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Vorschau
Sendung am 29. Juli
Chinas Macht auf dem Meer
China sichert sich unauffällig seine Handelswege über See. Die Nation investiert an den wichtigsten Seerouten in Tiefseehäfen, kauft sich Liegeplätze auf allen Kontinenten und baut die größten Containerschiffe der Welt.
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Rückblick
Thema am 15. Juli
Rohstoff Sand
Die Welt giert nach Sand. Hauptverbraucher ist die Bauwirtschaft. Autobahnen, Bahntrassen, Hochhäuser, die Urbanisierung Asiens - all dies verschlingt gigantische Mengen Sand. Und lockt die Räuber.
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© dpa Lupe
Weniger ist manchmal mehr - auch beim Einkaufen
Tonne statt Teller
Zuviele Lebensmittel landen im Müll
In unserer Überflussgesellschaft ist es schon fast selbstverständlich geworden, Lebensmittel jederzeit und in großer Auswahl frisch angeboten zu bekommen. Was zur Folge hat, dass Unmengen Essbares täglich in den Müll wandert.
In Deutschland landen pro Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Tonne, der größte Anteil davon kommt von den privaten Haushalten. Alleine 2012 waren es 6,7 Tonnen, das entspricht im Durchschnitt 81,6 Kilogramm pro Bundesbürger. Vieles davon wäre noch brauchbar.

Nicht nur Verdorbenes landet in der Tonne
Die wenigsten Lebensmittel, die im Müll landen, gehören auch wirklich dort hin, viele Deutsche verschmähen Lebensmittel schon wegen kleinster Makel. Das betrifft beispielsweise Obst und Gemüse, sind die Möhren etwas schrumpelig oder hat der Apfel ein paar Druckstellen, landen sie im besten Fall noch auf dem Kompost. Mit Fleisch sieht es nicht viel besser aus, Schätzungen zufolge werden in Deutschland jedes Jahr 20 Millionen Schweine weggeworfen. Und das, nachdem die Tiere unter oft miserablen Bedingungen und in Rekordzeit gemästet wurden.

Nicht selten ist aber auch das abgelaufene Mindesthaltbarkeitsdatum ein Grund dafür, dass eigentlich noch genießbare Lebendmittel in die Tonne wandern. Einige Verbraucher orientieren sich penibel am Mindesthaltbarkeitsdatum, obwohl das nur selten tatsächlich ein Verfallsdatum ist. Aus diesem Grund will die EU in Zukunft zumindest einige Produkte vom Mindesthaltbarkeitsdatum ausnehmen.

Sinkende Preise fördern den Konsum
Ein weiterer Grund dafür, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden, ist sicher auch der, das die Preise für die Güter, die wir benötigen gesunken sind.

Nicht nur Lebensmittel sind günstig geworden, Gleiches gilt auch für Kleidung. Bis zu zwölf Kollektionen bringen einige Modeketten ihm Jahr auf den Markt. Ebenso schnell, wie die Kleidungsstücke auf den Markt kommen, werden sie auch wieder entsorgt, weil sie beispielsweise nicht mehr der aktuellen Mode entsprechen. Ein Trend, den die Bekleidungsindustrie noch fördert, indem sie die Ware so produziert, dass sie schon nach relativ kurzer Zeit deutliche Spuren des Tragens aufweist. Ähnliche Entwicklungen lassen sich in fast allen Kategorien der Konsumgüter erkennen.

Die Konsequenzen unseres Konsumverhaltens

Sendedaten
Freitag, 6. Juni 2014, 21.00 Uhr
Konsum: Reden Sie mit!
© colourbox.deDie Wachstumsideologie verliert ihre Anhänger. Der Glaube an ein stetes Mehr von Konsum und Macht zieht nicht mehr. Aber hält unser Wirtschaftssystem Verzicht überhaupt aus? Diskutieren Sie mit!
Thema der Sendung: Konsum
Konsum? Nein danke!
Eigentum und Statussymbole stehen bei den Jüngeren nicht mehr so hoch im Kurs. Teilen statt Besitzen lautet das neue Credo.
Konsum-Trend
© colourbox.deVom Luxus des Verzichts
Wirtschaftswachstum und Konsum sind in Deutschland kein Allheilmittel mehr, um die jüngere Generation glücklich zu machen.
Mehr zum Thema
Die Firmen überspannen den Bogen gerne mal
Viele Mindesthaltbarkeitsfristen für Lebensmittel sind zu großzügig bemessen.
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Schmeiß weg, kauf neu!
In Deutschland fallen jedes Jahr 700.000 Tonnen Elektroschrott an, ein gigantischer Müllberg.