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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Peugeot braucht die Hilfe der Chinesen © reuters Lupe
Frankreichs Unternehmen geraten zusehends ins Hintertreffen. Der einstigen französischen Automobil-Ikone Peugeot geht es heute so schlecht, dass man dem Einstieg der Chinesen dankbar ist.
La maladie française
Laissez-faire der besonderen Art
Frankreich ist das einzige Land Europas, das die Finanzkrise ausgesessen hat, ohne eine einzige substantielle Reform anzupacken. Bis heute gilt die Devise: Augen zu! Das wird sich noch bitter rächen.
Maßgeblich für die Reformverweigerung ist der in Frankreich weitverbreitete Glaube, die heimischen Unternehmen und deren Mitarbeiter durch protektionistische Interventionen vor dem globalen Wettbewerb schützen zu müssen. Folge ist ein schleichender Prozess, in dem die Firmen ihr Wirtschaften nicht mehr am Markt ausrichten, also letztlich am Kunden, sondern an politisch definierten Kriterien. Am Ende produzieren sie am Kunden vorbei oder sind schlicht nicht mehr konkurrenzfähig. Übernahmen wie die von Alstom sind die logische Folge.

Der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit auf Unternehmensebene findet sein Pendant im Reformstau des französischen Staates. Frankreich ist heute das, was vor 10 Jahren Deutschland war: der kranke Mann Europas. Ob Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Bildung oder Gesundheitsversorgung - es krankt an allen Ecken und Enden.

Vor Reformen gedrückt
Trotz dieses dringenden Handlungsbedarfes ist Frankreich das einzige Land Europas, das die Finanzkrise ausgesessen hat, ohne eine einzige substantielle Reform anzupacken. Das wird sich noch bitter rächen.

Während Nachbarn wie Deutschland oder Holland die letzten fünf Jahre relativ glimpflich überstanden haben, hat Nachbar Spanien auf die harte Tour erkennen müssen, was schlechte Wirtschaftspolitik, hohe Schulden und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit anrichten können. Aber Spanien hat sich durchgebissen. Gleiches gilt für Portugal, Irland und andere Krisenländer. Selbst in Griechenland zeigen sich erste Erfolge. In ein paar Jahren könnten diese Länder an der Spitze des europäischen Wirtschaftswachstums stehen.

Frankreich hat sich in der Vergangenheit vor allen Reformen gedrückt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und so erzwingen die Verhältnisse ein erstes ernsthaftes Sparpaket, das Frankreichs neuer Premierminister Manuel Valls am Dienstag gegen erhebliche Widerstände durch die Nationalversammlung gedrückt hat.

Sendedaten
Freitag, 2. Mai 2014, 21.00 Uhr
Thema der Sendung: Frankreich
Frankreichs Misere
Die Wirtschaft ist abgehängt, die Arbeitslosigkeit hoch, die Leute wütend. Um Präsident Hollande ist es einsam geworden. Jetzt tut er, was er nie wollte: Er schrödert. Wenigstens ein bisschen.
Alstom, Siemens, General Electric
© AlstomDer Übernahmepoker
Als die Katze aus dem Sack war, brach Hektik aus. Die Katze ist in diesem Falle das Übernahmeangebot des amerikanischen Industrieriesen General Electric an die französische Alstom. Für die französische Politik ist es ein Albtraum.
Schwerpunkt
Europa
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