Antworten findet die 45minütige Dokumentation in den Schriften und Briefen Friedrich II., gespielt von Hans Löw. Und in den Analysen des Historikers Jürgen Luh, des Psychoanalytikers Ernst Lürßen und des Mediziners Dirk Fahlenkamp. Sie diskutieren Friedrichs psychische Verfassung, analysieren Umstände und Folgen von Friedrichs Trauma und die möglichen Auswirkungen auf sein Handeln: Denn mit dem Tod des Vaters und der Thronbesteigung erfährt die Persönlichkeit Friedrichs eine rasante Wandlung. Aus dem Möchtegern-Philosophen wird auf einmal der Feldherr, der sich mit dem Einmarsch in Schlesien ins Zentrum europäischer Machtpolitik schiebt. Zur Überraschung aller oder wie Ludwig XV. es ausdrückte: "Dieser Mensch ist verrückt!".