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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Bericht ansehen © dapd Lupe
Die Grandezza alter Zeit ist in Italien allgegenwärtig. Mit der Moderne ist es hingegen so eine Sache. Nord- und Süditalien leben in verschiedenen Welten.
Geteiltes Land
Südlich von Mailand beginnt Afrika, heißt es im wohlhabenden Norden. Je weiter man nach Süden kommt, desto schlechter wird die Lage. Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben vor allem junge Menschen und Frauen.
Bella Italia ist wirtschaftlich schon lange ein geteiltes Land. Der Norden vom Alpenraum bis zur Toskana hat eine Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent. Viel düsterer sieht es im Süden aus, auch Mezzogiorno genannt. Im Fuß des Stiefels sowie Sizilien und Sardinien liegt die Arbeitslosenquote bei 18,9 Prozent. Und wer im Süden doch einen Job findet, der bekommt rund 17 Prozent weniger Lohn als in Mailand.

Italien - Angst vor Stillstand

Ein großes Problem ist die Jugendarbeitslosigkeit. In Kampanien mit der Provinz-Hauptstadt Neapel liegt sie mit 44 Prozent am höchsten. Das sind knapp 10% mehr als in der Lombardei mit der Wirtschaftsmetropole Mailand mit 35,3%. Seit 2007 hat sich der Anteil der Hochschulabsolventen, die nach ihrem Abschluss keinen Job finden verdoppelt. Heute ist jeder fünfte Absolvent ohne Job, Tendenz steigend.

Schwerer Stand für Frauen
Besonders schwierig ist die Situation für Frauen. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Italien liegt mit 53,7% sowieso schon unter dem europäischen Durchschnitt. Im Süden des Landes sind sogar nur 39,6 % der Frauen erwerbstätig.

All das schlägt sich auch auf die Kaufkraft nieder. Die höchste Kaufkraft pro Einwohner hat Triest mit 21.479 Euro. Nur die Hälfte ist es an der Stiefelsohle in Crotone in Kalabrien mit 10.289 Euro.

Sendedaten
makro
"Italien vor der Wahl"

Freitag, 22. Februar 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Italien
Italien vor der Wahl
Italien steht vor einer Schicksalswahl. Mario Monti hat zwar einige Wirtschaftsreformen auf den Weg gebracht, vieles ist aber auch im politischen Gestrüpp stecken geblieben. makro unterwegs im Krisenland Italien.
Archiv (30.03.2012)
Bella Italia?
Italiens Wirtschaft ist alles andere als in Bestform. Doch es sieht so aus, als würde Berlusconi-Nachfolger Mario Monti die Wende gelingen.
Schwerpunkt
Finanzkrise
Schwerpunkt
Europa