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20 Millionen Jugendliche drängen jährlich auf den afrikanischen Arbeitsmarkt. Nur ein Teil davon hat Aussicht auf einen Job. © reuters
20 Millionen Jugendliche drängen jährlich auf den afrikanischen Arbeitsmarkt. Nur ein Teil davon hat Aussicht auf einen Job.

Afrika - Wege aus der Armutsfalle
Halbierung der extremen Armut und des Hungers lautete das wohl wichtigste Milleniumsziel, das die Vereinten Nationen im Jahr 2000 verabschiedeten. Doch viele Länder Afrikas haben es verfehlt.
In New York verabschieden die Staats- und Regierungschefs aus 193 Ländern nun das neue UN-Entwicklungsprogramm für die nächsten 15 Jahre. Hauptziel: Die Armut und den Hunger in der Welt beseitigen. Hauptbetroffener: Afrika

Haupthindernis in Afrika ist das enorme Bevölkerungswachstum. Bis 2050 wird sich ohne Geburtenkontrolle die Zahl der Afrikaner von heute einer Milliarde auf zwei Milliarden verdoppeln, errechnen Experten. Die Hälfte der Bewohner wäre dann unter 18 Jahre. Ohne Arbeit und Perspektive steht zu befürchten, dass die Flüchtlingswelle nach Europa stark zunimmt. Bereits heute sind nach UN-Angaben 60 Prozent der 15- bis 24-Jährigen in Afrika arbeitslos.

Urbanisierung ist eine riesige Herausforderung
40 Prozent der Afrikaner leben bereits in Städten, in zehn Jahren wird es die Mehrheit sein. Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, die Wasserversorgung, den Nahverkehr und den Wohnungsbau sind dringend notwendig. Doch Unternehmen in Afrika sind weitaus weniger produktiv, auch wegen Dauerproblemen mit der Stromversorgung oder den Straßen, die kaum zum Gütertransport taugen.

 

Afrika-Interview: Von Botswana lernen!
Video
makro-Gast Prof. Robert Kappel betont die Bedeutung einer vernünftigen Energieversorgung als Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Besonders der ländliche Raum sei ohne Strom.
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Interview: Entwicklungschancen Afrikas
Video
Der Entwicklungsökonom Prof. Robert Kappel sagt, Afrikas Wirtschaft sei immer noch zu stark vom Rohstoffexport abhängig. Politische Instabilität und Willkür verhindern eine nachhaltige Entwicklung.
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Afrika: makroskop
© Daniel Raquet Video
Experten haben errechnet, dass sich die Zahl der Afrikaner bis 2050 von heute einer Milliarde auf zwei Milliarden verdoppelt haben wird. Damit könnte auch die Flüchtlingswelle nach Europa stark zunehmen.
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Vorabinterview: Bad Governance
Robert Mugabe, mittlerweile über 90 Jahre alt und starker Mann Simbabwes, ruiniert seit 35 Jahren sein Land. © dpa
Die sogenannten "Milleniumsziele" sollten die Menschheit aus der Armut führen. Daraus wurde nichts. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Afrika-Kenner Robert Kappel über die Gründe des Scheiterns.
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Investitionen in Afrika
In Afrika fehlt es an Investitionen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im letzten Jahr haben ausländische Firmen 54 Milliarden Dollar locker gemacht. Zum Vergleich: Nach Asien gingen im gleichen Zeitraum 465 Milliarden.
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Chinas Einfluss in Afrika
© reuters
"Chinafrika", so nennen die Chinesen den ärmsten Kontinent der Welt. Aus gutem Grund. Kein anderes Land ist auf politischer und wirtschaftlicher Weise derart mit Afrika verbunden. Doch zu welchem Preis?
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17 Ziele für die ganze Welt
© reuters
Die Welt hat neue Ziele. Auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York haben die Staats- und Regierungschefs den neuen Zielkatalog verabschiedet. Bis 2030 soll die Welt nachhaltiger leben, der Hunger bekämpft und Bildung für alle möglich sein.
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Die grausamsten Diktaturen in Afrika
© ap
Die Begriffe Demokratie und Frieden treten nur selten in Verbindung mit Afrika auf. Das mag daran liegen, dass fast jedes Land auf dem schwarzen Kontinent unter machtgierigen, korrupten Herrschern zu leiden hat.
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Berichte aus der Sendung

Agenda 2030
© ap Video
Bis 2030 will die UN Armut und Hunger auf der Welt beseitigen. Das ist ein Hauptziel der 17 Entwicklungsziele, die die Vereinten Nationen bei ihrem jüngsten Treffen in New York beschlossen haben.
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Äthiopien: Weniger Kinder, weniger arm
© dpa Video
In Äthiopien will man mit Familienplanung der Armut entgegen wirken. Jede Familie soll nur noch so viele Kinder bekommen, wie sie ernähren und ihnen eine Schulausbildung finanzieren kann.
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Kenia: Wenn der Wind weht
© reuters Video
Kenias mangelnde Stromversorgung wirkt sich nicht nur auf die Lebensqualität aus, auch die wirtschaftliche Entwicklung leidet. Abhilfe soll nun der größte Windpark Afrikas am Turkana-See schaffen.
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Südafrika: Kampf gegen AIDS
© dpa Video
In Südafrika kämpfen viele Organisationen immer noch gegen AIDS.Trotz aller Bemühungen und Präventions-Programme wird es jedoch noch lange dauern bis dort eine AIDS-freie Generation aufwachsen kann.
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Sendedaten
Freitag, 25. September 2015,
21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Archiv
© Werner BartschIst Afrika noch zu retten? Und wenn ja, wie? Hier haben wir für Sie den kompletten Chat mit makro-Gast Prof. Robert Kappel zum Nachlesen verlinkt.
Studiogast
Prof. Dr. Robert Kappel
Der Entwicklungsökonom beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Wirtschaft und Politik afrikanischer Staaten. Er war unter anderem Präsident des Hamburger Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) und Professor an den Universitäten Hamburg und Leipzig.
Schwerpunkt
Afrika
Videos zum Thema
© apLupe