unter den Impressionisten. Mit einer zart delikaten Licht- und Farbregie gelang es ihm, scheinbar unspektakuläre Landschaften in vollkommene irdische Paradiese zu verwandeln. Doch er teilte das Schicksal vieler heute weltberühmter Künstler: Erst nach seinem Tod 1899 erlangten seine Bilder Anerkennung.

Alfred Sisley war von den Lichtreflexen auf dem Wasser und vom Spiel der Wolken am hohen Himmel fasziniert. Manche seiner Motive wurden zu Serien, wie etwa das Hochwasser an der Seine in Port Marley.


Wie sein enger Freund Monet malte auch Sisley zum Teil in Serien und fast ausnahmslos Landschaften an der Seine, in Moret sur Loing und wenige Bilder in England. Mit den Bildern der Kathedrale von Moret-sur-Loing und Storr's Rock schrieb Sisley, der bei dem Schweizer Maler Charles Gleyre eine dreijährige Kunstausbildung absolvierte, Kunstgeschichte.

Sendedaten
Donnerstag, 31. August 2017,
um 5.10 Uhr
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Ein Film von Werner Raeune

Erstausstrahlung: 7.10.2012
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