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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© dpa Lupe
Das Gebäude der GLS Bank in Bochum. Sozial und ökologisch ausgerichtete Geldinstitute erleben einen Boom.
Fairer Sparen
Alternativbanken als Gewinner der Finanzkrise
Das Misstrauen gegenüber etablierten Banken wächst weiter. Immer mehr Sparer und Anleger tragen ihr Geld lieber zu grünen Nischenbanken mit alternativem Geschäftskonzept.
Ökobanken, die auf nachhaltige Investitionen in sozialen und kulturellen Bereichen setzen und hohe Transparenz garantieren, verzeichnen rasante Zuwächse. Die Kunden vertrauen ihr Geld lieber einem Bankhaus an, dass auf klassisches Kreditgeschäft statt Gewinnmaximierung und Spekuklation setzt.

Sozial und ökologisch nachhaltig
Auf den ersten Blick unterscheiden sich grüne Banken nicht unbedingt von anderen Banken. Beide bieten Sparanlagen, Girokonten und Kredite an. Doch im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bank fließt bei einer Öko-Bank das Geld in soziale Projekte, Bildung, erneuerbare Energien und in die ökologische Landwirtschaft. Investitionen in Unternehmen, die die Aufrüstung oder die Produktion von Atomstrom unterstützen, sind ebenso tabu wie Konzerne, die Kinderarbeit dulden.

Geschäfte mit gutem Gewissen
© mev Lupe
Ökologisch-ethische Geldanlagen liegen im Trend.
Es ist durchaus möglich mit einer ethisch-ökologischen Anlagepolitik gute Erträge zu erwirtschaften - wie bei der Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS-Bank). Sie wurde 1974 in Bochum von Mitgliedern einer anthroposophischen Waldorf-Elterninitiative gegründet. Seit der Finanzkrise hat sie sich in Volumen, Kundenzahl, Einlagen und Krediten etwa verdreifacht. Allein 2013 steigerte die GLS-Bank ihre Bilanzsumme nach den aktuell veröffentlichten Zahlen um über 19 Prozent auf 3,24 Milliarden Euro. Auch für das laufende Jahr erwartet die Bank ein ähnliches Wachstum wie in den Vorjahren, sagte GLS-Chef Thomas Jorberg.

Zukunftsorientiertes Banking
Momentan gibt es vier wichtige Alternativbanken. Neben der GLS sind dies die Umweltbank, die Ethikbank und die Triodos-Bank. Die Alternativbanken setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die einen mehr soziale Projekte fördern, stehen bei den anderen der Ausbau regenerativer Energien und Umweltprojekte im Vordergrund.

Einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung ZEB zufolge konnten diese vier Geldinstitute zwischen 2008 und 2012 die Zahl ihrer Kunden verdoppeln. Und das, obwohl ihre Zinskonditionen höchstens im Mittelfeld des Marktes lagen.

Sendedaten
Freitag, 28. Februar 2014, 21.00 Uhr
Banken: Reden Sie mit!
© ARSENAL Filmverleih GmbHZocken Banken heute noch genauso hemmungslos wie früher? Dominieren irre Renditeformeln immer noch das Geschäft? Unser Studiogast, Martin Hellwig, antwortet mit einem Vergleich: Ein Laster mit giftigen Chemikalien fährt mit Tempo 140 durch eine Ortschaft. Das war vor der Finanzkrise. Heute fährt der Laster nur noch mit Tempo 130.
Thema der Sendung: Banken
Banken ohne Regeln?
Seit der Finanzkrise gibt es jede Menge neuer Regulierung, um den Banken das Zocken zu verleiden. Einerseits. Andererseits drängt sich der Verdacht auf, dass sich das Geschäftsmodell des too big to fail fest etabliert hat.
Aktuell
© apDie Zombie-Banken
Wer sich fragt, warum der Aufschwung in Amerika an Fahrt gewinnt, während Europa noch halb im Koma liegt, der findet die Antwort im Gruselkabinett der Finanzgeschichte: Die Zombies sind los.
Schwerpunkt
Finanzkrise