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Mediathek: Ein kurzer Film zum Buch "Keiner Menschenseele kann man noch trauen "
Buchtipp: "Keiner Menschenseele kann man noch trauen" von Flannery O'Connor
Leseempfehlung aus der Frühlings-Buchzeit 2018
Flannery O'Connor gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Bis heute sind ihre Storys Schul- und Universitätslektüre, der wichtigste Short-Story-Preis des Landes trägt ihren Namen. Ihre Welt sind die Südstaaten, der sogenannte Bible Belt, Kernland des konservativen Amerika.
© arche Cover: "Keiner Menschenseele kann man noch trauen "
Cover: "Keiner Menschenseele kann man noch trauen "
Die Figuren sind engstirnige, selbstgerechte Provinzler, deren gottesfürchtige kleine Existenz durch Eindringlinge gestört wird, die Böses im Schilde führen. Präzise und mitleidlos sind ihre Geschichten, aber zugleich von allen Facetten des schwarzen Humors durchzogen.
Mit einem unbarmherzigen Blick für groteske Situationen und mit beißender Ironie näherte sich diese einzigartige Schriftstellerin den Konflikten ihrer Zeit, die heute wieder höchst aktuell sind: Bigotterie, Rassismus, Krieg, Flucht, Armut und eine diffuse Angst vor dem Fremden. [Klappentext]






Sendung zum Thema
© zdf_rico_rossivalBuchzeit im Frühling 2018
Im Frankfurter Osthafen diskutiert Gert Scobel wieder mit den Expertinnnen.

Buchzeit am Sonntag, 11. März, um 18 Uhr in 3sat