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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© pr Lupe
Aufbruch ins Unbekannte
Es heißt, die Tiefen der Ozeane seien weniger erforscht als der Mond. Über das Leben in der Tiefsee wissen wir nur wenig. Bodenschätze, die sich im oder unter dem Meer verbergen, werden aber immer wichtiger.
Der Teil des Erdöls zum Beispiel, der aus der Tiefsee gewonnen wird, steigt ständig. Während die Ölplattformen der Nordsee 70 Meter tief in Wasser stehen, wagt man sich bei Tiefseebohrungen kilometerweit hinab. Unproblematisch ist das nicht.

Reden Sie mit: Rohstoffe aus dem Meer

Über das Leben in der Tiefsee weiß man nur wenig. Millionen noch unbekannter Arten werden hier vermutet. Aber auch große Mengen an Rohstoffen wie Gold, Silber oder Kupfer sollen unter dem Meeresboden ruhen. Das weckt Begehrlichkeiten. Öl und Gas aus der Tiefsee werden schon längst gefördert. Meist ist die Technik schneller ist als die Forschung.

Technische Herausforderung
Erdöl in einer Tiefe von 2000 Metern zu fördern, ist möglich. Im Golf von Mexiko, zum Beispiel, oder vor der Küste Brasiliens oder Nigerias. Aber auch vor Angola wurden vor einigen Jahren riesige Ölfelder gefunden. Seitdem ist Goldgräberstimmung ausgebrochen. Der französische Ölmulti Total ist mit dabei. Technisch ist das extrem anspruchsvoll, denn der Rohstoff lagert weitere 1000 Meter unter dem Meeresboden.

17% der weltweiten Ölvorkommen vermutet man vor der westafrikanischen Küste. Doch die Tiefseebohrungen bleiben heikel. Nicht nur, weil Unfälle passieren können und die Technik in unbekannte Lebensräume vordringt.

Ökologische Kollateralschäden
Um Ölquellen wie die vor Angola zu finden, wird der Meeresboden mit sogenannten Schallkanonen untersucht, die mit ihrem enormen Schalldruck die Orientierungsorgane von Walen und Delfinen verletzen. Die Tiere verlieren dadurch die Orientierung und können stranden. In Peru sind im letzten Jahr 800 tote Delfine gefunden worden. Tierschützer machen die Erdölbohrungen vor der Küste des Landes dafür verantwortlich.

Auch in den Tiefen des Nordpolarmeers werden enorme Mengen Öl und Gas vermutet. Der Klimawandel lässt das Eis zunehmend schmelzen, die Erkundung der Lagerstätten hat schon begonnen. Alle Anrainerstaaten des Polarmeeres erheben Anspruch auf das Gebiet, doch die genauen Grenzen sind unklar. In Zukunft soll auch hier gefördert werden.

Sendedaten
makro
"Im Rausch der Tiefe"

Freitag, 8. März 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Tiefsee
Im Rausch der Tiefe
Der Trend geht abwärts. Tief am Meeresgrund lagern Rohstoffschätze noch unbekannter Größe. Die Förderung von Öl und Gas ist längst gängige Praxis - mit den bekannten Risiken. Aber auch Erze locken dort in extrem hoher Konzentration.
Schwerpunkt
Wirtschaftsfaktor Ozean
Schwerpunkt
Rohstoffe