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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© reuters Lupe
Die Zulieferer der Automobilindustrie stehen unter besonderem Druck.
Zwischen den Fronten
Die großen Automobilkonzerne stehen unter gewaltigem Wettbewerbsdruck. Für die Zulieferfirmen gilt dies gleich doppelt. Ziehen die Autofirmen mit ihrer Produktion nach Asien, müssen die Zulieferer folgen.
Beim Autozulieferer Fehrer entsteht das, was Autofahren bequem macht: Schaumpolster für die Sitze. Dem Unternehmen stehen aber ziemlich unbequeme Zeiten bevor. Das Werk in Markranstädt bei Leipzig wird der bayrische Mittelständler nächstes Jahr schließen. Der Grund: Der Hauptkunde des Unternehmens, der die kompletten Sitze für BMW fertigt, verlagert seine Produktion nach Tschechien. Damit fehlen Fehrer dann die Aufträge in Sachsen.

Hinter den Kulissen der IAA - Reden Sie mit!

Die Automärkte der Zukunft liegen in Osteuropa oder Russland, vor allem aber in China. Das hat Auswirkungen auch auf die Zulieferer. Marcus Berret ist Automobilexperte bei der Unternehmensberatung Roland Berger. Er sagt, dass die Zulieferbranche in einem umfassenden Wandel begriffen ist. Vor wenigen Tagen hat er eine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, worauf sich die Autozulieferer einstellen müssen.

Weltweite Präsenz gefragt
"Im Jahr 2007 ist noch jedes vierte auf der Welt gebaute Fahrzeug in Westeuropa gebaut worden", sagt Berret. "in diesem Jahr sind wir schon nur noch bei 15%." Im Jahr 2016 werden es nur noch 13% sein, Tendenz sinkend. Für die Automobilzulieferer heißt das: Es werden nur diejenigen überleben können, die weltweit präsent sind und ihre Kunden weltweit mit Produkten beliefern können.

Gerade China wird als Standort für deutsche Autobauer immer wichtiger. Viele Zulieferer sind den Herstellern schon nach Fernost gefolgt und machen dort immer mehr Umsatz. Dieses Geschäft hilft ihnen auch dabei, Marktschwächen in Europa auszugleichen. Wer also nur auf den Markt zuhause setzt, wird es in Zukunft schwer haben. Auch der bayrische Mittelständler Fehrer ist schon ins China-Geschäft eingestiegen. In Deutschland werden dadurch aber immer weniger Fachkräfte bei den Zulieferern gebraucht.

"Wir gehen davon aus, dass circa 30 000 Arbeitsplätze in Produktion, in Entwicklung und in Verwaltung in den nächsten Jahren in Mitleidenschaft gezogen werden", schätzt Autoexperte Berret. Im Werk des Zulieferers Fehrer in Markranstädt bei Leipzig sind es 120 Menschen, die im nächsten Jahr ihre Arbeit verlieren. Dann wird dieser Standort geschlossen.

Sendedaten
makro
"Auslaufmodell Auto?"

Freitag, 13. September 2013,
21.00 Uhr

Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Automobil
Auslaufmodell Auto?
Die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt zeigt eine Branche im Umbruch. Der E-Antrieb hat noch Startschwierigkeiten. Und in großen Metropolen steht das Konzept Automobil insgesamt auf dem Prüfstand.
Schwerpunkt
Auto