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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Sendung ansehen Lupe

Wandel in Venezuela?
Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Auch die Wirtschaft des Landes liegt darnieder. makro wagt einen Blick hinter die Kulissen des Erdöl-Sozialismus.
Mit dem Tod von Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez startet Venezuela in eine unbekannte Zukunft. 14 Jahre lang dominierte der "Comandante" sein Land, drückte ihm mit seinem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" seinen Stempel auf.

Venezuela: Reden Sie mit!

Bei den Ärmeren hat sich Chavez mit dieser Politik eine hohe Popularität erkauft, finanzierte seine Wohltaten mit Venezuelas Erdölreichtum. Doch seit der Verstaatlichung der Ölindustrie, geht es mit der Produktion bergab. Gleichzeitig hat eine umstrittene Landwirtschaftsreform Venezuela zum Lebensmittel-Importeur gemacht. In der Ära Chavez hat sich das Staatsbudget - nicht zuletzt wegen der hohen Sozialausgaben - versechzehnfacht.

Auf den neuen Regierungschef, der binnen 30 Tagen gewählt werden muss, warten zahlreiche große Herausforderungen. makro fragt nach, ob die Weichen in Venezuela neu gestellt werden.

Politik: Der Thronfolger
© ap
Nicolas Maduro war stets ein treuer Wegbegleiter von Hugo Chavez und dessen bolivarischer Revolution. Heute ist er sein Erbe. Eins hat Maduro bereits klargestellt: Den Sozialismus auf seinem Weg halten weder Ochs noch Esel auf.
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makroskop: Der Goldesel
Video
Rund 800 Mrd. Dollar soll Hugo Chavez während seiner Amtszeit mit Öl eingenommen haben. Viel davon hat er billig an sozialistische Bruderstaaten abgegeben. Nachhaltig investiert hat er kaum.
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Ölindustrie: Ausgeblutet
© reuters
Venezuelas Ölreserven gehören zu den größten weltweit. Der staatliche Ölkonzern ist die Melkkuh des Landes. Mit seinen Einnahmen werden alle Wohltaten bezahlt. Für Investitionen fehlt das Geld. Die Förderung sinkt.
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Sozialstaat: Die Revolution geht weiter
© pa-afp
Die Beglückten der bolivarischen Revolution lassen auf ihren Helden Hugo Chavez nichts kommen. Er hat ihnen Wohnungen samt Möbeln geschenkt. In staatlichen Läden hingegen bleiben die Regale immer öfter leer.
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Sendedaten
makro
"Wandel in Venezuela?"

Freitag, 15. März 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Moderation
Gregor Steinbrenner
Studiogast
Dr. Wolfgang Muno
Muno ist Politikwissenschaftler an der Universität Mainz. Sein Interessensschwerpunkt liegt auf der Erforschung von Entwicklung und Unterentwicklung, d.h. auf der allgemeinen Frage, warum einige Länder dieser Welt reich sind, andere arm. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf Lateinamerika.
Schwerpunkt
Lateinamerika
Venezuela
© apSo läuft’s nicht
Börse Caracas
© BloombergDer Leitindex der Börse in Caracas setzt sich aus den Aktien der 15 größten börsennotierten Unternehmen des Landes zusammen, jeweils mit ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Auf dem 5-Jahres-Chart passiert bis Mitte 2011 scheinbar nicht viel. Dann explodiert er förmlich. Stand der Index im Juni 2011 noch bei rund 80.000 Punkten, steigt er in der Folgezeit bis auf 630.000 Punkte, das ist fast das Achtfache.

Im Juni 2011 wurde die Krebserkrankung von Präsident Hugo Chavez publik – so zynisch es kling, verband sich damit die Hoffnung eines politischen Wandels und einer wirtschaftlichen Öffnung des Landes. Diese Hoffnung besteht offenbar bis heute, sonst wäre der Index von seinen Höchstständen längst zurückgekommen.

Nach gängiger Lesart (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis) sind die Kurse heute übrigens trotz des gewaltigen Anstiegs nicht unbedingt überteuert. Mit anderen Worten: Bis Mitte 2011 hat niemand mehr einen Pfifferling auf die Ertragsstärke venezolanischer Unternehmen verwettet. Jetzt besteht wieder Hoffnung.