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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© dpa Lupe
Rausch in Schwarz-Rot-Gold
Deutschland auch Export-Weltmeister
Aus dem Sommer-Märchen 2006 wurde ein Samba-Traum 2014. Aber die Fußball-WM in Brasilien bekam nicht nur einen starken schwarz-rot-goldenen Anstrich, weil Deutschland Weltmeister wurde. Deutschland wurde auch seinem Ruf als Exportweltmeister gerecht.
In den zwölf WM-Stadien steckt deutsches Know-how. So entstand das neue Dach des Maracana-Stadions, wo Mannschaftskapitän Philipp Lahm Sonntagnacht den WM-Pokal in den Himmel reckte, unter Mithilfe der bayerischen Firma Hightex. Aufgestellt wurde das Dach von Kränen der Firma Liebherr. Tonnenweise Farbe lieferte BASF, ThyssenKrupp ein Großteil der Fahrstühle und Bosch installierte in zwei Drittel der Stadien die Sicherheitssysteme.

Der deutsche Mittelständler Wisy hat das Maracana Stadion im Vorfeld der WM mit einer Regenwassernutzungsanlage ausgestattet © reutersLupeEin Entwässerungssystem aus Deutschland ist installiert im Maracana-Stadion
Stadion Pernambuco in Recife: Nur 0,25 Millimeter dick ist die ETFE-Folie, mit denen die Firma Vector Foiltec aus Bremen das Stadion in Recife verkleidet hat. Es kann wie die Allianz-Arena in München die Optik verändern. © apLupeDas Stadion Pernambuco in Recife ist verkleidet mit eine EFTE-Folie aus Deutschland

Aber auch beim Aufbau der Infrastruktur gingen viele Aufträge an deutsche Unternehmen. Siemens sorgte für die neue Stromversorgung am Flughafen in Sao Paulo und baute das U-Bahn-Netz in der 12-Millionen-Metropole mit aus. Bilfinger aus Mannheim hat alle zwölf Spielorte der WM mit Verkehrsleitzentralen ausgestattet und Mercedes-Benz den öffentlichen Nahverkehr mit zusätzlichen Bussen und Busfahrgestellen bestückt.

Deutsche Technik im Finale
© reuters
Video: Goal Control - Nie wieder Wembley
Erstmals bei einer Fußball-WM durften die Schiedsrichter technische Hilfe in Anspruch nehmen. Die Torlinientechnik GoalControl arbeitete mit 14 Hochgeschwindigkeitskameras, um "Wembley-Tore" unmöglich zu machen. Entwickelt wurde die Technologie in Würselen bei Aachen.
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Nicht zu vergessen die beiden deutschen Sportartikel-Hersteller Adidas und Puma. Während die Drei-Streifen-Marke bei der WM neun Nationalteams ausstattete, kam Puma auf acht Mannschaften. Auch der WM-Ball Brazuca, zwei Jahre lang im Hause Adidas entwickelt, profitierte von schwarz-rot-goldenem Know-how.

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© reuters1:0 für Adidas
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