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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Energiesparen im Haus © colourbox.de Lupe
Viele Häuser in Deutschland sind nur unzureichend isoliert.
Energiesparen im Haus
Immobilien sollen mit weniger Energie auskommen
In Häusern wird enorm viel Energie verschwendet. Für mehr Klimaschutz will die Regierung die Besitzer zu Sanierungen anspornen. Der finanzielle Nutzen ist jedoch eher bescheiden.
Fast zwei Drittel der 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland bräuchten neue Fassaden, Fenster oder Heizkessel. So könnten Eigentümer bis zu 80 Prozent Wärmeenergie sparen. Öffentliche und private Gebäude wenden für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung einen Anteil von 40 Prozent des Gesamt-Energieverbrauchs auf.

Viele Häuser wurden zu Zeiten billigen Öls bis in die 1970er Jahre hinein gebaut, als es noch keine Vorgaben zum Wärmeschutz gab. Nach Angaben der Industrie sind allein rund 80 Prozent der 20 Millionen Heizungsanlagen veraltet. Die Politik versucht seit langem, die Sanierungsrate bei Wohngebäuden zu steigern. Doch nur ein Prozent des Bestands wird jährlich saniert, dabei ist gerade die Gebäudesanierung ein entscheidender Bestandteil des Mammutprojekts Energiewende. Um die Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen, müsste die Sanierungsrate wesentlich höher sein.

Hohe Kosten
Eine komplette Öko-Sanierung eines normalen Wohnhauses kostet im Schnitt etwa 50.000 Euro. Um das finanzieren zu können, gibt es verschiedene Förderprogramme, beispielsweise von der staatlichen Förderbank KfW. Doch selbst die hat in einer Pressemitteilung im März 2013 eingeräumt, dass sich die Kosten der Sanierung "nicht allein aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren lassen".

Um das Energiesparziel bis 2050 erreichen zu können, müssen Schätzungen zufolge mehr als 800 Milliarden Euro über die KfW-Programme finanziell unterstützt werden. Demgegenüber stehe aber lediglich eine Ersparnis der Energiekosten von 370 Milliarden Euro, so die KfW. Nicht einmal die Hälfte der Kosten für energieeffizientes Bauen kommt über die Ersparnis wieder rein.

Sendedaten
Freitag, 11. April 2014, 21.00 Uhr
Thema der Sendung: Energiewende
Rolle rückwärts bei der Energiewende
Das wohl ehrgeizigste Vorhaben der Republik steckt fest. Bei der Förderung erneuerbarer Energien verordnet die Politik eine Vollbremsung. Kohle erlebt ein Comeback. Der CO2-Ausstoß steigt. War da was?
Energiewende: Hintergrund
© dpaAlles Quatsch? Nein!
Machen wir uns nichts vor - am Ende ist es eine Frage des Preises. Auch beim Strom. Regenerativ erzeugter Strom ist teurer als konventioneller. Deswegen steigen mit der Energiewende die Kosten. Am Ende aber wird alles gut.
Schwerpunkt
Umwelt - Nachhaltigkeit - Greentech