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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© ap Lupe
USA & Japan: Die Platzhirsche wehren sich
Wer dominiert den Westpazifik?
Chinas neue Hegemonialpolitik ruft die alten Platzhirsche im Westpazifik auf den Plan: Japan verteidigt jeden Felsen und die USA gewinnen unverhofft neue Freunde - z.B. den ehemaligen Kriegsgegner Vietnam.
Immer wieder kommt es zu Scharmützeln auf offener See, weil sich Japan, Taiwan und China um Inseln im Westpazifik streiten. Wer die Inseln hat, dem gehören auch die Meereszonen um sie herum. Und damit die Fangrechte, aber vielleicht auch bislang unentdecktes Öl und Gas.

Es ist schwierig geworden, vor den Senkaku-Inseln zu fischen. Die Sicherheitsmaßnahmen haben deutlich zugenommen. Eine Sperrzone behindert die Fischer bei der Arbeit. Japans Küstenwache ist in Alarmbereitschaft. Tokio verwaltet die unbewohnten Felsen und fühlt sich herausgefordert.

Reden Sie mit!

Wem gehören die Inseln? Die Folgen des Konflikts sind, dass nationalistische chinesische Demonstranten auf japanische Automarken eindreschen. Ein Warenboykott durch die Chinesen trifft Nippons Wirtschaft erst recht, immerhin ist das Riesenreich Japans wichtigster Abnehmer. Einige Firmenvertretungen in China machen sich in dem Konflikt vorsichtshalber unsichtbar. Andere lenken präventiv ein: "Wir wissen, die Inseln gehören China", steht auf einem Banner.

Aus Gegnern werden Verbündete
Doch es geht nicht nur um die Senkaku-Inseln. Chinas Anspruch auf das Scarborough-Riff besorgt die Philippinen. Und mit den Paracel- und Spratly-Inseln würde Chinas Sphäre fast bis an die Strände von Malaysia und Vietnam reichen. Die Volksrepublik sieht sich als Nummer Eins im Westpazifik. Selbst der kleine Bruder Vietnam wird da unruhig und sucht Schutz ausgerechnet beim ehemaligen Kriegsgegner Amerika.

So positioniert sich auch Washington in der Region. Präsident Obamas erste Reise nach seiner Wiederwahl führte nach Asien. Für die Amerikaner liegt im Reich der Mitte das neue Zentrum der Welt: zwei Milliarden Menschen, ein Drittel des gesamten Warenverkehrs. Der Besuch von Obama war deshalb mehr als bloß symbolisch.

Amerikas Charme-Offensive
Im ganzen Westpazifik knüpfen die USA ein enges Beziehungsnetz. Neben den traditionellen Verbündeten Japan, Südkorea, Philippinen und Australien werden die Kontakte zu einer ganzen Reihe anderer Staaten intensiviert. China fühlt sich eingekreist.Obamas Strategie scheint klar: Die USA wollen China die Stirn bieten. Dabei bleibt es nicht nur bei feierlichen Reden in Australiens Parlament. Es wurden bereits US-Truppen vom Atlantik in den Pazifik verlegt.

Sendedaten
makro
"Chinas Vasallen"

Freitag, 7. Juni 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Südostasien
Chinas Vasallen
Jenseits der chinesischen Grenzen wächst ein Kordon aus Vasallen. Die Staaten Südostasiens können sich der neuen Supermacht nicht entziehen. Durch wirtschaftliche Kolonialisierung sichert China seinen Einfluss.
Schwerpunkt
China
Der Aufstieg Chinas begann 1978 mit der wirtschaftlichen Öffnung unter Deng Xiaoping. Bis vor ein paar Jahren hat es niemand bemerkt. Jetzt sind die Chinesen plötzlich da: als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.
Schwerpunkt
Emerging Markets Asien
Keine Region der Welt entwickelt soviel Dynamik wie die Schwellenländer Asiens. Mit Fleiß, Zielstrebigkeit und einer gehörigen Portion Leidensfähigkeit eifern die Menschen zwischen Indien und China der Glitzerfassade Honkongs nach.