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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
Navigationselement
Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
Navigationselement
© colourbox.de Lupe
Wo immer möglich wird heute aus Kostengründen auf bemannte Raumfahrt verzichtet. Viele Experimente und kommerzielle Transporte lassen sich dank technischem Fortschritt auch unbemannt durchführen.
Teure Weltraumabenteuer
Forschung unter Finanzierungsdruck
Raumfahrt ist faszinierend, verdammt teuer, der praktische Nutzen eher abstrakt. Berufspessimisten behaupten, er beschränke sich auf die Erfindung der Teflonpfanne. Tatsache ist jedenfalls: In den Raumfahrtnationen regiert der Rotstift.
Am 11. November soll die Raumsonde Rosetta nach 10jähriger Flugzeit einen kleinen Roboter auf dem 6,4 Milliarden Kilometer entfernten Kometen "Tschurjumow-Gerassimenko" absetzen. In der Geschichte der Raumfahrt eine Weltpremiere und ein großer Schritt für die Wissenschaft.

Doch insgesamt hat die intergalaktische Euphorie spürbar nachgelassen. Die einstigen Weltraumnationen USA und Russland müssen sparen. Behörden wie die Nasa investieren immer weniger in die Erforschung des Weltraums. Stattdessen überlassen sie das All zunehmend privaten Firmen: Dienstleister, die Frachtschiffe zur Weltraumstation ISS oder Satelliten in ihre Umlaufbahnen schicken. Raumfahrtunternehmen, die künftig Touristen ins All transportieren oder Rohstoffe dort abbauen wollen. Zukunftsvisionen.

Die Hoffnung, dass private Unternehmen auf der internationalen Raumstation ISS experimentieren werden, hat sich indes nicht erfüllt. Manche Experimente lassen sich mittlerweile auch auf der Erde durchführen - billiger, schneller und effektiver. Brauchen wir die teure Weltraumpräsenz also überhaupt noch?

makro extra:

Interview mit Prof. Wolfgang Hillebrandt
Video
Unser Studiogast vom Münchner Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik hält die bemannte Raumfahrt für zu teuer, weil der Forschungsnutzen zu gering ist. Wirtschaftlich interessanter ist für ihn auf lange Sicht die unbemannte Raumfahrt.
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Interview mit Thomas Hoeren
Forscher Video
Der Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Uni Münster hat den Aufbau von Satellitenprogrammen begleitet und weiß, dass viele solcher komplexen Projekte ins Straucheln geraten.
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Interview mit Heiner Klinkrad
Video
Er hat lange Jahre die Abteilung für Weltraumschrott bei der esa in Darmstadt geleitet und ist der Meinung, dass man die Raumfahrt eigentlich sofort einstellen müsste.
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makroskop Raumfahrt
© nasa Video
Schwellenländer wie China und Indien wollen im All zwar ein gehöriges Wörtchen mitreden. Finanziell haben jedoch noch immer die großen Weltraumnationen das Sagen. Und das trotz Sparmaßnahmen.
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Rückschlag für die Raumfahrt
© dpa
"Cygnus", ein unbemannter US-Raumtransporter mit rund 2,3 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS ist Sekunden nach dem Start in den USA explodiert. Mehr als 200 Millionen Dollar flogen dabei in die Luft.
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Machtwechsel im All
© dpa Video
Über Jahrzehnte war der Weltraum den USA und Russland vorbehalten. Erst mit dem Bau der ISS ab 1998 wurde auch Europa Partner im All. Mittlerweile haben auch China und Indien ehrgeizige Pläne.
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ISS: Zu teuer!
© ap Video
Der wissenschaftliche und wirtschaftliche Nutzen an der bemannten Raumfahrt ist höchst umstritten. Trotzdem wird daran festgehalten, wie das Beispiel ISS deutlich macht.
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Galileo: Zu komplex!
© dpa Video
Mit dem Satelliten-Navigationssystem Galileo will sich die EU vom GPS-Netz der Amerikaner unabhängig machen. Doch das Projekt kommt einfach nicht voran.
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Zu viel Schrott!
© dpa Video
Die Umweltverschmutzung ist im Weltraum angekommen. Laut Nasa fliegen im Orbit Millionen kleinster Stücke herum, die einen Satelliten außer Gefecht setzen könnten und so immense Schäden verursachen.
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Sendedaten
Freitag, 7. November 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Moderation
Eva Schmidt
Studiogast
Prof. Wolfgang Hillebrandt
Seit 1978 arbeitete er am Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik bei München und wurde im Jahre 1996 einer der Direktoren des daraus hervorgegangenen Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching bei München
Reden Sie mit!
© colourbox.deTicket ins All
Nach jahrelanger Abstinenz wollen die Amerikaner ab 2017 ihre Astronauten wieder selbst zur ISS fliegen, ihre bemannte Raumfahrt wieder stärken. Und die Briten planen sogar noch einen Schritt weiter zu gehen.
nano
Komet in Sicht!
Am 12. November 2014 soll "Philae" auf dem Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" landen - das erste Mal in der Geschichte der Raumfahrt.