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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© ap Lupe
San Franciscos Golden Gate Bridge gehört noch lange nicht zum alten Eisen
Null Müll
San Francisco hat hochgesteckte Ziele
800.000 Tonnen Müll täglich, damit sind die USA Müllweltmeister. Doch eine Stadt an der Westküste hat schon vor langer Zeit dem Müll den Kampf angesagt -und gilt nun als Vorbild für den Rest des Landes.
Ausgerechnet San Francisco ist weltweites Vorbild in Sachen Mülltrennung. Schon seit der Hippie- und Studentenbewegung ist die Metropole etwas anders als viele amerikanische Großstädte. Schon immer haben sich hier Künstler und Individualisten angesiedelt und schon oft hat die Stadt neue Trends gesetzt. Auch was Lifestyle und Politik betrifft und so gehört Recycling und kompostieren für die Menschen hier zum Alltag.

Die Politik in San Francisco geht sogar noch einen Schritt weiter: Bis 2020 soll überhaupt kein Müll mehr produziert werden. Müllkippen haben dann ausgedient, denn Restmüll soll praktisch nicht mehr anfallen. "Zero Waste" nennen die Amerikaner das. Und die Stadt ist auf einem guten Weg: 77% des Mülls wird schon recycelt oder wiederverwertet.

Schritt für Schritt zum Erfolg
Restaurants und Hotels waren die Pioniere der "Zero Waste"-Bewegung, denn hier fiel schon immer besonders viel Biomüll an. Bald darauf wurde es auch für Haushalte verpflichtend Müll zu trennen und die Recyclingquote der Stadt schnellte in die Höhe. Mittlerweile gilt San Franciscos Biomüll für viele als wertvoller Rohstoff. Die Winzer des "Nappa Valley" nutzen den daraus hergestellten Kompost für den Weinanbau.

Noch mehr Müll will man vermeiden, indem man Plastiktüten verbietet und den Verkauf von Plastikflaschen auf öffentlichem Eigentum. Bei der Müllverwertung hat man allerdings noch einen langen Weg vor sich, denn wirklich alle Abfälle wie Bauschutt oder Elektronik vollständig zu recyceln, stellt auch hier alle vor große Herausforderungen.

Doch unabhängig davon, ob San Francisco die gesteckten Ziele bis 2020 einhalten kann, scheint die Stadt den Stein des Anstoßes in den USA losgetreten zu haben. Denn immer mehr Städte folgen dem positiven Beispiel.

Sendedaten
Freitag, 26. September 2014,
21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Müll
Das Geschäft mit dem Dreck
Müll ist dreckig, Müll stinkt, Müll verpestet die Umwelt und Müll ist Money! Denn mit dem, was bei uns in der Tonne landet, lassen sich wunderbar Geschäfte machen.
Elektroschrott
© dpaOdyssee nach Afrika
Was passiert eigentlich mit unserem Elektroschrott, zum Beispiel einem ausrangierten Fernseher? Der Fernseher landet am Ende in Afrika - meist auf einem gigantischen Schrottplatz, ausgeschlachtet und zerlegt von mittellosen Schluckern.
Müll: Reden Sie mit!
© dpaMüll als Quelle für gewinnbringende Rohstoffgewinnung? Studiogast Prof. Stefan Gäth glaubt fest daran. Diskutieren Sie mit!