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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Ukraine - Krise auf der Krim © dpa Lupe
Ukraine - Krise auf der Krim
Zankapfel zwischen Russland und Europa
Die Ukraine hatte nie eine Chance. Das Land ist ausgeplündert, rückständig und pleite. Europa verkörpert zwar die Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch das kommt nicht über Nacht. Auch nicht die fehlenden Milliarden. Putin schon.
In der Ukraine eskaliert die Situation, Russland lässt militärisch die Muskeln spielen. Doch was als innenpolitischer Konflikt begann, hat nun das Potential auch wirtschaftlich globale Kreise zu ziehen - obwohl die Ukraine mit 176 Mrd. Dollar eine deutlich geringere Wirtschaftskraft als selbst das EU-Sorgenkind Griechenland auf die Waage bringt. Und obwohl die wirtschaftlichen Verbindungen in den Westen eher gering sind.

Das Land ist nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich zweigeteilt. Der Westen ist landwirtschaftlich geprägt und war früher wegen seiner fruchtbaren Böden die Kornkammer der Sowjetunion. Der Osten steht für Schwerindustrie. Die ist heute schwer modernisierungsbedürftig. Wichtigster Handelspartner der Ukraine ist traditionell Russland - mit rund einem Drittel des gesamten Handelsvolumens.

Putin will, dass das so bleibt. Käme es nun in Folge der Besetzung der Krim zu Sanktionen des Westens gegen Russland, träfe das die dortige Wirtschaft hart. Kein Land ist so abhängig vom Energieexport wie Russland. Und Russland braucht die Einnahmen aus diesem Wirtschaftssektor um strukturelle Probleme zu kaschieren.

Online extra

Sanktionen gegen Russland
<b>Druck und Gegendruck</b><br />Wer hat wohl den größeren Schaden, wenn Putin infolge von Sanktionen die Wirtschaftsbeziehungen zum Westen kappt? Europa oder die USA oder vielleicht Russland selbst? © reutersDruck und Gegendruck
Wer hat wohl den größeren Schaden, wenn Putin infolge von Sanktionen die Wirtschaftsbeziehungen zum Westen kappt? Europa oder die USA oder vielleicht Russland selbst?
<b>Der Drei-Stufen-Plan</b><br />Die gegen Russland verhängten EU-Sanktionen stoßen bei ifo-Chef Hans-Werner Sinn auf Kritik: "Mit wirtschaftlichen Sanktionen schneidet man sich nur ins eigene Fleisch." © dapdDer Drei-Stufen-Plan
Die gegen Russland verhängten EU-Sanktionen stoßen bei ifo-Chef Hans-Werner Sinn auf Kritik: "Mit wirtschaftlichen Sanktionen schneidet man sich nur ins eigene Fleisch."

Interview mit Reinhard Krumm
Video
Unser Studiogast, der Osteuropaexperte Dr. Reinhard Krumm, meint, dass die Russen sich so aufführten wie die Sowjetunion liege auch daran, dass der Westen sie behandelt wie die Sowjetunion.
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Interview mit Wolfram Schrettl
Video
Unser Gesprächspartner, der Volkswirtschaftler Prof. Wolfram Schrettl, findet die angedachten Sanktionen keineswegs zahnlos. Eine Beschränkung der Reisefreiheit treffe die Nomenklatura hart.
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Die zweite Chance
© ap
Nun, da das korrupte Janukowitsch-Regime von den Fleischtöpfen der Macht verjagt ist, wird der Blick frei auf ein komplett heruntergewirtschaftetes Land. Konkret bedeutet das eine bevorstehende Pleite.
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makroskop Ukraine: kurz & bündig
© ap Video
Nach Russland ist die Ukraine der zweitgrößte Flächenstaat Europas - und faktisch bankrott. Das Durchschnittseinkommen liegt unter 300 Euro im Monat. Die EU will jetzt helfen - mit 11 Mrd. Euro.
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Russland: Der Wille des Zaren
© dpa
Seit 1991 nutzen die Völker der russischen Peripherie jede Gelegenheit, der Knechtschaft des Kreml zu entfliehen. Jetzt auch die Ukraine. Wirtschaftlich ist das Land für Moskau nicht so wichtig. Strategisch schon.
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Wirtschaft am Boden: Osteuropäisches Trauerspiel
© ap Video
Die Spaltung der Ukraine ist auch eine wirtschaftliche: im Westen die Landwirtschaft, im Osten die Schwerindustrie. Eigentlich eine gute Kombination, wäre die Industrie nicht veraltet und die Korruption nicht omnipräsent.
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Zwischen allen Stühlen: Spielball der Geopolitik
Baukräne säumten in Dublin den Weg in die Pleite. © ap Video
Die Ukraine droht im Machtdreieck zwischen EU, USA und Russland zerrieben zu werden. Kiew drängt nach Westen, doch Moskau braucht die Ukraine für seine Eurasische Union. Die wichtigste Waffe: Gasprom.
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Sendedaten
Freitag, 7. März 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Ukraine: Reden Sie mit!
© reutersBis vor kurzem lag das Epizentrum der europäischen Krise noch in Griechenland. Heute liegt es in Kiew. Wie kommt Europa aus dieser schweren Krise wieder heraus? Diskutieren Sie hier in unserem Blog!
Studiogast
Dr. Reinhard Krumm
Der Politikwissenschaftler Dr. Reinhard Krumm ist Leiter des Referats Mittel- und Osteuropa der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Schaltgespräch
Prof. Wolfram Schrettl
Schrettl ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Sein Schwerpunkt ist die Wirtschaft Osteuropas.
Hintergrund
© dpaUkraine: Die Kornkammer
Bei der Frage, welche wirtschaftliche Perspektive die Ukraine hat, wird die Bedeutung der Landwirtschaft gerne unterschätzt. Das Land war einst die Kornkammer der Sowjetunion. Daran hat sich nichts geändert. Fast nichts.
Karte
LupeDie Ukraine ist flächenmäßig so groß wie Frankreich und hat so viele Einwohner wie Spanien. Der Zankapfel Krim hat gut 2 Mio. Einwohner.
Schwerpunkt
Europa
Schwerpunkt
Russland