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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© colourbox Lupe
Schon seit Jahrhunderten ist Auswandern die Antwort der Iren auf bitterste Armut.
Auf und davon
Irlands Jugend sucht das Weite
Hohe Arbeitslosigkeit und Sozialkürzungen führen dazu, dass immer mehr Iren ihre Heimat verlassen. Besonders junge, gut ausgebildete Menschen suchen ihr Glück woanders.
Emigration ist ein Reflex des irischen Volkes in Krisenzeiten und die gab es immer. Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte Irland einen wahren Exodus, als Kartoffelmissernten eine große Hungersnot auslösten. Eine Million Iren starben damals und doppelt so viele flohen ins Ausland.

Auch 100 Jahre später ernährte die Insel ihre Bewohner kaum. Und wieder flüchteten die Iren. Damals vor allem nach England. Wer kräftig anpacken konnte, war dort nach dem 2. Weltkrieg als Gastarbeiter willkommen. Die Einwohnerzahl Irlands rutschte damals auf ein historisches Tief von 2,8 Millionen ab.

Neben England zog es die Aussiedler nach Kanada und vor allem in die USA. Hunderttausende sogar ins weit entfernte Australien. Dorthin will auch Matthew Baston auswandern. Der 25 jährige Sportlehrer sieht zuhause keine Perspektive für sich: "In meinem Bereich gibt es keine Arbeit. Ich war doch nicht an der Uni für Hilfsjobs als Verkäufer in irgendeinem Laden."

Ein Land alter Leute
Die Wirtschaftskrise der letzten Jahre treibt besonders junge Leute außer Landes. Obwohl die Jugendarbeitslosigkeit bei fast 25 Prozent liegt, bekamen sie die Sparauflagen der Regierung besonders zu spüren. Die Sozialkürzungen lassen jungen Menschen gerade mal 100 Euro pro Woche zum Leben. Irland droht ein brain drain, denn vor allem junge, gutausgebildete Leute verlassen die Insel.

Sendedaten
Freitag, 14. Januar 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Irland
Irlands Auferstehung?
Irland hat als erster Krisenstaat den Rettungsschirm verlassen und finanziert sich wieder am Kapitalmarkt. Die Rosskur scheint sich auszuzahlen. Doch vergessen wir nicht: Die Iren werden noch viele Jahre bluten. Wegen eines großen Fehlers.
Irland vs. Island
Der Kardinalfehler
Irland hat im entscheidenden Moment der Finanzkrise alles falsch gemacht. Das kleine Island hingegen alles richtig: Es gab kein Bail-out für die Banken.
Schwerpunkt
Finanzkrise