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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© reuters Lupe
Cristiano Ronaldo ist eine der Gallionsfiguren von Nike.
Milliardengeschäft Fußball
Die WM und ihre Sponsoren
Bei der Fußball-WM in Brasilien geht es nicht nur um den Wettkampf der besten Fußball-Nationen sondern auch um ein Schaulaufen der Werbepartner. Denn am WM-Zirkus verdienen vor allem die Fifa und die Sponsoren.
König Fußball begeistert Milliarden rund um den Globus - und "Kaiser" Blatter scheffelt für seine FIFA damit Milliarden. Bei der letzten WM in Südafrika plätscherten fast 3,5 Milliarden Dollar in die Kassen des Fußball-Weltverbandes.

© dpa Lupe
So geschickt lässt sich Werbung in ein ganz normales Training integrieren
Neben Übertragungsrechten machen vor allem Sponsorenverträge das Event zu einem lukrativen Geschäft. Offizielle Zahlen, wie viel die Fifa-Partner für ihre Sonderrechte bezahlen, gibt es nicht. Doch in der Branche wird von rund 50 Millionen Euro pro Sponsor ausgegangen. Für so viel Geld garantiert die Fifa ihren größten Sponsoren Exklusivität und besondere Privilegien.

Sechs Konzerne sind offizielle Partner der Fußball-WM in Brasilien. Eine Automarke. Eine Kreditkarte. Eine Cola. Eine Airline. Ein Sportausrüster. Ein Elektronikkonzern. Hyundai, Visa, Coca-Cola, Emirates, Adidas, Sony. Nur sie dürfen mit dem offiziellen Fifa-Logo und dem WM-Pokal werben, nur sie bekommen direkten Zugang zu den Stadien

Die Zeugwarte der WM
In der Gruppe G finden sich alle Top-Ausrüster der WM.

<b>Deutschland</b><br />Schon seit vielen Jahren ist adidas mit der deutschen Mannschaft liiert. Der Vertrag läuft noch bis 2030. Neben Deutschland statten die Franken auch Mexiko, Spanien, Kolumbien, Japan, Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Nigeria und Russland aus.  © dpaLupeDeutschland
<b>Portugal</b><br />Durch den 4:0 Sieg gegen Portugal im Vorrundenspiel hat adidas im Duell der Ausrüster die Nase vorn gegenüber Dauerkonkurrent Nike, der die portugiesische Elf ausstattet und Ronaldo fest unter Vertrag hat.  © dpaLupePortugal

<b>Ghana</b><br />Schon bei der letzten WM setzte Ausstatter Puma stark auf afrikanische Mannschaften. Auch in Brasilien laufen vier der fünf afrikanischen Teams mit dem Puma auf der Brust ein. Neben Deutschlands Gruppengegner Ghana, sind das Kamerun, Elfenbeinküste und Algerien. Dazu kommen Chile, Uruguay, Schweiz und Italien.  © apLupeGhana
<b>USA</b><br />Erstmals rüstet Nike insgesamt mehr Teams aus als Adidas: Kroatien, Niederlande, Australien, Griechenland, England, Frankreich, Portugal, USA, Südkorea und  Gastgeber Brasilien. Damit haben sich die Amerikaner die Eintrittstickets für die lukrativsten Märkte gesichert.  © dpaLupeUSA

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Brasiliens WM und die Wirtschaft
Ein Großereignis wie die Fußballweltmeisterschaft sollte dem Land Brasilien doch wirtschaftliche Chancen bieten sowie die Möglichkeit eines deutlichen Image-Gewinns. Das tut es aber nicht.
Infos
ARD und ZDF sollen für die 64 Spiele insgesamt zwischen 150 und 180 Millionen Euro an die FIFA bezahlt haben. Etwas weniger als noch 2010 in Südafrika und 2006 in Deutschland.
Mediathek
© dpaSeit Jahrzehnten ist Adidas Marktführer in Deuschland, weltweit aber nur Nummer zwei. Nike ist weltweit die Nummer eins, in Deutschland nur Nummer zwei. Im Wiso-Duell treten die beiden Sportartikelhersteller gegeneinander an. Wer gewinnt?
Link
Liste mit Links zu den Offiziellen Websites der Sponsoren von Brasilien2014
Info
© pr,,A11_02_2014LupeDeutscher Exot
Mit der iranischen Nationalmannschaft steht ein weiterer deutscher Sportartikel-Ausrüster auf dem Platz: Uhlsport. Der schwäbische Mittelständler stieg ein, wo andere westliche Sponsoren wegen der jahrelangen Wirtschaftssanktionen gegen Iran abwinkten. Seit 2012 gehört Uhlsport damit zu den Exoten im internationalen Fußballbusiness.