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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Bericht ansehen © pa-afp Lupe
Leere Supermarktregale sind in Venezuela keine Seltenheit. Viel muss importiert werden, aber es fehlen Devisen.
Die Revolution geht weiter
Die Beglückten der bolivarischen Revolution lassen auf ihren Helden Hugo Chavez nichts kommen. Er hat ihnen Wohnungen samt Möbeln geschenkt. In staatlichen Läden hingegen bleiben die Regale immer öfter leer.
Endlos sind die Schlangen in diesen Tagen vor der Militärakademie in Caracas. Viele arme Venezolaner wollen dem verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez die letzte Ehre erweisen. Sie haben ihm einiges zu verdanken. Für sie ist die sozialistische Revolution mit dem Tod des Präsidenten nicht vorbei.

Venezuela: Reden Sie mit!

"Er ist der einzige Präsident, der sich um uns gekümmert hat", sagt die Chavez-Anhängerin Xohax Figueredo. Sie wohnt mit ihrer Familie nicht mehr in einem Armenviertel sondern in der Ciudad Caribia, einem Vorzeige-Projekt der Regierung. Fast 90.000 Menschen werden dort einmal leben. Polizisten sorgen für Sicherheit. Es gibt eine Schule und eine Kirche.

Auch der Mercal, der staatliche Supermarkt, fehlt in keiner Wohnungsbaumission in Venezuela. Was fehlt, sind manchmal die Produkte. Nicht alles funktioniert immer, wie es soll, in Ciudad Caribia. Doch Schuld an den Versorgungsengpässen, davon sind die Bewohner absurderweise überzeugt, ist die Opposition. Auf Hugo Chavez lässt niemand etwas kommen.

Wohnungen zum Nulltarif
Finanziert wurden seine landesweiten Sozialprojekte aus den venezolanischen Öl-Milliarden. Selbst die Opposition hatte wenig daran auszusetzen. Dazu gehörten auch ein Gesundheitsprogramm mit kubanischen Ärzten und vor allem Bildungsprojekte.

Xohax Figueredo ist stolz, Teil von Chavez' bolivarischen Revolution zu sein: "Das soziale Projekt der Regierung bedeutet mir alles". Schließlich hat ihre Familie eine Vier-Zimmer-Wohnung zum Nulltarif bekommen samt neuen Möbeln. Ein kleines Kulturpaket mit Büchern und DVDs gab es noch dazu. Die Freude über die eigenen vier Wände war groß. Und noch dazu in einem Viertel, wo das Grundstück nicht durch den Regen wegbricht und die Kinder sicher sind.

"Wir alle sind Chavez"
Platz für Kritik am System Chavez bleibt da nicht. Auf die Frage, wie es jetzt ohne Chavez weitergeht, antwortet Xohax Figueredo: "Nur so kann ich das beantworten: Wenn einer ein so großes Herz hat, wie er, dann sage ich: Wir alle sind Chavez."

Wir sind Chavez. Es ist das Credo dieses venezolanischen Todesfalls. Viele haben ihrem Comandante am Sarg geschworen, bei den Neuwahlen für seinen Wunschnachfolger Nicolas Maduro zu stimmen, der bisher Übergangspräsident war.

Sendedaten
makro
"Wandel in Venezuela?"

Freitag, 15. März 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Venezuela
Wandel in Venezuela?
Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Auch die Wirtschaft des Landes liegt darnieder. makro wagt einen Blick hinter die Kulissen des Erdöl-Sozialismus.
Schwerpunkt
Lateinamerika