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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© reuters Lupe
Zeitenwende in den Schwellenländern?
Die Geschichte vom Aufstieg der Schwellenländer war bislang eine lupenreine Erfolgsstory. Sie begann mit dem Boom in den BRICS-Staaten. Heute ist der Lack ab. Jedenfalls ein bisschen.
Mit Wachstumsraten zwischen 5 und 10 Prozent ließen sie die Industriestaaten weit hinter sich. Doch der Wind scheint sich zu drehen, die Dynamik in den Schwellenländern lässt nach. Ist das etwa das Ende dieser unvergleichbaren Erfolgsstory?

Schwellenangst - Reden Sie mit!

Von dieser Frage hängt nicht nur das Schicksal der BRICS-Staaten ab, in denen immerhin 40 Prozent der Weltbevölkerung leben. Der Erfolg der deutschen Exportindustrie wäre in den vergangenen Jahren ohne die hohe Nachfrage aus den Schwellenländern sicherlich nicht der gleiche gewesen. Wohin driftet die Weltwirtschaft, wenn die Kraft in den Schwellenländern tatsächlich schwindet?

Brasilien: Party-Pause am Zuckerhut
© dapd
Brasiliens Regierung sah sich endlich ganz oben angekommen: brummende Wirtschaft, Inflation unter Kontrolle, Fußball WM 2014 und dann noch Olympia. Pustekuchen! Das sieht die zahlende Kundschaft ganz anders.
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Kapitalströme: Die Fed und die Flut
© reuters
Seit Jahren überschwemmt die amerikanische Notenbank die Welt mit billigem Geld und bedeckt gnädig alle Makel. Bis sich plötzlich Warren Buffetts Bonmot bewahrheitete: "Only when the tide goes out, do you see who's been swimming naked."
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Interview mit Wolfgang Muno
Video
makro-Studiogast Wolfgang Muno von der Universität Mainz sagt: Die Schwellenländer darf man nicht abschreiben, jetzt beginnt der zweite Schritt des wirtschaftlichen Aufbaus.
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Indien: Hausgemachte Misere
© reuters
Von allen Schwellenländern, die jüngst ins Wanken geraten sind, hat es Indien am härtesten getroffen. Die Währung fiel auf ein Allzeittief und das Vertrauen in die Reformfähigkeit des Landes ist dahin.
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Lloyd's of London: Die Institution
Lupe
Es ist immer viel von Kapitalströmen die Rede, die um die Welt schwappen. Das klingt reichlich abstrakt. Doch dieses Geld wird von Menschen bewegt. Wir treffen einen von ihnen: Thomas Gerhardt.

Multivac: Hidden Champion
© dpa Lupe
Multivac ist eine dieser Firmen, die niemand kennt. Dabei sind die Allgäuer Weltmarktführer bei Verpackungsmaschinen. An den Schwellenländern, weiß man in Wolfertschwenden, führt kein Weg vorbei.

Sendedaten
makro
"Zeitenwende in den Schwellenländern?"

Freitag, 29. November 2013,
21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Moderation
Eva Schmidt
Studiogast
Dr. Wolfgang Muno
Muno ist Politikwissenschaftler an der Universität Mainz. Sein Interessensschwerpunkt liegt auf der Erforschung von Entwicklung und Unterentwicklung, d.h. auf der allgemeinen Frage, warum einige Länder dieser Welt reich sind, andere arm.
Schwellenländer: Thailand
© edwinKommt Keynes nach Bangkok…
Kein Witz! Der Ökonom John Maynard Keynes ist zwar schon lange tot (was er selbst frühzeitig vorausgesehen hat), aber in gewisser Weise ist er quicklebendig. In Bangkok! Heute!
Schwellenländer: Indonesien
© apSchuss vor den Bug
Schaut man sich die Schwellenländer an, stellt man rasch fest, dass sich zwar überall das Wachstum verlangsamt, man sie aber keinesfalls alle in einen Topf schmeißen darf. Nehmen wir zum Beispiel Indonesien.
makroskop: Schwellenländer
© Ulrike_WitternVideokurz & bündig
Den Kern der Schwellenländer bilden die sogenannten BRIC-Staaten, in denen zusammen mehr als 40% der Weltbevölkerung leben. Dazu zählen Brasilien mit knapp 200 Mio. Einwohnern, Russland mit 142 Mio., Indien mit 1,24 Mrd. und China 1,35 Mrd. Einwohnern.

Die BRIC-Staaten erwirtschaften gemeinsam 27% des Weltsozialproduktes - Deutschland kommt auf knapp 4%. Allerdings haben die Schwellenländer derzeit mit sinkenden Wachstumsraten zu kämpfen.

Besonders in Brasilien ist das zu spüren. Das rohstoffreiche Land hat Investitionen in Infrastruktur und Bildung versäumt. Die Wachstumsrate liegt derzeit bei 2,5% - nur noch halb so hoch wie zu Boom-Zeiten.

Auch in Russland hat sich das Wachstum verlangsamt und zwischen 2 und 3% eingependelt. Wichtigstes Standbein ist nach wie vor die Gas- und Ölförderung. Doch die mangelnde Rechtssicherheit im Land schreckt viele Investoren ab.

In Indien hat das Wirtschaftswachstum mit 3,8% den schwächsten Wert seit zehn Jahren erreicht. In dem riesigen Land leben weiterhin zu viele Menschen in Armut. Vom einstigen Reformeifer ist wenig geblieben.

China hat mit Wachstumsraten von durchschnittlich 10% Geschichte geschrieben. Momentan liegen die Prognosen für das Reich der Mitte bei 7,5%. Nach jahrelangem stürmischen Aufstieg wird das Tempo in den BRIC-Staaten jetzt geringer.