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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Konsum? Nein danke! © dpa Lupe
Weniger ist manchmal mehr - auch beim Einkaufen
Konsum? Nein danke!
Lieber benutzen statt besitzen
Eigentum und Statussymbole stehen bei den Jüngeren nicht mehr so hoch im Kurs. Vorbei die Zeiten, als man sich abgerackert hat für Auto oder Haus. Teilen statt Besitzen lautet das neue Credo - und so fürchten ganze Wirtschaftszweige um ihren Untergang.
Wie sang Herbert Grönemeyer einst so schön: "Oh, ich kauf mir was, kaufen macht soviel Spaß...". Und genau das tun einige Bundesbürger momentan. Angesichts niedriger Zinsen und einem recht stabilen Arbeitsmarkt geben sie ihr Geld lieber aus, als es auf die hohe Kante zu legen. Doch diesen Trend machen nicht alle mit. In Berlin, Hamburg oder Köln propagieren und leben gerade jüngere Leute Konsumverzicht. Ihnen geht es nicht mehr darum, einfach nur das Bruttosozialprodukt zu steigern.

Top 20: Worauf wir nicht verzichten wollen
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Zeit statt Zeug
Glücklicher leben lautet ihr Leitmotiv. Ganz wichtig ist dabei ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit. Mit bewusstem Konsum wollen sie Umwelt und Rohstoffe schonen und ein Zeichen setzen gegen den Überfluss in unserer Wegwerfgesellschaft. Sie verwenden lieber langlebige Produkte, die man notfalls reparieren kann.

Und Konsum bedeutet nicht zwingend kaufen. Man kann auch konsumieren ohne etwas zu besitzen. "Share Economy" heißt das Zauberwort. Weltweit gibt es diesen neuen Trend - Menschen tauschen und teilen wieder: Wohnungen, Autos oder Kleider. Gemeinsam beackern sie Brachflächen in der Stadt oder engagieren sich dafür, Wasser und Strom wieder in Bürgerhand zu bringen. Forscher streiten für die Zugänglichkeit des Wissens im Netz und Künstler stellen ihre Werke als "Creative Commons" der Allgemeinheit zur Verfügung.

makro extra

Interview mit Helge Peukert
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Unser Studiogast, Prof. Helge Peukert, geht davon aus, nachhaltiges Wirtschaftswachstum sei zukünftig nur zu erzielen, wenn wir den Ressourcenverbrauch senken - um mindestens 90%.
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Vom Luxus des Verzichts
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Ausruhen statt arbeiten, benutzen statt besitzen, reparieren statt wegschmeißen. Stellt sich doch die Frage: Geht es uns so gut, dass wir neuerdings Verzicht als Hobby betreiben oder geht es uns so schlecht, dass wir uns nichts mehr leisten können?
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Interview mit Volkswirt Niko Paech
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Niko Paech lehrt an der Uni Oldenburg und will der Wegwerfmentalität etwas entgegensetzen, er ist für eine "Befreiung vom Überfluss", denn seiner Meinung nach nehmen wir viel zu wenig Rücksicht auf die Natur und andere Menschen.
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Wegwerfgesellschaft: Tonne statt Teller
© dpa
In unserer Überflussgesellschaft ist es schon fast selbstverständlich geworden, Lebensmittel jederzeit und in großer Auswahl frisch angeboten zu bekommen. Was zur Folge hat, dass Unmengen Essbares täglich in den Müll wandert.
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makroskop Konsum
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Das ungezügelte Wachstum und die Konsumgier haben bereits Unmengen an Rohstoffen verbraucht und bedrohen unsere Lebensgrundlage. Momentan verbrauchen wir mehr als die Erde uns gibt.
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Freiburger Modell: Stadt der Zukunft
© ap Video
Weltpremiere: Die Freiburger "Plusenergiesiedlung" beweist, dass auch bei umweltfreundlichem Konsumverzicht die Lebensqualität sehr hoch sein kann. Die grüne Siedlung gilt weltweit als Zukunftsmodell einer nachhaltigen Stadt.
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Sharing Economy: Kollaborativer Konsum
In Dublin ist nach den Turbulenzen der letzten Jahre wieder Ruhe eingekehrt. Jedenfalls auf den ersten Blick. © colourbox Video
Bei Sharing Economy geht es nicht nur um Gefälligkeiten. Unternehmen entdecken den Trend zum Teilen. Und so mischen Starts-ups aus der Share-Economy-Szene Reise-, Auto- und Taxi-Branche mächtig auf.
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Sendedaten
Freitag, 6. Juni 2014, 21.00 Uhr
Konsum: Reden Sie mit!
© colourbox.deDie Wachstumsideologie verliert ihre Anhänger. Der Glaube an ein stetes Mehr von Konsum und Macht zieht nicht mehr. Aber hält unser Wirtschaftssystem Verzicht überhaupt aus? Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Prof. Helge Peukert
Deutscher Wirtschafts- und Staatswissenschaftler und außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt.
Mehr zum Thema
Tauschbörsen im Internet boomen
Info
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurden 2012 in Deutschland nur 57,5 Prozent für private Konsumausgaben verwendet. Der Durchschnitt in Europa liegt bei 58,4 Prozent, in den USA sogar bei ca. 70 Prozent.
Mehr zum Thema
Lupe