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Vorschau
Sendung am 23. Juni
Das Geschäft mit der Armut
In den Märkten Europas und Nordamerikas verzeichnen die großen Lebensmittel-Konzerne kaum noch Wachstum. Unternehmen wie Nestlé und Unilever vertreiben deswegen zunehmend Markenprodukte in Minipackungen in Afrika oder Brasilien.
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Rückblick
Sendung vom 9. Juni
Schifffahrt: Dem Untergang nah
Die Containerschifffahrt gilt als Blutbahn der Weltwirtschaft. Seit bald zehn Jahren steuert sie durch die schwerste Krise ihrer Existenz. Der abflauende Welthandel lähmt. Vor allem aber ein selbstgeschaffenes Problem.
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Studie der UniCredit zum Ölmarkt: Trotz des niedrigen Ölpreises fördert die OPEC aus allen Rohren - und zwar immer noch mit Gewinn. © UniCredit Lupe
Studie der UniCredit zum Ölmarkt: Trotz des niedrigen Ölpreises fördert die OPEC aus allen Rohren - und zwar immer noch mit Gewinn.
Förderkosten für Öl
Kanadische Ölsande sind am teuersten
Für Ölproduzenten ist entscheidend, dass sie ihr Öl teurer verkaufen können, als sie es produzieren. Bei Preisen von 50 bis 60 Dollar pro Barrel gelingt das längst nicht mehr allen.
Die Produktionskosten sind, abhängig von den geologischen Gegebenheiten, sehr unterschiedlich. Die Analysten von UniCredit haben in einem umfangreichen Research die Kosten der verschiedenen Vorkommen erhoben und miteinander verglichen.

Dabei haben sie für verschiedenste Produzenten rund um die Welt die Förderkosten ermittelt und noch eine Reihe weiterer Kostenfaktoren berücksichtigt: Steuern, Lizenzabgaben z.B. an die Grundbesitzer (sogenannte Royalties), Abschreibungen, den bilanziellen Wertverlust des Vorkommens aufgrund der entnommenen Fördermenge, Explorations- und Finanzierungskosten.

Die x-Achse der Grafik zeigt die weltweite tägliche Fördermenge von 90 Mio. Barrel, die y-Achse die Produktionskosten pro Barrel. In Saudi-Arabien sprudelt das Öl am billigsten: Das Königreich fördert 10 Mio. Barrel pro Tag zu Kosten von 25 Dollar, kann sich einen Preiskrieg also am ehesten leisten. Am teuersten, ganz rechts in der Grafik, sind kanadische Ölsande mit 80 Dollar pro Barrel, gefolgt von US-Schieferöl (Fracking), die Offshore-Ölfelder vor Brasilien und im Golf von Mexiko.

Sendedaten
Freitag, 13. März 2015, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Öl
Billiges Öl
Öl ist mehr als Treibstoff. Öl ist ein 3,4-Billionen-Dollar-Markt. Öl ist Macht, Seismograph und Fluch. Öl schafft Reichtum und vernichtet ihn. All diese Facetten bestimmen seinen Preis. Und jetzt ist Öl billig.
Ölpreis 2000 - 2015
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Öl & Gas