Freitag 21.00 Uhr
Kalender
August 2016
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
01
02
03
0405
06
07
08
09
10
1112
13
14
15
16
17
1819
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
01
02
03
04
Vorschau
Sendung am 26. August
Smartphone & Co
Das Smartphone wandelt sich zum Alleskönner und verändert die Wirtschaft. Jetzt soll sich noch die Virtual Reality-Brille dazu gesellen. Wie stark profitieren davon zukünftig Unternehmen?
Navigationselement
Rückblick
Sendung vom 12. August
Philippinen - Die globalen Helden
Auf den Philippinen drängen jedes Jahr eine Million junge Menschen auf den Arbeitsmarkt und suchen eine Zukunft. makro-Redakteur Jürgen Natusch hat das Land bereist - und landet im Herz der Globalisierung.
Navigationselement
Deutschland zerbröselt © dpa Lupe
In den letzten Jahren sind die Investitionen in Infrastruktur deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt geblieben. Das macht sich nicht unmittelbar bemerkbar. Auf Dauer aber umso mehr.
Deutschland zerbröselt
Schlechte Infrastruktur kostet Wachstum. Da hat auch Deutschland zuletzt geschlampt: Straßen, Flughäfen, Glasfaserkabel, Bahnhöfe - und immer gibt es Ärger. Vor allem bei den Kosten. Und beim Zeitplan. Und natürlich gilt: Nicht vor meiner Haustür!
Deutschland einig Schlagloch-Land. Das reichste Land Europas lässt seine Verkehrswege verfallen. Rund ein Drittel der Autobahnen und Bundesstraßen gilt als Sanierungsfall. Bei Bahn und Binnenschifffahrt sieht nicht viel besser aus. Deutschlands Infrastruktur lebt von der Substanz.

Die Große Koalition will nun mehr Geld für die Erneuerung der Infrastruktur bereitstellen. Aber ist Geld tatsächlich das Hauptproblem? Hält man sich die Kostenexplosionen beim Hauptstadtflughafen, bei Stuttgart 21 oder der Elbphilharmonie vor Augen, gewinnt der Bürger leicht den Eindruck, dass es am Geld wohl alleine nicht mangeln kann. Brauchen wir nicht vielmehr eine transparente und faire Kostenberechnung, die solche immensen Teuerungen von öffentlichen Projekten vermeidet? Und lässt sich Deutschlands Infrastruktur ohne Bürgerbeteiligung überhaupt erneuern?

Stuttgart 21 scheint das beste Beispiel dafür, dass die Bürger heute mitreden wollen. Nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch im Hinblick auf die Lärmbelastung. Lärm ist laut Umweltbundesamt die am stärksten unterschätzte Umweltbelastung. Schon heute verzögern Klagen gegen Lärm viele Ausbauprojekte. Es ist also nicht alleine das Geld. Was braucht Deutschland zusätzlich, um seine Infrastruktur zukunftsfähig zu machen?

Online extra
Sehen Sie hier die beiden Experten-Interviews in voller Länge, die wir Ihnen in der makro-Sendung nur ausschnittsweise zeigen konnten.

<b>"Produkt für Tunnelbauer"</b><br />Der Verkehrsplaner Prof. Heiner Monheim hält Großprojekte generell für Unsinn.Video"Produkt für Tunnelbauer"
Der Verkehrsplaner Prof. Heiner Monheim hält Großprojekte generell für Unsinn.
<b>Wieviel kostet Lärm?</b><br />Den volkswirtschaftlichen Schaden durch Lärm beziffert Prof. Helmut Holzapfel auf 10 Mrd. Euro pro Jahr.VideoWieviel kostet Lärm?
Den volkswirtschaftlichen Schaden durch Lärm beziffert Prof. Helmut Holzapfel auf 10 Mrd. Euro pro Jahr.

Interview mit Studiogast Klaus Beckmann
Video
Unser Studiogast, der Raumplaner Prof. Klaus Beckmann, sagt, es gebe bei staatlichen Projekten kein Interesse an sorgfältiger Planung und realistischen Preisen. Politik und Bauindustrie profitieren von Intransparenz.
weiter ...

Sanierungsfall Deutschland
© ap Video
In den letzten Jahren sind die Investitionen in Infrastruktur deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt geblieben. Das macht sich nicht unmittelbar bemerkbar. Auf Dauer aber umso mehr.
weiter ...

London: Es geht auch anders
© reuters Video
Das Olympiagelände in London war vier Monate früher fertig und eine Milliarde Euro günstiger als geplant. Davon könnten sich die Planer vom Berliner Flughafen und Stuttgart 21 mal etwas abgucken.
weiter ...

Schnelles Internet: In Zukunft 50 Mbit/s
© ap
Bis 2018 will die große Koalition schnelles Internet für ganz Deutschland. Dafür ist Verkehrsminister Alexander Dobrindt verantwortlich. Er soll den massiven Ausbau des Breitbandnetzes so schnell wie möglich umsetzen.
weiter ...

Fehmarnbelt: Drunter statt drüber
© dpa Video
Wer von Deutschland nach Kopenhagen will oder weiter nach Schweden, muss auf die Fähre warten. Das soll anders werden. Eine Brücke ist vom Tisch. Nach Bürgerprotesten gibt es jetzt einen Tunnel. Wegen des Lärms.
weiter ...

Lärm: Geht's auch leiser?
© dpa Video
Der volkswirtschaftliche Schaden durch Lärm ist beträchtlich, bis zu 10 Mrd. Euro jährlich, schätzen Experten. Ein Lösungsversuch setzt auf die Marktwirtschaft und gibt Lärm einen Preis.
weiter ...

Sendedaten
makro
"Infrastruktur: Deutschland zerbröselt"

Freitag, 7. Februar 2014, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Moderation
Eva Schmidt
Studiogast
Prof. Klaus J. Beckmann
Beckmann ist Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Von 2006 bis Oktober 2013 war er Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik.
Höher - Weiter - Teurer
© dpaReden Sie mit!
Woran liegt das eigentlich, dass Deutschland kaum ein großes Bauprojekt auf die Reihe bekommt? Unser Studiogast, Prof. Klaus Beckmann, sagt: Die Planungsphasen von Großprojekten sind einfach nicht gründlich genug.
Infrastruktur
© dpaDer letzte Schrei
Man wundert sich schon. Da stand noch nie soviel Geld für Infrastruktur bereit und trotzdem klagen wir über marode Straßen oder den schleppenden Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internet. Doch zunächst ein Blick hinaus in die Welt. Da ist Infrastruktur nämlich der letzte Schrei!
makroskop Infrastruktur
© colourboxVideoDie Infrastruktur Deutschlands ist für die Zunahme von Gütertransporten nicht gewappnet, so eine Studie. Bis zu 15 Jahre würde es dauern, den Sanierungsrückstand aufzuholen.
Schwerpunkt
Verkehr & Logistik
Schwerpunkt
Infrastruktur & Bau