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Vorschau
Sendung am 7. Oktober
Die Zukunft des Autos
Die Wirtschaft lebt in Deutschland vom Auto. Jeder siebte Arbeitsplatz hängt von der Branche ab. Doch die digitale Welt verändert auch beim Auto viel. Die Branche steht vor einer Zeitenwende.
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Rückblick
Sendung vom 23. September
China-Beben
Der "Made in China"-Boom hat nicht nur China reich und mächtig werden lassen. In den letzten Jahren hat er mit über einem Drittel zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen. Doch Chinas Erfolgsformel - billige, einfache Produkte für die Welt - ist verbraucht.
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Billiges Öl © ap Lupe
Die Öl-Förderung via Offshore-Plattform ist bei Preisen von unter 75 Dollar pro Barrel Öl meist nicht mehr rentabel.
Billiges Öl
Warum die Ölschwemme die Welt verändert
Öl ist mehr als Treibstoff. Öl ist ein 3,4-Billionen-Dollar-Markt. Öl ist Macht, Seismograph und Fluch. Öl schafft Reichtum und vernichtet ihn. All diese Facetten bestimmen seinen Preis. Und jetzt ist Öl billig.
Wir hatten uns schon fast daran gewöhnt: Der Preis für Rohöl kennt nur eine Richtung - aufwärts. Die Experten waren sich einig, die Analyse klar, die Argumente schlüssig. Alles Quatsch, wie wir heute wissen. Die Wirklichkeit ist den Erwartungen nicht gefolgt. Stattdessen erleben wir einen dramatischen Preisrutsch. Er wird die Welt verändern, wirtschaftlich wie politisch.

<b>Ölpreis und Staatsfinanzen</b><br />Wie hoch müsste der Ölpreis sein, damit wichtige Förderländer ihren Staatshaushalt finanzieren können? Besonders Länder, die sich auf den hohen Preisen der letzte Jahre ausgeruht haben, blicken in leere Kassen.Ölpreis und Staatsfinanzen
Wie hoch müsste der Ölpreis sein, damit wichtige Förderländer ihren Staatshaushalt finanzieren können? Besonders Länder, die sich auf den hohen Preisen der letzte Jahre ausgeruht haben, blicken in leere Kassen.
<b><i>Rig Count</i> - Was ist das?</b><br />Bohrungen nach Öl und Gas.Die Bohrungen von heute bestimmen die Fördermenge von morgen. Die "<i>Rig Count</i>"-Statistik wird wöchentlich von Baker Hughes veröffentlicht und dient als wichtigste Bezugsgröße ihrer Art.Rig Count - Was ist das?
Bohrungen nach Öl und Gas.Die Bohrungen von heute bestimmen die Fördermenge von morgen. Die "Rig Count"-Statistik wird wöchentlich von Baker Hughes veröffentlicht und dient als wichtigste Bezugsgröße ihrer Art.

Seit der Jahrtausendwende betrat China die wirtschaftliche Weltbühne und entwickelte einen unstillbaren Durst nach Öl. Und China war nicht allein. Der Ölpreis kletterte bis 2008 von 20 auf 150 Dollar. In der Finanzkrise kollabierte der Preis kurzzeitig auf 30 Dollar, um sich in den Folgejahren bei 100 Dollar einzupendeln.

Dieser historisch betrachtet immer noch sehr hohe Preis bring neue Fördertechnologien auf den Markt, die jetzt plötzlich wirtschaftlich sind: erst Deepwater Drilling, dann Fracking. Die steigende Nachfrage nach Öl schafft sich ihr eigenes Angebot.
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Interaktiv: Amerikas Ölrevolution
Vor wenigen Jahren stand noch das Schreckensszenario von 200 Dollar für ein Barrel Öl im Raum. Davon spricht heute niemand mehr - Öl kostet 50 Dollar. Entscheidend hierfür sind die USA. Auf den folgenden Grafiken sehen Sie, was da genau passiert ist.
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makroskop Öl
© dpa Video
Der größte Erdölförderer ist Russland mit 10,7 Mio. Barrel pro Tag, gefolgt von Saudi-Arabien (9,7 Mio.) und den USA (9,3 Mio.). Niemand fördert dabei so billig wie die Saudis - für nur 25 Dollar pro Barrel.
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Studio-Interview mit Bernhard Klinzing
Video
makro-Studiogast Bernhard Klinzing vom Frankfurter Börsenbrief sieht den Ölpreis dauerhaft niedrig. Wann immer der Preis steigt, werde die Fördermenge nachziehen und den Preis wieder drücken.
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Extra-Interview zum Ölpreisverfall
© finanzen100 Video
Bernhard Klinzing vom Frankfurter Börsenbrief weiß alles über Öl. Wie stemmt sich die Branche gegen den Preisverfall? Und was sind die Folgen? In einem Vorabinterview nennt er Gewinner und Verlierer.
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Fracking-Industrie: Auf dem letzten Loch
Die hochbezahlten Jobs der Ölbranche haben Amerikas Konjunktur aus der Krise gezogen. © BP p.l.c
Die Fracking-Branche in Amerika zeigt Parallelen zum Goldrausch im vorletzten Jahrhundert, sagt makro-Gast Bernhard Klinzing. Der Boom ist vorbei. Die Technologie wird bleiben. Die Tante-Emma-Fracker werden verschwinden.
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Fracking: Amerikas Regenmacher
© ap Lupe
Der Fracking-Boom in den USA bescherte dem Land niedrige Energiepreise, erst beim Gas, jetzt beim Öl. Der Sektor zog das ganze Land aus der Großen Rezession - und wird nun Opfer seines eigenen Erfolgs.

 

Doping für die Konjunktur
© dpa Video
Der starke Rückgang des Ölpreises freut nicht nur Autofahrer, die gerade günstig tanken können. Auf viele Wirtschaftszweige wirkt das billige Öl wie ein Konjunkturturbo.
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Interview: Wie stark profitiert die Konjunktur?
Video
Deutsche-Bank-Ökonom Stefan Schneider glaubt, dass sich der niedrige Ölpreis positiv auf die Konjunktur in Deutschland auswirkt. Er rechnet mit einem Wachstumsschub von rund einem Viertel Prozent.
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Kahlschlag bei Öl-Investitionen
Bernhard Klinzing erklärt im Interview den Ölpreisverfall - und für wen es jetzt eng wird. - Video ansehen © dpa
Der Boom-Bust-Zyklus der Ölbranche ist gerade in der Bust-Phase. Für Verbraucher ist es ein Segen, für Ölfirmen ein Fluch. Die Branche reagiert mit sparen, kürzen, streichen. 1 Billion Dollar stehen auf der Kippe.
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Russland: Putin trotzt der Krise
© ap Video
Russland geht es schlecht. Sanktionen und der sinkende Ölpreis machen dem Land schwer zu schaffen. Die Devisenreserven schwinden. Doch Putin will das Ganze aussitzen.
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Nigeria im Ölpreisschock
© BP p.l.c Video
Dunkle Zeiten in Nigeria. Der sinkende Ölpreis hat gravierende Konsequenzen für die Wirtschaft. Werften brechen die Aufträge weg. Die Zulieferindustrie, etwa Dienstleister für Ölplattformen, machen pleite.
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Sendedaten
Freitag, 13. März 2015, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Ölpreis 2000 - 2015
Lupe
Ölpreis: Reden Sie mit!
© dpaEs gibt so viel Erdöl wie noch nie - die Produktion ist hoch, die Lager sind voll. Bleibt Öl jetzt dauerhaft billig? Und was bedeutet das? Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Bernhard Klinzing
Bernhard M. Klinzing ist seit dem Jahr 2000 verantwortlicher Redakteur des Frankfurter Börsenbriefs. Sein Fokus sind internationale Anlagen. Klinzing ist ein ausgewiesener Kenner der Finanz- und Rohstoffmärkte.
Infografik
© UnicreditFörderkosten für Öl
Für Ölproduzenten ist entscheidend, dass sie ihr Öl teurer verkaufen können, als sie es produzieren. Bei Preisen von 50 bis 60 Dollar pro Barrel gelingt das längst nicht mehr allen.
Wo wird das Öl verbraucht?
© International Energy AgencyDie Internationalen Energieagentur hat hierzu eine sehr aufschlussreiche Grafik erstellt. Öl ist weltweit der wichtigste Energieträger, noch vor Kohle und Gas. Fast die gesamte Ölproduktion wird in Raffinerien weiterverarbeitet. Von der raffinierten Menge (4068 Mio. t in 2012) bleiben effektiv 3663 Mio. t für den Endverbraucher übrig.

Hiervon werden 64% als Treibstoff für den Verkehr genutzt. Unter "Final consumption" (Navigation links der Grafik) sieht man, dass weitere 430 Mio. t (12%) für Gebäudeheizung verwendet werden und 575 Mio. t (16%) in die Industrie gehen, z.B. für die Produktion von Kunststoffen. Diese Grafiken lassen sich auch für Deutschland generieren.
Schwerpunkt
Öl & Gas