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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Mitunter ist Europa zum Verzweifeln - selbst für Bundeskanzlerin Angela Merkel. © reuters Lupe
Mitunter ist Europa zum Verzweifeln - selbst für Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Tabuzone €uropa
Die Einheit bröckelt
Einer für alle und alle für einen. Mit diesem Solidaritätsgelöbnis sollte die EU funktionieren. Doch Finanzkrise und Flüchtlingsdrama zeigen, wie uneins die Länder Europas sind.
Der Wechselkurs des Euro zum Dollar ist günstig, der Ölpreis niedrig, das Zinsniveau auch. Nahezu perfekte Bedingungen, um aus der Krise zu kommen. Und trotzdem entstehen in Europa populistische Bewegungen. In Ländern wie Großbritannien, Italien und Spanien wächst die Stimmung gegenüber der EU.

Auch in Deutschland gibt es negative Tendenzen. Für Angela Merkel sind der Euro und Europa "alternativlos". Doch für Mitglieder anderer Parteien wie der AfD oder der Linken ist ein Euro-Ausstieg schon lange kein Tabuthema mehr. Aber nicht nur Linke und AfD diskutieren über Alternativen, sondern auch Wirtschaftswissenschaftler und Politiker anderer Länder brechen mit der Tabuzone Euro.

Inwieweit die einzelnen Mitgliedsländer bereit sind für die "Vereinigten Staaten von Europa" einen Teil ihrer Souveränität abzugeben, sieht man momentan an der Flüchtlingspolitik. Osteuropäische Staaten tun so, als ginge sie das überhaupt nichts an. Deutschland macht die Tore auf, ist aber nicht mehr belastbar. Länder, wie Kroatien, Slowenien und Österreich sind angeblich überlastet. Und es ist keine Lösung in Sicht. Doch wie soll Europa jemals funktionieren, wenn es nicht einmal für ein so genuin europäisches Problem eine europäische Lösung gibt?

makro extra

Wallwitz: "Eher besser als schlechter"
Video
Der Vermögensverwalter Georg von Wallwitz, zu Gast im makro-Studio, sagt, die EZB habe sich mit ihrer Rettungspolitik ganz gut geschlagen. Die soziale Frage allerdings habe man unterschätzt.
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Vorabinterview: Sparer auf Sparflamme
Auf europäischer Ebene ist die EZB die einzige wirklich handlungsfähige Institution. Das ist zugleich Fluch und Segen. © ap
"Die Erbengeneration schaut in die Röhre", sagt Vermögensverwalter Georg von Wallwitz zur EZB-Politik. Das sei aber gar nicht so schlimm. Warum verrät er makro-Moderatorin Eva Schmidt im Vorabinterview.
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Europas Jugend: Die verlorene Generation
In Spanien war die Arbeitslosigkeit junger Menschen schon vor der Krise hoch. Jetzt haben viele die letzte Hoffnung verloren. © ap
Dass die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa besonders hoch ist, ist nichts Neues. Wie schlimm es tatsächlich um Europas Jugend steht, hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
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Berichte aus der Sendung

makroskop Europa
© reuters Video
Wer zahlt für wen in der EU? Größter Nettozahler ist Deutschland, gefolgt von Frankreich. Größter Empfänger ist Polen. Hinzu kommt die Euro-Rettung. Allein der ESM summiert sich auf 700 Mrd. Euro.
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Flüchtlinge: Europas Schande
© reuters Video
Wie schlecht es um den Zusammenhalt Europas steht, zeigt sich in der Flüchtlingskrise. Niemand will sie haben. Krisengipfel enden im Nichts. Keiner fühlt sich zuständig.
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Der Euro-Finanzminister
© dpa Video
Wolfgang Schäuble ist der heimliche Finanzminister der Eurogruppe. Tatsächlich fordern die Präsidenten der wichtigsten EU-Institutionen in einem Zukunftsentwurf eine grundlegende Reformen der Währungsunion. Kernstück: ein EU-Finanzminister.
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Sendedaten
makro
Tabuzone €uropa
Freitag, 30. Oktober 2015, 21.00 Uhr
Studiogast
Georg von Wallwitz
Er ist Mathematiker, Philosoph und Vermögensverwalter. Auch als Buchautor hat sich von Wallwitz einen Namen gemacht. Zuletzt erschien von ihm "Mr. Smith und das Paradies - Die Erfindung des Wohlstands".
Europa: Reden Sie mit!
© apGeorg von Wallwitz sagt: An einer Transferunion - mithin an mehr Solidarität in Europa - führe kein Weg vorbei. Diskutieren Sie mit!
Archiv
Europa im Umbruch
In vielen Ländern Europas stehen in den nächsten Monaten Wahlen an. Die unpopuläre Sparpolitik hat bisher noch jede Regierung aus dem Amt gefegt. Der Linksruck in Athen könnte erst der Anfang sein.
(makro, 24.04.2015)
Europa-Interview
Clemens Fuest: "Nicht alternativlos"
Wenn es der Politik nicht gelinge, Europas Wähler vom Nutzen der Strukturreformen und solider Finanzen zu überzeugen, sei der Euro wohl nicht zu halten, sagt Prof. Clemens Fuest im Interview.
(makro, 23.04.2015)
Schwerpunkt
Europa
makro-Sendungen zu Europa
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