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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Schulden: Das süße Gift - Beitrag ansehen Lupe
Griff in die Kiste: druckfrische 50-Euro-Scheine.
Das süße Gift
Schulden zu machen bedeutet, in der Gegenwart auf Kosten der Zukunft zu leben. Das kann gerechtfertigt sein. Oft ist es das nicht. Besonders satte, westliche Demokratien verfallen der Versuchung.
Reich ist nicht gleich schuldenfrei. Das zeigt sich bei den Haushalten der Industrienationen. An der Spitze des internationalen Schuldenrankings steht Japan mit Schulden in Höhe von 237% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Dahinter liegt Griechenland mit einer Staatsverschuldung von 171%. Deutschlands Staatsschuldenquote ist mit 83% deutlich niedriger aber immer noch sehr hoch.

Schulden: Immer schlimmer? – Reden Sie mit!

Höher als jetzt war die Staatsverschuldung großer Industrienationen bisher nur während des Zweiten Weltkriegs. Damals betrug sie im Schnitt fast 120% des BIP. Obwohl die Schulden nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wirtschaftswunder rapide abnahmen, begannen sie mit der Ölkrise in den 70er-Jahren wieder zuzunehmen. Seit Beginn der globalen Finanzkrise 2007 geht die Staatsverschuldung der Industrieländer wieder deutlich nach oben.

Während die Industrienationen also die weltweite Verschuldung immer weiter in die Höhe treiben, tragen Schwellen- und Entwicklungsländer wenig dazu bei. So ist die Staatsverschuldung in den BRIC-Staaten Indien, Brasilien, China und Russland nicht nur deutlich niedriger als in den Industrienationen sondern in den vergangenen Jahren auch weitgehend unverändert.

Auch private Verschuldung steigt
Doch nicht nur Staaten sind schwer verschuldet, auch die privaten Haushalte. Insgesamt lagen die Privatschulden 2011 weltweit bei 31,8 Billionen Euro. Allein 80% davon kommen aus den Industrienationen.

Die Deutschen sind aber sehr vorsichtig beim Schulden machen. Zwischen 1980 und 2010 haben sich die Schulden hierzulande nur um 5% auf 64 Prozent des BIP erhöht. Insgesamt sind sie in den Industriestaaten im gleichen Zeitraum aber von 37% auf 93% des BIP angestiegen. Ob Privathaushalte oder Staaten - alle leben inzwischen immer stärker auf Pump.

Sendedaten
makro
"Schulden ohne Ende"

Freitag, 12. April 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Schulden
Schulden ohne Ende
Wir leben in einer Welt des billigen Geldes: Schulden machen wird belohnt, Sparen wird bestraft. Das ist ungemein bequem - und hinterlässt Verwüstungen in den Bilanzen von Staaten, Unternehmen und Bürgern.
Schwerpunkt
Finanzkrise
Das Platzen der amerikanischen Immobilienblase brachte ein gewaltiges Kredit-Kartenhaus zum Einsturz. Die folgende Pleite der Investmentbank Lehman Brothers führte das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollaps. Bis heute zahlen wir an den Folgen.
Schwerpunkt
Europa