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Vorschau
Thema am 1. Juli
Rente: Endziel Altersarmut?
Droht mir Altersarmut? Diese Frage treibt viele Menschen um. Sicher ist, dass Alte in Zukunft weniger Rente haben werden und Junge im Gegenzug mehr arbeiten müssen. Doch wie schlimm wird es wirklich?
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Rückblick
Thema am 24. Juni
Post-Wachstums-Welt
Ohne Wachstum ist in der Ökonomie alles nichts. Das Bruttoinlandsprodukt ist das Maß der Dinge. Es reflektiert das Streben des Menschen nach mehr. Und es hat eine wachsende Zahl von Gegnern.
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Möglicherweise wird das Leben unserer Nutztiere zukünftig etwas erträglicher. Länger wird es nicht. Bei Hühnern ist nach vier Wochen Schluss. © colourbox Lupe
Möglicherweise wird das Leben unserer Nutztiere zukünftig etwas erträglicher. Länger wird es nicht. Bei Hühnern ist nach vier Wochen Schluss.
Revolution an der Fleischtheke
Durchbruch für den Tierschutz?
Bilder aus der Massentierhaltung verderben vielen Verbrauchern den Appetit. Tierschutz spielt daher beim Verkauf von Fleisch eine wachsende Rolle. Aber Knackpunkt bleibt der Preis.
Die deutsche Fleischindustrie ist äußerst wettbewerbsfähig. Das liegt nicht zuletzt an der günstigen Schlachtung. Deutschland ist mittlerweile der zweitgrößte Exporteur von Schweinefleisch weltweit. Knapp die Hälfte der jährlichen Fleischproduktion geht ins Ausland.

Die Betriebe stehen allerdings immer wieder im Verdacht, den Mindestlohn zu unterwandern. Hinzu kommen relativ geringe Umwelt- und Tierschutzauflagen im Vergleich zu den Nachbarländern.

In Deutschland wird viel Fleisch gegessen. Die USA bleiben aber auch hier Spitzenreiter. In Indien ist Fleisch schlicht Luxus.Lupe
In Deutschland wird der Markt von fünf großen Fleischkonzernen beherrscht. Die Konzentration in der Branche und damit die Marktmacht nimmt immer stärker zu.Lupe

Nicht nur die Verbraucher, auch die Politik fordern nun eine Wende im Tierstall. Gemeinsam mit Bauernverband, Fleischindustrie und Handel startete die Bundesregierung Anfang 2015 eine freiwillige Tierschutz-Initiative. Bauern sollten beispielsweise auf das Stutzen von Schnäbeln und Schwänzen ohne Betäubung verzichten. Aber wie sieht die Bilanz nach einem Jahr aus?

Auch die wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung fordern ein Umsteuern zu mehr Tierschutz. Sie wollen verbindliche gesetzliche Regelungen. Das könnte die Endpreise für Fleisch um drei bis sechs Prozent erhöhen. In Umfragen unterstützt die Mehrheit der Verbraucher mehr Tierschutz. Doch ist die Mehrheit auch bereit, mehr zu zahlen?

Highlights

Isermeyer fordert Tierschutzlabel
Video
Der Agrar-Experte Prof. Folkhard Isermeyer, Studiogast bei makro, fordert ein Tierschutzlabel zur klaren Kennzeichnung der Herkunft von Fleisch. So wie bei Eiern. Hier sei der Gesetzgeber gefragt.
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Vorabinterview: Mehr Tierschutz!
Diese beiden neugierigen Gesellen haben offensichtlich ein glückliches Schweineleben. Damit sind sie unter ihren Artgenossen eine große Ausnahme. © colourbox.de
Alle wollen artgerechte Nutztierhaltung. Zahlen muss es der Verbraucher. Agrar-Experte Folkhard Isermeyer im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt über die Schizophrenie des Kunden und einen Weg aus dem Dilemma.
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makroskop Fleisch
© dapd Video
Wir Deutsche sind Fleisch-Fresser. Jeder verzehrt im Schnitt etwa 60 kg Fleisch im Jahr. Aber nicht nur beim Konsum, auch bei der Fleischproduktion sind wir "spitze". Zum Beispiel für den Export.
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Berichte aus der Sendung

Initiative Tierwohl: Weg vom Billigfleisch
© colourbox.de
4 Cent pro Kilo Fleisch fürs glückliche Tier. Damit will die Initiative Tierwohl den Preiskampf an der Fleischtheke bremsen. Es klingt nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Klar ist: Es ist zu wenig. Klar ist auch: Es ist besser als nichts.
Artikel lesen

Landwirt auf der Warteliste
© dpa Video
Mehr Licht im Stall, mehr Platz für die Tiere. Mit Unterstützung der Initiative Tierwohl möchte auch Bauer Stefan John seinen Tieren etwas Gutes tun. Aber es ist zu wenig Geld für zu viele Bauern. Das heißt warten.
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Metzger Henrici: Der letzte seiner Art
© Jürgen Natusch Video
Die Metzgerei Henrici bezieht ihr Fleisch nicht aus dem Großhandel. Juniorchef Kevin Henrici schlachtet noch selbst. Das ist zwar teurer, doch es ist immer klar, wo das Fleisch herkommt.
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Sendedaten
makro
(R)evolution an der Fleischtheke
Freitag, 22. Januar 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Fleisch: Reden Sie mit!
© Jürgen NatuschArtgerechte Tierhaltung und der Preis für Fleisch haben sehr viel mit dem Verhalten der Verbraucher zu tun. Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Prof. Dr. Folkhard Isermeyer
Isermeyer leitet das Thünen-Institut in Braunschweig. Das Institut gehört zur Bundesforschung und berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Folkhard Isermeyer ist einer der einflussreichsten Agrarökonomen Deutschlands. Er plädiert dafür, mit Hilfe einer nationalen Nutztierstrategie eine gesellschaftlich akzeptierte Nutztierhaltung anzusteuern.
Archiv
Die Ware Tier
Im Laufe seines Lebens verspeist jeder Deutsche vermutlich mehr als 1000 Tiere. Darunter vier Kühe, 46 Schweine und 945 Hühner. makro zeigt, welche Bedeutung der Faktor Tier heute in der Wirtschaft einnimmt und welche Folgen dies für Mensch, Tier und Umwelt hat.
(makro, 20.01.2012)
Schwerpunkt
Agrar & Ernährung
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