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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Irlands Auferstehung? © dpa Lupe
Irlands Banken hatten sich in großem Stil verzockt. Anders als in Zypern, wo Eigentümer und Gläubiger der Banken zahlen mussten, hat der irische Staat die Bankschulden übernommen. Und sich total über den Tisch ziehen lassen.
Irlands Auferstehung?
Irland hat als erster Krisenstaat den Rettungsschirm verlassen und finanziert sich wieder am Kapitalmarkt. Die Rosskur scheint sich auszuzahlen. Doch vergessen wir nicht: Die Iren werden noch viele Jahre bluten. Wegen eines großen Fehlers.
Irland steht vor der größten Bewährungsprobe seit Jahren. Die grüne Insel konnte Mitte Dezember als erstes EU-Land den europäischen Rettungsschirm wieder verlassen. Seit der Krise 2008 hat die Regierung sieben Sparhaushalte vorgelegt und gilt damit als Vorbild für eisernes Sparen in Europa. Disziplin, die erste Erfolge zeigt. Die Wirtschaft wächst wieder, Verbraucher konsumieren und selbst die Baubranche erholt sich langsam.

Doch noch immer lastet ein enormer Schuldenberg von 130 Prozent der Wirtschaftsleistung auf dem Land, weil der Staat die Schulden der Banken übernommen hatte. Und noch immer herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Junge Iren verlassen in Scharen die grüne Insel.

Auch die Banken sind nicht über den Berg. Ein Viertel der Kredite in den Bilanzen könnte vom Ausfall bedroht sein. Der EU-Stresstest für Banken im Frühjahr schwebt wie ein Damokles-Schwert über dem Land. In den kommenden Monaten muss die irische Wirtschaft also beweisen, dass sie sich nicht zuviel zugemutet hat und auf eigenen Beinen stehen kann.

Online extra

Irlands Finanzminister Michael Noonan spricht vor der Association of European Journalists in Dublin über den schwierigen Weg der irischen Wirtschaft. Und zwar erfrischend offen. makro war dabei. © reutersVideoFinanzminister redet Klartext
Irlands Finanzminister Michael Noonan spricht vor der Association of European Journalists in Dublin über den schwierigen Weg der irischen Wirtschaft. Und zwar erfrischend offen. makro war dabei.
Wie lockt man mehr Touristen auf die grüne Insel? Indem man die Exil-Iren aus aller Welt zusammentrommelt. Und die kommen gerne, wie Judith von Rauchhaupt von Tourism Ireland uns erzählt.VideoTourismus: Aufmarsch der Exil-Iren
Wie lockt man mehr Touristen auf die grüne Insel? Indem man die Exil-Iren aus aller Welt zusammentrommelt. Und die kommen gerne, wie Judith von Rauchhaupt von Tourism Ireland uns erzählt.

Interview mit Aloys Prinz
Video
Unser Studiogast, der Finanzwissenschaftler Prof. Aloys Prinz, sagt, der irische Patient habe zwar die Intensivstation verlassen, werde aber noch 10 bis 20 Jahre im Krankenhaus bleiben.
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makroskop Irland
© colourbox.de Video
Die Sparmaßnamen in Irland sind drakonisch. Gekürzt wurde praktisch jede staatliche Unterstützung, erhöht praktisch alle Steuern und Abgaben. Was wirklich erstaunt: Protestiert wird kaum.
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Nach der Rettung: Neustart in Dublin
In Dublin ist nach den Turbulenzen der letzten Jahre wieder Ruhe eingekehrt. Jedenfalls auf den ersten Blick. © colourbox.de Video
Mit 85 Milliarden Euro hatten Irlands Geldgeber das hart von einer Bankenkrise getroffene Land in den vergangenen drei Jahren vor der Pleite bewahrt. Jetzt hat Irland das Hilfsprogramm verlassen.
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Banken: Der Sündenfall
© dpa Video
Der Sündenfall geschah mitten in der Finanzkrise. Es herrschte Panik. Niemand hatte eine Ahnung, was zu tun sei. Die Banken nicht und Irlands Regierung nicht. Aber die Banken sind einfach die besseren Spieler.
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Rückblick: Der Weg in die Pleite
Baukräne säumten in Dublin den Weg in die Pleite. © colourbox.de
Vom gefeierten keltischen Tiger zum Bettvorleger dauerte es zwei Jahre. Dann war Schluss. Das Platzen der Immobilienblase trieb erst die Banken in den Ruin, dann das ganze Land. Was bleibt, ist ein Berg von Schulden. Und eine Erkenntnis.
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Auswanderung: Auf und davon
© colourbox.de
Hohe Arbeitslosigkeit und Sozialkürzungen führen dazu, dass immer mehr Iren ihre Heimat verlassen. Besonders junge, gut ausgebildete Menschen suchen ihr Glück woanders.
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Tourismus: Irland zieht immer
© colourbox.de Video
Krise oder nicht, blaues Meer und grüne Wiesen locken Touristen aus aller Welt, besonders aus England und den USA. Und dann gibt es natürlich jede Menge Exil-Iren. Für die gibt es einen besonderen Kick.
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Sendedaten
Freitag, 14. Februar 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Irland: Reden Sie mit!
Den Krisenstaaten der Eurozone geht es offenbar besser, auch Irland. Ist Dublin nun Vorbild für andere Wackelkandidaten der Eurozone? Oder ist die entspannte Lage an den Märkten nur trügerische Ruhe? Diskutieren Sie mit - direkt nach der Sendung ist auch Studiogast Prof. Aloys Prinz mit von der Partie!
Studiogast
Prof. Dr. Aloys Prinz
Prinz lehrt Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Irland vs. Island
Der Kardinalfehler
Irland hat im entscheidenden Moment der Finanzkrise alles falsch gemacht. Das kleine Island hingegen alles richtig: Es gab kein Bail-out für die Banken.
Schwerpunkt
Finanzkrise
Das Platzen der amerikanischen Immobilienblase brachte ein gewaltiges Kredit-Kartenhaus zum Einsturz. Die folgende Pleite der Investmentbank Lehman Brothers führte das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollaps. Bis heute zahlen wir an den Folgen.
Schwerpunkt
Europa