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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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In den Tresoren der Macht © colourbox Lupe
Die Tresore der Macht
Tief unter Manhattan lagert der größte Goldschatz der Welt. Auch die Hälfte des Bundesgolds wird dort verwahrt. Vielleicht ist es aber auch längst verliehen. So genau weiß das niemand.
Gold gilt als sicherer Hafen in Krisen-Zeiten. Nach der Pleite von Lehman Brothers wurden Goldmünzen so knapp, dass sie vorübergehend ausverkauft waren. Die Nachfrage nach dem Edelmetall als Vermögensanlage war regelrecht explodiert.

Als 2010 die Eurokrise ausbrach erhielt der Goldpreis einen weiteren Schub, der ihn 2011 auf 1900 Dollar pro Feinunze trieb. Gleichsam fällt tendenziell die Förderung, weil immer weniger große, lukrative Vorkommen entdeckt werden. Auch die Notenbanken rund um den Globus sind von der Verkäuferseite auf die Käuferseite gewechselt.

Goldman Sachs wettert gegen Gold
Gold, der Schein der Götter, fasziniert die Menschen seit 4000 Jahren. Er ist Fluch und Segen in den Händen der Menschen. Und Gold wird anders als Geld niemals wertlos. So kostete im alten Rom eine edle Tunika, das traditionelle Kleidungsstück, eine Unze Gold. Das sind 31,1 Gramm. Dafür bekommt man auch 2000 Jahre später einen feinen Anzug.

Denn der Preis für eine Unze liegt aktuell bei gut 1300 Dollar. Das ist runs ein Drittel weniger als auf dem Krisenhoch 2011. Die Konsensprognosen sind pessimistisch. Preisziele von unter 1000 Dollar werden genannt. Besonders negativ sind die Studien der Investmentbank Goldman Sachs. Der Preis könne sogar unter 900 Dollar fallen, heißt es. Interessant dabei ist allerdings, dass Goldman Sachs seine eigenen Goldbestände aufstockt.

Privatanleger rund um die Welt lassen sich von derartigen Empfehlungen offenbar wenig beeindrucken. Die Skepsis gegenüber dem Finanzsystem ist groß, die Nachfrage nach physischem Gold hoch. Besonders in Asien wächst mit steigendem Wohlstand das Bedürfnis der Menschen, mit Gold für schwierige Zeiten vorzusorgen. Man weiß ja nie.

Der größte Goldschatz der Welt
Die größten Goldvorräte besitzen dagegen immer noch die Zentralbanken. Bei der Federal Reserve, der US-Notenbank in New York, lagert der größte Goldschatz der Welt. Er ist atombombensicher. 25 Meter unter der Erde hütet Amerika auch Deutschlands Goldreserven.Die USA besitzen als Gegenwert für ihre aufgeblähte Papierwährung die größten Goldreserven der Welt. Mit 8133 Tonnen wird der US-Goldschatz offiziell angegeben.

Auf Platz 2 liegt bereits Deutschland mit 3386 Tonnen, davon lager etwa die Hälfte in New York. China beziffert seine Goldreserven mit 1054 Tonnen. Das sollte man aber nicht glauben. Vermutlich ist es längst mehr.

Wer hat wieviel Gold?
1 USA 8134 t
2 Deutschland 3386 t
3 IWF 2814 t
4 Italien 2452 t
5 Frankreich 2435 t
6 China 1054 t
7 Russland 1041 t
8 Schweiz 1040 t
9 SPDR Gold Trust (ETF) 783 t
10 Japan 765 t
Quelle: World Gold Council 

Sendedaten
Freitag, 9. Mai 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.25 Uhr
Gold: Reden Sie mit!
© finanzen100Wie viel Sicherheit bietet Gold heutzutage tatsächlich noch? Studiogast Bernhard Klinzing rechnet in Zukunft wieder mit einem steigenden Goldpreis - vor allem wegen der wachsenden Nachfrage aus Asien. Diskutieren Sie mit!
Thema der Sendung: Gold
© dpaMythos Gold
Kein Metall übt auf uns Menschen so große Anziehungskraft aus wie Gold. Es steht für Sicherheit und Stabilität, gilt als Krisenwährung und Rettungsanker. Und um kein Metall gibt es so viele Spekulationen und Verschwörungstheorien.
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© goldprice.orgDie Entwicklung des Goldpreises in USD über verschiedene Zeiträume finden Sie auf der Seite von goldprice.org.
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