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Klar, das kostet: Blick aus einem Penthouse in New York. Leider fühlen sich heute auch die Mieten ganz normaler Wohnungen in ganz normalen deutschen Städten penthousemäßig an. © dpa Lupe
Klar, das kostet: Blick aus einem Penthouse in New York. Leider fühlen sich heute auch die Mieten ganz normaler Wohnungen in ganz normalen deutschen Städten penthousemäßig an.
Bezahlbare Mieten
Wohnungsnot in Städten, Leerstand auf dem Land
Mieten für Wohnimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren stark verteuert. Nicht nur in München, Frankfurt und Berlin, sondern vor allem in mittelgroßen deutschen Städten.
Für Geringverdiener und Familien mit niedrigem Einkommen ist es in Städten nach wie vor schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Also Gas geben beim Wohnungsbau und bremsen bei den Mieten?

Die sogenannte Mietpreisbremse scheint mancherorts zu wirken. Seit dem Frühjahr steigen die Mieten laut dem Eigentümerverband Haus & Grund deutlich langsamer. Trotzdem gibt es reichlich Kritik an der Mietpreisbremse. Viele Vermieter ignorieren das neue Gesetz. Mieter müssen selbst überprüfen, ob sie zu viel zahlen und gezielt gegen ihre Vermieter vorgehen. Eine große Hürde.

Von ganz unten nach ganz oben: Die geplante Mega-Fusion der beiden größten deutschen Wohnungskonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen ist geplatzt. Vonovia konnte nicht genug Deutsche-Wohnen-Anleger von seiner feindlichen Offerte überzeugen. Damit bleibt auf dem deutschen Markt erst einmal alles, wie es ist.

Ganz andere Ansätze verfolgt man im Nachbarland Österreich. Die Hauptstadt Wien gehört zu den am schnellsten wachsenden Metropolen in Mitteleuropa. Dennoch gibt es bezahlbaren Wohnraum. Dank des "Wiener Modells". Die Stadt fördert seit Jahrzehnten den sozialen Wohnungsbau. Das Modell ist vor allem flexibel. Es ermöglicht auch die Förderung von Baugruppen und Eigentum. So entstehen auch alternative Wohnprojekte mit Sozial- und Luxuswohnungen Tür an Tür.

Highlights

"Investorengelder stehen bereit"
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Der Immobilienökonom Prof. Michael Voigtländer, Studiogast bei makro, sagt, die Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau sei hoch. Doch die Ämter kommen mit der Bearbeitung der Bauanträge nicht nach.
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Vorabinterview: "Es fehlt an Bauflächen"
Altbau neben Neubau. Auch in Berlin fließt viel Geld in den Immobiliensektor. Die Konsequenz sind meist teure Wohnungen mit hohen Mieten. © dpa
Wohnungen gibt es. Aber nicht dort, wo die Leute leben wollen: in den Städten. makro-Moderatorin Eva Schmidt im Vorabinterview mit Immobilienökonom Michael Voigtländer über ein Übel, das jeder kennt.
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makroskop Miete
© dpa Video
Um den Bedarf zu decken, müssten bis 2020 jährlich 400.000 neue Wohnungen entstehen. Bezahlbarer Wohnraum bleibt also erstmal Mangelware, vor allem in Metropolen und mittelgroßen Städten.
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Mietpreisbremse

Hohe Hürden
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Seit Juni 2015 gilt die Mietpreisbremse in Berlin. Wirkt sie auch? makro will es wissen und trifft zwei Studenten, die ihre Miete überprüft haben. Klagen oder nicht klagen? Das ist am Ende die Frage.
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Mieter muss sich selber kümmern
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Reiner Wild, Geschäftsführer des Mietervereins Berlin, sagt, die Mietpreisbremse gehe nicht weit genug. Und sie nützt gar nichts, wenn der Mieter nicht die entscheidenden Schritte unternimmt.
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Mietrechtsreform

Am Ende zahlt's der Mieter
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Die umfassende Modernisierung einer Wohnung ist teuer. Die Investition lohnt sich für den Eigentümer nur, wenn er das Geld vom Mieter wieder hereinbekommt. Zum Beispiel von Kindergärtnerin Brigitte.
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"Investitionen lohnen sich nicht mehr"
Video
Kai Warnecke vom Eigentümerverband "Haus & Grund" in Berlin warnt vor einer weiteren Überarbeitung des Mietrechts zugunsten der Mieter: Investitionen in Mietwohnungen würden dann unattraktiv.
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Wien: Metropole für Mieter
© photocase Video
Wien hat alles, was eine europäische Metropole groß und teuer macht - Kultur, Klassik, Schmäh. Beste Voraussetzungen also für exorbitante Mieten. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Tu felix Austria!
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Sendedaten
makro
Bezahlbare Mieten
Freitag, 12. Februar 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Mieten: Reden Sie mit!
© dpaDer Immobilienökonom Prof. Michael Voigtländer sagt, Investoren stünden bereit. Doch die Bauvorschriften seien heute enorm hoch. Und letztlich seien Verkehrskonzepte gefragt, die das Wohnen im Umland der Städte wieder attraktiv machen. Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Prof. Dr. Michael Voigtländer
Der Volkswirt Prof. Michael Voigtländer ist seit 2005 am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln tätig. Dort leitet er das Kompetenzfeld Finanz- und Immobilienmärkte. Zudem ist er Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Dozent u.a. an der Bergischen Universität Wuppertal und der IREBS Immobilienakademie.
Infografik
LupeFünf der zehn größten deutschen Wohnungseigentümer sind bislang in kommunaler Hand, vier - darunter Vonovia und Deutsche Wohnen - sind an der Börse.
Die Zukunft des Wohnens
Der Mietreport
Wohnen wird zum Luxusgut. In wirtschaftlich attraktiven Städten, wie Frankfurt/Main, München und Hamburg ist Wohnraum knapp und teuer. Die Mieten steigen in schwindelerregende Höhen. Wohnungsmangel in wachsenden Städten, Leerstand in schrumpfenden Regionen: Beides stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen.
Unerschwingliche Mieten
Wohnung verzweifelt gesucht
Der Onlinerechner für den Mietspiegel in München errechnet für eine moderne 100-Quadratmeter-Wohnung mit Balkon in guter Lage eine ortsübliche Miete von 1.743,00 Euro im Monat. Welche Familie soll sich das leisten können? Den Erfahrungen nach liegen die tatsächlichen Mieten bei Neuvermietungen noch über den offiziellen Zahlen.