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Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit wird vielen Menschen zunehmend wichtiger. © colourbox.de
Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit wird vielen Menschen zunehmend wichtiger.
Arbeit im Wandel
Wie sich die Berufswelt verändert
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung steht in Lohn und Brot. Und damit so viele Menschen wie noch nie. Gleichsam ändert sich die Arbeitswelt rasant. Sie wird flexibler, anspruchsvoller, unberechenbar.
Die Wirtschaft schreit nach Fachkräften und wirbt um sie sogar im Ausland. Andererseits wollen viele Unternehmen die Kosten für Löhne und Gehälter drücken. Und viele Arbeitnehmer haben das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht genügend Wertschätzung findet.

Jeder Zweite, der heute einen neuen Job antritt, erhält nur noch einen befristeten Vertrag. Und das trifft vor allem junge Berufstätige. Die Zeiten, in denen Arbeit sicher war, sind längst vorbei. Einige Wissenschaftler reden sogar schon vom "Ende der Arbeit", weil sie zunehmend automatisiert wird. Allein in Deutschland, heißt es, könnten in Zukunft die Hälfte der heutigen Jobs von Computern übernommen werden.

Interviews mit Sabine Donauer

Interview aus der Sendung
Video
Die Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt begünstigen gute Jobs und benachteiligen schlechte. makro-Gast Sabine Donauer sagt, dies gelte sowohl für Löhne als auch für Arbeitsbedingungen.
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Vorabinterview: Arbeit - Mehr für Weniger
Abends im Büro: Ein Mitarbeiter macht Überstunden - aus Loyalität, aus Ehrgeiz, für die Karriere. Ein Gewinner steht dabei fest: sein Arbeitgeber. © dpa
Arbeit generiert nicht nur Einkommen - wir erwarten von ihr auch Erfüllung. Arbeitgeber haben längst gelernt, dies auszunutzen, erklärt Historikerin Sabine Donauer im Vorabinterview mit Eva Schmidt.
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"Leistungsfähigkeit ist Frage der Motivation"
Video
Sabine Donauer hat über die Gefühle geforscht, die Menschen seit Beginn des 20. Jahrhunderts ihrer Arbeit entgegenbringen.
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Berichte aus der Sendung

makroskop Arbeit
© reuters Video
Auf Deutschlands Arbeitsmarkt läuft es derzeit so gut wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 43 Millionen Menschen haben einen Job. Viele davon allerdings nur Teilzeit - gewollt oder ungewollt.
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Prinzip Elbdudler: Wie es mir gefällt
© mev Video
Die Hamburger Werbeagentur Elbdudler probiert ihr eigenes "Ich bin der Chef"-Prinzip. Seine Arbeitszeit bestimmt jeder selbst, beim Urlaub gibt es viel Spiel. Und natürlich weiß jeder, was der andere verdient.
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Selbstverwirklichung: Geschichte der Arbeit
Dieser Mann scheint bei der Selbstverwirklichung durch Arbeit am Ziel angelangt zu sein. Die Mühen der Ebene hat er offensichtlich hinter sich gelassen. © ap
Früher war Arbeit fromm, oft Fron. Später blies die Industrialisierung das religiös Sinnstiftende aus den Fabrikhallen. Arbeit wurde Produktionsfaktor. Und heute? Heute suchen wir durch Arbeit die Verwirklichung unserer Selbst.
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Generation Y: Glück statt Geld
© dpa Video
Die Generation, die heute auf den Arbeitsmarkt drängt, hat andere Prioritäten im Leben als ihre Vorgänger. Sie mag keine Hierarchien, will keine dicken Dienstwagen. Arbeitgeber zwingt das zu genau jener Kreativität, die ihr PR-Sprech stets versprach.
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Sendedaten
Freitag, 2. Oktober 2015, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Studiogast
Sabine Donauer
Die Historikerin Sabine Donauer hat an der FU Berlin über die Gefühle geforscht, die Unternehmen seit Beginn des 20. Jahrhunderts in ihren Arbeitnehmern zu kultivieren versuchen. Für diese Doktorarbeit erhielt sie den Deutschen Studienpreis 2014. Ihre Doktorarbeit ist ab dem 31. Oktober auch als Buch im Handel bei der Edition Körper erhältlich.
Moderation
Eva Schmidt
scobel
Unsere neue Arbeitswelt
Das visionäre Zauberwort lautet zurzeit "Industrie 4.0". Ziel dieses Projekts der deutschen Regierung und der Industrie ist die Vernetzung von digitalen Produktionsprozessen in "intelligenten" Fabriken. Dabei soll nicht nur die Automatisierung in Produktionsstätten voranschreiten, sondern es sollen auch flexiblere Produktionsweisen entstehen.
(scobel, 01.10.2015)
nano spezial
Arbeitswelten
Arbeiten bis zum Anschlag, immer erreichbar sein, Überstunden freiwillig und unentgeltlich - für viele ist das in der modernen Arbeitswelt ganz normal.
(nano, 30.09.2015)