Freitag 21.00 Uhr
Kalender
Juni 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
29
30
31
01
02
03
04
05
06
07
0809
10
11
12
13
14
1516
17
18
19
20
21
2223
24
25
26
27
28
29
30
01
02
Vorschau
Sendung am 30. Juni
Pulverfass Venezuela
Die Lage in Venezuela spitzt sich zu. Die Versorgungskrise geht ins dritte Jahr. Schulden steigen, Öleinnahmen fallen. Proteste greifen um sich. Weltspitze ist nur noch die Inflation.
Navigationselement
Rückblick
Sendung vom 16. Juni
Frischer Wind für Europa
Europa rückt nach dem Brexit-Schock näher zusammen. Was könnten die nächsten Schritte sein hin zu einer geeinten, wirtschaftlich starken EU ohne UK und mit dem neuen Hoffnungsträger Macron?
Navigationselement
Lupe
Teurer Lärm
Gesundheit versus Wirtschaft
Lärm ist die am meisten unterschätzte Umweltgefahr. Denn Lärm macht krank, darin sind sich Mediziner und Wissenschaftlicher einig. Jeder Zweite in Deutschland fühlt sich vom Straßenverkehrslärm belästigt, etwa jeder Dritte vom Fluglärm und immerhin noch gut jeder Fünfte vom Bahnlärm.
In vielen Regionen Deutschlands kämpfen die Bürger um ihre Ruhe: Anwohner der Flughäfen in Frankfurt am Main oder in Berlin sowie Bahnlärmgeplagte im Mittelrheintal oder in Oldenburg. Darüber hinaus ist Lärm auch teuer. Denn Lärm und seine Folgen belasten das Gesundheitswesen, mindern den Wert von Immobilien und sorgen für Einbußen beim Tourismus.

Allein die Schäden durch Schienenverkehrslärm werden für Deutschland auf etwa 800 Millionen Euro jährlich geschätzt. Dementsprechend nimmt die Bedeutung von Lärmschutz weiter zu, insbesondere bei der Planung neuer Infrastrukturprojekte. Die Interessen stehen sich ziemlich unversöhnlich gegenüber: Das Recht auf Gesundheit trifft auf den Anspruch auf Wirtschaftswachstum und Verkehrszunahme.

makro fragt: Gibt es eine Lösung, die beiden Seiten gerecht wird? Wie können wir Verkehrslärm reduzieren? Technisch gibt es heute schon viele Möglichkeiten, Straßenlärm erträglicher zu machen. Doch wer trägt die Kosten?

Sendedaten
Freitag, 11. Juli 2014, 21.00 Uhr
Moderation
Eva Schmidt