Mehr als vier Milliarden Euro spenden allein die Deutschen alljährlich für humanitäre Hilfsprojekte. Sie tun es in der Hoffnung, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Aber wann hilft die Hilfe wirklich?
Der New Yorker Stadtteil Bushwick war einst so berüchtigt wie die South Bronx. Der Bezirk liegt östlich des letzten In-Viertels Williamsburgh und ist heute ein "Hipster"-Dorf, ein Stadtteil im Umbruch.
Ein "Dorf im Grünen" nannten die Holländer das Gebiet. Heute gackern die Hühner vor bunten Graffitiwänden. Das populäre Restaurant Roberta's zieht seine Kräuter und Gemüse auf dem Dach und im Hof sitzt eine Radiostation im Container und sendet ökologisch korrekte "Foodie"-News.
Der Einzug der Kreativen im Viertel fordert seinen Tribut. Die Mieten steigen. Das Viertel wird entdeckt. Spekulanten warten auf die Chance zu investieren. Doch viele von denen, die Bushwick populär gemacht haben, werden es sich dann nicht mehr leisten können.