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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© dpa
Kann eine App den Gang zum Arzt ersetzen?
Diagnose per App
Medizinische Beratung per Handy
Statt langer Wartezeiten in überfüllten Wartezimmern zu verbringen einfach die Smartphone-App fragen. Zukunftsmusik? In den USA ist das bereits möglich.
Die Smartphone-App "First Opinion" soll Patienten den Gang zum Arzt ersparen. Mit Hilfe von Merkmalen wie Geschlecht, Anzahl der Kinder oder Schwangerschaften stellt die Software eine Verbindung zu einem Mediziner her. Einmal angemeldet bekommt der Nutzer Rat in medizinischen Fragen. Der erste Rat ist kostenlos, danach muss ein Abo von 25 Dollar im Monat abgeschlossen werden. Dabei sind die Behandlungen stets anonym, lediglich die Vornamen werden ausgetauscht. Durch die Anonymität sollen Hürden abgebaut werden, damit sich der Nutzer auch traut unangenehme Fragen zu stellen. Hat der Arzt am Handy den Eindruck, dass ein Patient besser einen Arzt aufsuchen sollte, sagt dieser das sehr deutlich. Daher auch der Name der App: "First Opinion".

Vertrauen ist wichtig
Dem 29 Jahre alten Entwickler von "First Opinion" Mckay Thomas geht es bei der App auch um Vertrauen. Er selbst habe mir seiner Familie längere Zeit in Brasilien gelebt, und als sie dort auf der Suche nach einem Arzt waren, sei es schwierig gewesen ein persönliches Verhältnis zu einem Mediziner aufzubauen. Und genau dort soll die App jetzt ansetzten.

Die Smartphone-App kommt in den USA gut an, in den ersten vier Monaten nach ihrer Einführung haben bereits 20.000 Menschen ihre Dienste in Anspruch genommen. Doch das Wachstum von "First Opinion" ist nicht ganz einfach, das größte Problem dabei sei es gewesen, genügend Ärzte zu finden. Anfangs waren alle weiblich und alle selbst Mütter. Für die Frauen sind es optimale Voraussetzungen, sie können sich um ihre Kinder kümmern und nebenbei ihren Beruf ausüben, da sie nicht in einer Klinik oder Praxis anwesend sein müssen.

Erste Hautarzt App in Deutschland
© dpa
Dermatologie eignet sich gut für die Telemedizin.
Obwohl in Deutschland die Ferndiagnose per App umstritten ist, gibt es auch hierzulande eine erste App, die bei Hautproblemen helfen soll. Seit 2013 gibt es den Handy-Hautcheck "Klara". Eine endgültige Diagnose darf mit ihrer Hilfe jedoch nicht gestellt werden, da laut Berufsordnung ein Fernbehandlungsverbot für Ärzte herrscht. Aus diesem Grund sieht der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) das Projekt berufsrechtlich auch noch auf wackligen Beinen. Man sieht aber auch die Vorteile, die es mit sich bringt. So ließe sich beispielsweise der Heilungsverlauf mit Handyfotos kontrollieren.

Die Gründer Simon Bolz und Simon Lorenz werden tatkräftig unterstützt von Professor Andreas Blum, Dermatologe in Konstanz. Blum betreut seit vielen Jahren ähnliche Programme in Neuseeland und England. Nach seiner Erfahrung sind Hautdiagnosen mit Hilfe von Bildübertragung schnell und zielsicher möglich.

Sendedaten
Freitag, 28. November 2014,
21.00 Uhr
Thema der Sendung
Kranke Krankenhäuser
Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen. Sie müssen mehr Geld einnehmen als sie ausgeben. Ergo ist für sie nicht nur das Wohl des Patienten wichtig, sondern auch seine möglichst profitable Versorgung.
Entwicklung von Mobile Health
Es gibt fast 100.000 mHealth-Apps auf verschiedenen Plattfomen. Am weltweit weitesten sind Sport-, Fitness- und Gesundheits-Apps. Schätzungen zufolge werden 2017 rund 4 Milliarden Menschen weltweit ein Smartphone besitzen, und jeder zweite von ihnen wird mHealth-Apps verwenden.
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