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Vorschau
Sendung am 20. Oktober
Knappe Medikamente
Antibiotika, Impfstoffe oder Krebsmedikamente - Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind immer häufiger. Viele Medikamentenhersteller sind von einzelnen Zulieferern abhängig.
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Rückblick
Sendung vom 6. Oktober
Schöne neue Landwirtschaft?
Der Kauf des Gentechnikspezialisten Monsanto ist für die Bayer AG ein zweischneidiges Schwert: schlechte Reputation gegen gute Gewinne. Trotzdem: Der Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern.
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Ganze Sendung in der Mediathek anschauen © Juergen Natusch Video
Ganze Sendung in der Mediathek anschauen
Kubas Geldträume
Vom Kommunismus zur Marktwirtschaft?
Das kommunistische Kuba macht einen kleinen Schritt hin zur Marktwirtschaft: Kubanische Firmen dürfen in ausländischer Hand sein, erklärt die Regierung.
Die wirtschaftliche Öffnung, die Staatschef Raúl Castro seit 2008 in Angriff nimmt, ist aus der Not geboren, denn der Karibikstaat braucht dringend Geld. Ausländische Investitionen sind neuerdings überall in Kubas Wirtschaft willkommen. Außnahmen gibt es nur beim Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und im Militärsektor

Nach einer angeblichen Änderung des fast 20 Jahre alten Investitionsgesetzes sind ausländische Investitionen künftig in fast allen Wirtschaftsbereichen auf der kommunistischen Insel zugelassen. Investoren sollen mit Steuervergünstigungen und weniger bürokratischer Gängelung angelockt werden. Firmen aus dem Ausland dürfen nach dem gesetz die Mehrheit an einem Joint Venture innehaben oder sogar ganz ohne kubanischen Partner agieren. Enteignungen soll es nicht mehr geben. Sollten sie aus "sozialem Interesse" dennoch notwendig sein, erhalten betroffene Unternehmen eine angemessene Entschädigung, verkündet die kubanische Regierung.

© Juergen Natusch Lupe
Die größten Containerschiffe der Welt können jetzt Kuba anlaufen
Gerade wurde der modernste Tiefseehafen der Karibik in der Nähe von Havanna in Betrieb genommen. Gebaut und bezahlt vom neuen kapitalistischen Freund Brasilien. Um ausländische Fabriken anzuziehen, will die Regierung in der angrenzenden Sonderwirtschaftszone Mariel alles über Bord werfen, was ihr bisher an kommunistischen Ideologien heilig war.

Tourismus soll ausgebaut werden
Der Umbau steckt von der Plan- zur Marktwirtschaft steckt noch in den Kinderschuhen. Kleine privatwirtschaftliche Initiativen entstehen vor allem in der devisenträchtigen Tourismusbranche, Kubas wichtigstem Wirtschaftszweig mit mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Diese Einnahmequelle könnte in Zukunft noch mehr sprudeln, sollten vermehrt US-Amerikaner nach Kuba reisen dürfen. Dann würden sich die jährlichen Touristen-Zahlen von drei Millionen schnell mal verdoppeln. In der Urlaubshochburg Varadero baut Kuba deshalb den größten Yachthafen der Karibik. Bisher haben die privaten Initiativen aber nur dazu geführt, dass eine kleine, reiche Oberschicht entstanden ist. Sie konnten die Mangelwirtschaft aber kaum lindern.

makro extra

makroskop Kuba
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Auch wenn Kuba wenig Industrie hat, verfügt das Land über einige Einnahmequellen. Neben dem Tourismus sind dies Zucker- und Nickelexporte und Zuwendungen von Exilkubanern.
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Interview mit Frank Seifert
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Wirtschaftsanwalt Frank Seifert spürt einen Wandel in Kuba. Vor allem aber im innerkubanischen Bereich. Für die ausländischen Investoren hat sich gar nicht so viel geändert.
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Zuckersüß und bitterarm
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Für Landwirtschaft ist Kuba perfekt. Hier wächst alles, was die Natur erfunden hat. Sollte man meinen. Tatsächlich ist das Land stark von Lebensmittelimporten abhängig. Der Grund? Misswirtschaft.
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Medizin für alle
In Kuba existiert ein einmaliges Sozial- und Gesundheitswesen. Unfall-, Kranken-, Pflege-, und Arbeitslosenversicherungen für jedermann werden über Steuern finanziert. Jedem Kubaner ist damit eine umfassende Gesundheitsfürsorge garantiert.
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Investoren willkommen
© Juergen Natusch Video
Kuba braucht Investitionen aus dem Ausland. Auf der internationalen Wirtschaftsmesse in Havanna hat die Regierung die neue Sonderwirtschaftszone Mariel vorgestellt.
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Sonne, Sand und Meer
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Kuba hat 6000 Kilometer Traumküste aber keine Devisen. Die Lösung liegt auf der Hand: Moderne Hotelanlagen sollen Geld in die leeren Kassen spülen.

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makro nachgehakt
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Vor 3 Jahren hat Makro über den kubanischen Friseur Fermin Gonzalez berichtet. Damals hatte er sich gerade in seiner Garage mit Kamm und Schere selbstständig gemacht. Was ist aus ihm geworden?
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Sendedaten
Freitag, 21. November 2014,
21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Kuba: Reden Sie mit!
Kuba lockert seine sozialistische Planwirtschaft, um ausländische Investoren ins Land zu holen. Folgen auf diesen vorsichtigen Öffnungskurs nun auch politische Freiheiten?
Fotogalerie
© Juergen NatuschKuba: Bitte lächeln
Makro-Autor Jürgen Natusch war im Urlaub auf Kuba. Als Individualreisender hat er sich auch abseits der gängigen Touristenströme aufgehalten und dabei jede Menge Fotos gemacht.
Schwerpunkt
Lateinamerika
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Milliardengeschenke
Putin kündigt auf Kuba Schuldenerlass an
Video
© Juergen NatuschNeue Autos für Kuba
50 Jahre lang prägten alte US-Limousinen das Bild auf Kubas Straßen, Auto- Importe und der Handel waren dort verboten. Jetzt hebt der kommunistische Karibikstaat das Importverbot auf.