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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© dpa Lupe
Subventioniertes Billigfleisch
Damit wir billiges Fleisch kaufen können, verdingen sich Leiharbeiter aus Osteuropa für einen Hungerlohn in deutschen Schlachthöfen. Trotzdem wird diese Politik mit EU-Mitteln subventioniert.
Bilder aus großen Schlachthöfen in Deutschland gibt es nicht sehr oft. Das ist kein angenehmer Anblick. Und sicher auch kein angenehmer Arbeitsplatz. Vor allem Menschen aus Osteuropa werden hier beschäftigt, als Leiharbeiter. Häufig über Subunternehmer, mit Werksverträgen und zu Dumpinglöhnen. Am Ende kommen die Arbeiter manchmal nur auf 3 bis 4 Euro pro Stunde.

Sie bezahlen dafür, dass wir Fleisch billig einkaufen können. Das funktioniert in Deutschland bisher offensichtlich besonders gut. Jetzt soll über einen Mindestlohn verhandelt werden. Andere europäische Staaten wie Belgien klagen über Wettbewerbsverzerrung, weil ihre Fleischindustrie längst an Mindestlöhne gebunden ist.

Die Rechnung bitte - Reden Sie mit!

Mehr Einigkeit unter den Europäern herrscht bei einem andern Thema: Damit Fleisch billig sein kann, wird es unter anderem mit EU-Mitteln subventioniert. 2011 gingen laut BUND 20 Millionen Euro direkt an die Fleischkonzerne. Subventionen sind Steuergelder - wir zahlen also mit.

Massentierhaltung gab es nicht immer. Sie ist auch eine Folge des globalen Handels und der Industrialisierung der Tierzucht. Damit Fleisch billig sein kann, wird es massenhaft hergestellt, mit der Tendenz zur Überproduktion. Und weil es offensichtlich nicht mehr viel wert ist, landet es am Ende oft auf dem Müll. Nach Schätzungen sind das jährlich zum Beispiel 20 Millionen Schweine. Die Tiere zahlen den höchsten Preis.

Sendedaten
makro
"Lebensmittel: Über den Tellerrand"

Freitag, 20. September 2013,
21.00 Uhr

Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung
Lebensmittel
Erdbeeren aus China, Mangos aus Mexiko, Äpfel aus Neuseeland - die Herkunftsorte unserer Lebensmittel sind längst über den gesamten Globus verteilt. Ausdruck von Effizienz oder Wahnsinn mit Methode?
Schwerpunkt
Agrar