Freitag 21.00 Uhr
Kalender
Dezember 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
27
28
29
30
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
Navigationselement
Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
Navigationselement
© reuters Lupe
Militärparaden gehören zu den wenigen Dingen, von denen Nordkorea etwas versteht.
Bollwerk gegen den Kapitalismus
Seit eineinhalb Jahren ist Kim Jong-un in Nordkorea an der Macht. Mit seinen militärischen Drohgebärden hat es der jüngste Spross der Kim-Dynastie geschafft, seinen einzigen Verbündeten zur Weißglut zu treiben.
Die jüngsten Atom- und Raketentests der Nordkoreaner waren auch für Peking zu viel, das in dieser Angelegenheit ungewöhnlich eng an der Seite der USA steht. Dabei heißt es in China eigentlich, die beiden Länder seien einander so nah wie Lippen und Zähne. Von Liebe konnte aber noch nie die Rede sein. Nordkorea bildet eine mehr als willkommene Pufferzone zu den amerikanischen Militärbasen in Südkorea, die Peking nur ungern direkt vor der Haustür hätte. Allein deshalb würde man Nordkorea so schnell nicht fallen lassen.

Reden Sie mit!

Das weiß auch Kim Jong-un und testet seine Grenzen selbstbewusst aus. Und das, obwohl Nordkorea in hohem Maß von China abhängig ist und fast vollständig auf Energie- und Nahrungsmittellieferungen aus dem Nachbarland angewiesen. Nordkorea leistet sich eine der zahlenmäßig größten Armeen der Welt, doch die Wirtschaft funktioniert nicht. Nach wie vor ist die Unterernährung ein drängendes Problem, vor allem für die Menschen auf dem Land.

Rason - die heimliche Sonderwirtschaftszone
Trotz dieser Situation erhofft sich China in Nordkorea auch wirtschaftliche Vorteile. Denn das Land besitzt Kohle, Magnesium und Eisenerze. Rohstoffe, die auch China interessieren. Und gern würde man den eigenen Weg der wirtschaftlichen Öffnung auch auf Nordkorea übertragen. Doch selbst die zuletzt zaghafte Öffnung der nordkoreanischen Wirtschaft droht der Aggressionspolitik Kim Jong-uns zum Opfer zu fallen.

Kaesong, die gemeinsam mit Südkorea betriebene Sonderwirtschaftszone, hat Pjöngjang Anfang April dicht gemacht, obwohl das Land auf die Einnahmen dringend angewiesen ist. Sehr viel interessanter als Kaesong ist für Peking aber die Sonderwirtschaftszone Rason im Nordosten an der Grenze zu China. Hier profitieren chinesische Firmen von billigen nordkoreanischen Arbeitskräften und vom Zugang zum japanischen Meer.

Status quo nützt nur dem Kim-Clan
Nordkoreas Wirtschaft braucht einen grundlegenden Wandel. Wirtschaftliche Liberalisierung, Reformen, Transformationen sind unvermeidlich. Die alten Strukturen können die Bevölkerung nicht ernähren und nicht versorgen. Die Besserstellung der Bevölkerung sei ein persönliches Anliegen von Kim Jong-un, so heißt es. Und die Wirtschaft voranzubringen, seine größte Herausforderung. Dadurch ließe sich auch die Abhängigkeit von Peking verringern. Ob China damit glücklich wäre, ist eine andere Sache.

Sendedaten
makro
"Chinas Vasallen"

Freitag, 7. Juni 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Südostasien
Chinas Vasallen
Jenseits der chinesischen Grenzen wächst ein Kordon aus Vasallen. Die Staaten Südostasiens können sich der neuen Supermacht nicht entziehen. Durch wirtschaftliche Kolonialisierung sichert China seinen Einfluss.
Schwerpunkt
China
Der Aufstieg Chinas begann 1978 mit der wirtschaftlichen Öffnung unter Deng Xiaoping. Bis vor ein paar Jahren hat es niemand bemerkt. Jetzt sind die Chinesen plötzlich da: als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.
Schwerpunkt
Emerging Markets Asien
Keine Region der Welt entwickelt soviel Dynamik wie die Schwellenländer Asiens. Mit Fleiß, Zielstrebigkeit und einer gehörigen Portion Leidensfähigkeit eifern die Menschen zwischen Indien und China der Glitzerfassade Honkongs nach.